Sonntag, 2. August 2015

Solaraktienindex mit leichtem Minus


Der PPVX fiel letzte Woche um 0,8% auf 1.624 Punkte, der NYSE Arca Oil stieg um 0,9%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +5,0% währungsbereinigt rund 5 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-0,3%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA Solar Technology AG (+98%), Scatec Solar (+57%) und Capital Stage AG (+55%). Die grössten Gewinner der Woche waren Solar Power (+8%) undCanadian Solar (+6%), die grössten VerliererUnited Photovoltaics (-12%) und SunEdison (-11%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 52,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+477%) rund 317 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +160%). Der Gewichtungsfaktor von China Singyes Solar wurde am 31.7. von 4 auf 3 reduziert, der von HanergyThin Film Power auf das Minimum von 1, nachdem es zum jährlichen Stichtag (31.7.) aufgrund der Handelsaussetzung im Mai 2015 keinen aktuellen Kurs gab. 

In den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) wurde zum Wochenschlusskurs vom 31. Juli die Aktie der Terraform Power Inc.(Börsenwert rund 2,2 Milliarden Euro) aufgenommen. Sie ersetzt die chinesische Yingli Green Energy, die zu diesem Zeitpunkt mit rund 142 Millionen Euro Börsenwert die geringste Marktkapitalisierung aller PPVX-Unternehmen aufwies.


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Der PPVX erscheint zweiwöchentlich auf Vorsorgemedia und in den Zwischenwochen jeweils auf Solarmedia!

Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at

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Montag, 6. Juli 2015

Nur noch knapp vor den Ölaktien



Der PPVX sank letzte Woche um 3,7% auf 1.693 Punkte, der NYSE Arca Oil um 1,4%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +9,4% währungsbereinigt rund 4 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+5,4%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SolarEdge Technologies (+56%), SunEdison(+53%) und JinkoSolar Holding(+46%). Die grössten Gewinner der Woche warenMotech Industries(+5%) und Neo Solar Power (+4%), die grössten VerliererUnited Photovoltaics Group (-18%) und Shunfeng International (-17%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 51,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+502%) rund 327 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +175%).


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Mittwoch, 17. Juni 2015

Aktiv gemanagte Fonds sind selten besser

Eine VZ-Analyse zeigt: Nur die wenigsten aktiven Fonds übertreffen ihren Vergleichsindex. Weil es anspruchsvoll ist, diese erfolgversprechenden Titel zu finden, setzen Privatanleger besser auf Exchange Traded Funds (ETF).

Einzelne aktive Anlagefonds erzielen zwar tatsächlich eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), andere verpassen dessen Rendite aber deutlich. Das belegen viele Studien. Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Einem Grossteil der Manager von aktiven Fonds gelingt es nicht, den Vergleichsindex nach Kosten zu übertreffen. Das betrifft praktisch alle Anlageklassen und Marktphasen.
  • Übertraf ein Fonds in der Vergangenheit seinen Benchmark, heisst das noch lange nicht, dass er das auch in Zukunft tun wird. Die Rangliste der besten Fonds ändert laufend.
  • Je länger ein Anleger einen aktiven Fonds hält, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fonds hinter der Indexrendite zurückbleibt.
  • Die Mehrrendite der erfolgreichen Fonds ist im Durchschnitt tiefer als die Minderrendite der schwachen.
Das VZ VermögensZentrum hat gemäss einer Medienmitteilung die Rendite der aktiven Fonds auf US-Aktien per Ende 2014 untersucht. Nur 16 Prozent der Fonds übertrafen den Benchmark, sofern der Anleger fünf Jahre investiert war, über einen Zeitraum von 15 Jahren waren es sogar nur 10 Prozent (siehe Grafik). Der überwiegende Teil der Fonds lag hinter dem Benchmark zurück.

Privatanleger verfügen meist nicht über die notwendigen Kenntnisse und Instrumente, um im riesigen Angebot die wenigen erfolgversprechenden Fonds zu finden. Das Risiko, auf einen schlechten Fonds zu setzen und die Rendite des Indexes deutlich zu verfehlen, ist hoch. Sie sollten stattdessen besser in ETF investieren und sich mit der Rendite des Benchmarks abzüglich Kosten zufrieden geben. Eine Investition in aktive Fonds empfiehlt sich für Privatanleger in der Regel nur, wenn sie im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios spezielle Themen abdecken wollen, für die es keine ETF gibt.

