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Samstag, 8. Oktober 2016

Und weiter geht's bergauf mit den Solaraktien


Der PPVX ist letzte Woche um 1,4% auf 1.022 Punkte gestiegen, der NYSE Arca Oil um 1,1%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der PPVX mit -33,4% währungsbereinigt rund 39 Prozentpunkte hinter dem Erdölaktienindex (+5,7%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind - nach der ausgeschiedenen Chorus Clean Energy AG mit +25% - TerraForm Power (+8%), Gintech Energy (+4%) und BCPG (0% bzw. +32% seit Börsengang). Die grössten Gewinner der Woche waren Gintech Energy (+15%) und JA Solar (+11%), die grössten Verlierer SPI Energy (-12%) und SolarEdge Technologies (-9%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 23,5 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+263%) rund 119 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +144%). Am 7.10.16 wurde Chorus Clean Energy AG durch das thailändische PV-PV-Betreiber- und Projektierer-Unternehmen BCPG ersetzt.

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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf  Vorsorgemedia!

Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at

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Mittwoch, 17. Juni 2015

Aktiv gemanagte Fonds sind selten besser

Eine VZ-Analyse zeigt: Nur die wenigsten aktiven Fonds übertreffen ihren Vergleichsindex. Weil es anspruchsvoll ist, diese erfolgversprechenden Titel zu finden, setzen Privatanleger besser auf Exchange Traded Funds (ETF).

Einzelne aktive Anlagefonds erzielen zwar tatsächlich eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), andere verpassen dessen Rendite aber deutlich. Das belegen viele Studien. Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Einem Grossteil der Manager von aktiven Fonds gelingt es nicht, den Vergleichsindex nach Kosten zu übertreffen. Das betrifft praktisch alle Anlageklassen und Marktphasen.
  • Übertraf ein Fonds in der Vergangenheit seinen Benchmark, heisst das noch lange nicht, dass er das auch in Zukunft tun wird. Die Rangliste der besten Fonds ändert laufend.
  • Je länger ein Anleger einen aktiven Fonds hält, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fonds hinter der Indexrendite zurückbleibt.
  • Die Mehrrendite der erfolgreichen Fonds ist im Durchschnitt tiefer als die Minderrendite der schwachen.
Das VZ VermögensZentrum hat gemäss einer Medienmitteilung die Rendite der aktiven Fonds auf US-Aktien per Ende 2014 untersucht. Nur 16 Prozent der Fonds übertrafen den Benchmark, sofern der Anleger fünf Jahre investiert war, über einen Zeitraum von 15 Jahren waren es sogar nur 10 Prozent (siehe Grafik). Der überwiegende Teil der Fonds lag hinter dem Benchmark zurück.

Privatanleger verfügen meist nicht über die notwendigen Kenntnisse und Instrumente, um im riesigen Angebot die wenigen erfolgversprechenden Fonds zu finden. Das Risiko, auf einen schlechten Fonds zu setzen und die Rendite des Indexes deutlich zu verfehlen, ist hoch. Sie sollten stattdessen besser in ETF investieren und sich mit der Rendite des Benchmarks abzüglich Kosten zufrieden geben. Eine Investition in aktive Fonds empfiehlt sich für Privatanleger in der Regel nur, wenn sie im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios spezielle Themen abdecken wollen, für die es keine ETF gibt.

Eine interessante Alternative zu aktiven Fonds ist eine aktive Anlagestrategie, umgesetzt mit ETF. Der Anleger kann sein ETF-Portfolio beispielsweise aktiv steuern, indem er die Positionen mit den Signalen eines gleitenden Durchschnitts in einem Abwärtstrend vollständig verkauft. Er schützt damit das Vermögen. Oder er investiert mit dem Prinzip der relativen Stärke immer in die jeweils attraktivsten Anlageklassen. Das bietet ebenfalls die Chance auf eine Mehrrendite gegenüber dem Index.

Samstag, 18. April 2015

Jetzt geht es wieder munter bergauf mit dem PPVX


Der Solar-Aktien-Index PPVX stieg letzte Woche um 1,8% auf 2.320 Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,3%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +50,0% währungsbereinigt rund 30 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+19,8%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden Hanergy Thin Film Power (+146%), GCL Poly Energy Holding (+44%) und Canadian Solar (+44%). Die grössten Gewinner der Woche waren Scatec Solar (+18%) und SMA Solar Technology AG (+8%), die grössten VerliererREC Silicon (-10%) und Advanced Energy Industries(-6%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 79,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+725%) rund 513 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +212%). 