Eine interessante Alternative zu aktiven Fonds ist eine aktive Anlagestrategie, umgesetzt mit ETF. Der Anleger kann sein ETF-Portfolio beispielsweise aktiv steuern, indem er die Positionen mit den Signalen eines gleitenden Durchschnitts in einem Abwärtstrend vollständig verkauft. Er schützt damit das Vermögen. Oder er investiert mit dem Prinzip der relativen Stärke immer in die jeweils attraktivsten Anlageklassen. Das bietet ebenfalls die Chance auf eine Mehrrendite gegenüber dem Index.

Sonntag, 7. Juni 2015

Solaraktien weit vom Höchst entfernt


Der PPVX fiel letzte Woche um 1,1% auf 1.815 Punkte, der NYSE Arca Oil um 3,0%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +17,3% währungsbereinigt rund 10 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+6,9%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SolarEdge Technologies (+71%), SunEdison (+56%) und JinkoSolar Holding (+56%). Die grössten Gewinner der Woche waren Yingli Green Energy (+30%) und Solar Power (+15%), die grössten VerliererMotech Industries (-11%) und Neo Solar Power (-10%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 54,0 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+545%) rund 366 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +179%). Bei Hanergy Thin Film Power wurde Ende Mai der Handel auch in den USA ausgesetzt.

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Freitag, 5. Juni 2015

Rente für Konkubinats-PartnerInnen

Viele Pensionskassen zahlen dem hinterbliebenen Lebenspartner eine Rente oder einmalige Kapitalabfindung aus – allerdings nur, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind.

Stirbt ein Ehepartner, haben die Ehefrau oder der Ehemann in der Regel einen gesetzlichen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen der Pensionskasse ihres verstorbenen Partners, schreibt das Vermögenszentrum in Zürich. Für Konkubinatspartner gilt das nicht. Viele Pensionskassen zahlen dem hinterbliebenen Konkubinatspartner aber freiwillig eine Rente oder einmalige Kapitalabfindung aus, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
  • Die Lebenspartnerschaft dauerte zum Zeitpunkt des Todes mindestens fünf Jahre.
  • Der hinterbliebene Partner hat für ein gemeinsames Kind zu sorgen.
  • Der hinterbliebene Partner wurde vom Verstorbenen finanziell erheblich unterstützt.
Darüber hinaus verlangen die meisten Pensionskassen, dass die versicherte Person zu Lebzeiten eine schriftliche Begünstigungserklärung zu Gunsten ihres Lebenspartners eingereicht hat. Geben Sie so eine Begünstigungserklärung auch dann ab, wenn heute noch keine der Bedingungen für eine Partnerrente erfüllt ist. Die Pensionskasse prüft dann nach Ihrem Tod, ob Ihr Partner Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen hat. 

Laut Bundesgericht haben auch getrennt wohnende Paare Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen, wenn sie beweisen können, dass eine Lebenspartnerschaft bestand. Als Beweis eignen sich beispielsweise Belege von Unterstützungsbeiträgen und ein gegenseitiges Testament. 

Quelle: Vermögenszentrum

Mittwoch, 13. Mai 2015

Historisches Höchst bei nachhaltigen Anlagen

Nachhaltiger Anlagemarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht mit 197,5 Milliarden Euro Rekordstand –  Zuwachs von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr –  Ausschlusskriterien sind im Mainstream angekommen –  Anlagestrategie Impact Investment wächst mit einem Plus von 74 Prozent besonders stark. 

Mit dem Jahr 2014 kann der Geschichte des nachhaltigen Anlagemarkts in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzugefügt werden. Laut dem Marktbericht, den der Fachverband Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) am 13. Mai der Öffentlichkeit präsentiert hat, umfasst der Markt mittlerweile ein Volumen von 197,5 Milliarden Euro. Damit hat das Volumen von Investments, bei denen neben finanziellen auch ökologische, soziale und governance-bezogene Kriterien berücksichtigt werden, binnen eines Jahres um 47 Prozent zugelegt.



„Der Zuwachs bei Nachhaltigen Geldanlagen geht Hand in Hand mit einer Ausbreitung von einzelnen nachhaltigen Anlagestrategien und Kriterien in den Mainstream des Finanzmarkts“, erklärt FNG-Vorstandsvorsitzender Volker Weber. Laut FNG-Statistik sind mittlerweile bei 4,14 Billionen Euro Investitionen in Streumunition und Antipersonenminen tabu und das Ausschlusskriterium ABC-Waffen findet bei Vermögen im dreistelligen Milliardenbereich Anwendung. „Dieses Marktsegment, das wir als verantwortliche Investments bezeichnen, gewinnt zunehmend an Bedeutung und erfüllt zugleich eine zentrale Funktion“, führt der Finanzexperte aus. „Es bereitet den Weg dafür, nach und nach weitere und strengere Kriterien in die Breite des Finanzmarkts zu tragen.“

Mit Blick allein auf die nachhaltigen Investmentfonds
und Mandate ergeben die FNG-Statistiken für das Jahr 2014 folgendes Bild: Das Gesamtvolumen in den drei Ländern beträgt zusammen 120,9 Milliarden Euro und übersteigt damit den Wert des Vorjahres um 44 Prozent. Sowohl in Deutschland (+70%), als auch in Österreich (+36%) und der Schweiz (+26%) waren Zuwächse im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen. Der Anteil nachhaltiger Fonds und Mandate in Vergleich zum Gesamtmarkt ist mit 5,7 Prozent in Österreich am höchsten.

Der Marktbericht zeigt außerdem, dass 2014 in der Drei-Länderbetrachtung alle acht erhobenen nachhaltigen Anlagestrategien zulegen konnten. „Dabei sind Ausschlusskriterien, Best-in-Class und die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in die traditionelle Finanzanalyse nach wie vor die wichtigsten Ansätze“, fasst FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober zusammen. „Impact Investment ist zwar vom Volumen her das Schlusslicht, hat aber mit einem Plus von 74 Prozent besonders stark hinzugewonnen“, fügt die Expertin für Nachhaltige Geldanlagen hinzu. Impact Investments zielen darauf, neben finanziellen Kriterien auch Einfluss auf die sozialen und ökologischen Belange von Unternehmen und Organisationen auszuüben. Diesen Bereich erhebt das FNG seit 2011.

Auch andere Trends und Entwicklungen hat der FNG-Marktbericht im Verlauf seiner zehnjährigen Geschichte neu aufgenommen. „Die FNG-Marktberichte dokumentieren mittlerweile eine ganze Dekade Nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, resümiert FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober. „In dieser Zeit ist das Volumen der nachhaltigen Anlagen auf mehr als das 15-Fache angewachsen. Doch auch die zunehmende Differenzierung des Markts bilden die jährlichen FNG-Statistiken ab.“ Die Jubiläumsausgabe –  der FNG-Marktbericht 2015 – enthält mit einem Sonderteil zu Engagement und Stimmrechtsausübung erstmals ein Schwerpunktthema.

Das FNG stellt mit seinem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen seit 2005 umfassendes Datenmaterial zu den nachhaltigen Anlagemärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Die Daten für die Jahresstatistiken erhebt das FNG, die Methodik ist mit der des europäischen Dachverbands Eurosif (European Sustainable Investment Forum) abgestimmt. Folgende Sponsoren und Unterstützer haben den Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2015 ermöglicht: Notenstein Financial Services, Union Investment, Absolut Research, die oekom research AG, Raiffeisen Schweiz, die Metzler Asset Management GmbH und 21ökofinanz-21 e.V. 

Quelle: Forum Nachhaltige Anlagen

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Samstag, 18. April 2015

Jetzt geht es wieder munter bergauf mit dem PPVX


Der Solar-Aktien-Index PPVX stieg letzte Woche um 1,8% auf 2.320 Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,3%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +50,0% währungsbereinigt rund 30 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+19,8%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden Hanergy Thin Film Power (+146%), GCL Poly Energy Holding (+44%) und Canadian Solar (+44%). Die grössten Gewinner der Woche waren Scatec Solar (+18%) und SMA Solar Technology AG (+8%), die grössten VerliererREC Silicon (-10%) und Advanced Energy Industries(-6%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 79,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+725%) rund 513 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +212%). 



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Der PPVX erscheint zweiwöchentlich auf Vorsorgemedia und in den Zwischenwochen jeweils auf Solarmedia!

Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at

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