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Samstag, 14. März 2015

Nach starkem Auf der leichte Abschwung


Der Solar-Aktien-Index PPVX fiel letzte Woche um 0,3% auf 2.120 Punkte, der NYSE Arca Oil stieg um 0,5%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +37,0% währungsbereinigt rund 28 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+8,6%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden Hanergy Thin Film Power (+135%), REC Silicon (+38%) und First Solar (+36%). Die grössten Gewinner der Woche waren Capital Stage AG(+20%) und SunEdison (+5%), die grössten Verlierer Daqo New Energy (-13%) und Enphase Energy (-12%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 72,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+654%) 471 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +183%). 



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Samstag, 14. Februar 2015

Erneut starkes Wochenplus des PPVX


Der Solar-Aktien-Index PPVX stieg letzte Woche um 3,8% auf 1.791 Punkte, der NYSE Arca Oil ebenfalls um 3,8%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +15,7% währungsbereinigt rund 3 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+12,5%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden Hanergy Thin Film Power (+61%), REC Silicon (+22%) und Canadian Solar (+19%). Die grössten Gewinner der Woche warenMeyer Burger Technology AG(+13%) undCanadian Solar(+12%), die grössten Verlierer Shunfeng International(-5%) und Neo Solar Power (-4%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 55,1 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+537%) rund 344 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +193%).




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Montag, 6. Oktober 2014

Photovoltaik-Index 3. Oktober 2014


Der PPVX ist letzte Woche um 3,0% auf 1.609 Punkte gefallen, der NYSE Arca Oil um 3,7%. Seit Jahresanfang 2014 liegt der PPVX mit +13,7% währungsbereinigt rund 4 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+9,5%). Das PPVX-Spitzentrio 2014 bilden Enphase Energy (+97%), Hanergy Solar Group (+89%) und. SunEdison (+43%). Die grössten Gewinner der Woche waren Shunfeng International (+11%) und Daqo New Energy (+5%), die grössten Verlierer Trina Solar (-16%) und  Enphase Energy (-14%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 39,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+472%) rund 291 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +181%). Am 3.10.14 hat die seit dem 2.10.14 börsennotierte Scatec Solar Solarworld als kleinste Aktie im PPVX ersetzt.

In den internationalen Solaraktienindex PPVX wird die Aktie von Scatec Solar ASA (ISIN NO0010715139, Symbol SSO:NO an der Börse Oslo, www.scatecsolar.com) aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte zum Schlusskurs (19,00 Norwegische Kronen, NOK) vom 3. Oktober 2014. Ausgeschieden - beim Kurs von rund 12,50 Euro - ist die SolarWorld AG, die als einer der Titel aus dem Gründungsindex zwischenzeitlich ausgeschieden war, aber seit  28.2.2014 wieder im PPVX gelistet war. Damit sind im PPVX nur mehr 2 deutsche Aktien (Capital Stage AG und SMA Solar Technology AG) vertreten.



Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at

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Montag, 7. Oktober 2013

Wann lohnt Vorbezug der AHV-Rente?


Die AHV-Rente kann man bereits ein oder zwei Jahre vor dem Erreichen des ordentlichen Rentenalters beziehen. Ob sich ein frühzeitiger Bezug finanziell auszahlt, hängt in erster Linie von der Lebenserwartung ab. Das VZ Vermögenszentrum hat Kriterien zusammengestellt, die in der Folge wiedergegeben sind. 

Frauen erreichen das ordentliche Rentenalter mit 64 Jahren, Männer mit 65 Jahren. Einen vorzeitigen Rentenbezug muss man spätestens im Monat vor seinem Geburtstag bei der AHV einreichen. Danach ist ein Vorbezug erst wieder ab dem folgenden Geburtstag möglich. Ein Vorbezug führt zu einer lebenslänglichen Rentenkürzung. Bezieht man die Rente ein Jahr vor dem regulären Rentenalter, wird die Rente um 6,8 Prozent gekürzt. Bei einem Vorbezug um zwei Jahre beträgt die Kürzung 13,6 Prozent. Der Vorbezug lohnt sich vor allem für Rentnerinnen und Rentner, die von einer unterdurchschnittlichen Lebenserwartung ausgehen.

Angenommen, ein alleinstehender Frühpensionär bezieht seine Rente mit 64 statt mit 65 Jahren. Wenn er Anrecht auf die Maximalrente hat, erhält er dadurch nur 26’170 Franken statt 28’080 Franken jährlich. Der Vorbezug zahlt sich aus, wenn der Rentner relativ früh stirbt, zum Beispiel schon mit 70 Jahren. Bis zu seinem Tod bezieht er in diesem Fall AHV-Renten von insgesamt 157’020 Franken (siehe Tabelle). Beim regulären Bezug ab 65 wären es bis zu diesem Zeitpunkt nur 140’400 Franken.  Bei rund 79 Jahren kippt die Rechnung: Ab diesem Alter ist die Summe aller AHV-Renten höher, wenn die Rente erst ab 65 ausbezahlt wurde. Die Lebenserwartung eines 65-jährigen Mannes liegt heute bei rund 83 Jahren.

Für Frauen sieht die Rechnung ähnlich aus; sie fahren bei einem Vorbezug um ein Jahr besser als mit dem regulären Bezug ab 64, wenn sie nicht älter als 78 werden. Eine 64-jährige Frau wird heute im Durchschnitt rund 86 Jahre alt.

Beim Entscheid für oder gegen einen Vorbezug wichtig sind auch die persönliche Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation. AHV-Renten sind vollumfänglich als Einkommen zu versteuern. Wenn zum Beispiel der Ehepartner noch arbeitet, könnten sein Erwerbseinkommen und die vorbezogene Rente zusammen eine so hohe Steuerprogression auslösen, dass die zusätzlichen Steuern die Vorteile des Vorbezugs zunichte machen.

Quelle: Vermögenszentrum

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Dienstag, 15. Januar 2013

Lohnende Oblis nachhaltiger Länder

Staatsanleihen aus nachhaltigen Industrie- und Schwellenländern haben sich insgesamt besser entwickelt als Staatspapiere von Ländern, die als nicht-nachhaltig eingestuft sind. Die Verfügbarkeit von Ressourcen hat als Kriterium bei der Bewertung von Staatsanleihen offenkundig an Bedeutung zugenommen. Das Nachhaltigkeitsresearch der Bank Sarasin kommt in seinem aktuellen Faktenpapier zur Nachhaltigkeit von Staaten und der Bewertung ihrer Anleihen zu diesen Ergebnissen.

Die Bank Sarasin beurteilt seit bald zehn Jahren die Nachhaltigkeit von Staaten nach ökonomischen, sozialen und umweltrelevanten Indikatoren. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Verfügbarkeit und die effiziente Nutzung von Ressourcen. Die Untersuchung der Bank Sarasin hat ergeben, dass gerade die Verfügbarkeit der Ressourcen in jüngster Zeit grossen Einfluss auf die Wertentwicklung von Staatsanleihen hatte. Zentrale Fragen für Anleger bei der Länderselektion sind damit: Welche Länder sind reich an Ressourcen? Und welche Staaten können ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum besser aufrechterhalten? Seit Beginn der europäischen Schuldenkrise hat sich die anfänglich fast gleich verlaufende Wertentwicklung von nachhaltigen und nicht-nachhaltigen Industrieländern deutlich getrennt. Mit einer Differenz von 27,3 Prozentpunkten im Vergleich zu den nicht-nachhaltigen stachen die nachhaltigen Länder Ende Dezember 2011 deutlich heraus. Im Jahr 2012 verringerte sich die Differenz zwar auf 12,4 Prozentpunkte, über die Gesamtperiode bleibt die Bewertungsdifferenz damit aber überaus deutlich.

 

Wertentwicklung der Staatsanleihen von Schwellenländern

Performance of sovereign bonds of emerging countries


Source: Datastream, Sarasin

 

Auch bei Staatsanleihen aus Schwellenländern zahlt es sich aus, die Nachhaltigkeit als Selektionskriterium zu berücksichtigen. Bis auf einen kurzen Einbruch während des Zenits der globalen Finanzkrise im Jahr 2008 haben sich Staatsanleihen von nachhaltigen Schwellenländern wie zum Beispiel Brasilien, Peru oder Indonesien deutlich besser entwickelt als diejenigen von nicht-nachhaltigen Schwellenländern wie zum Beispiel China oder Südafrika. Mit 77,0 Prozentpunkten erreichte die Differenz Ende Dezember 2012 ihren Höchststand.


Nicht nur die Performance, sondern gerade auch das Risiko spielt im heutigen Anlageumfeld bei der Beurteilung von Investitionen eine entscheidende Rolle. Das Nachhaltigkeitsresearch der Bank Sarasin hat für die untersuchten Ländergruppen nebst Performance und Volatilität deshalb auch die Sharpe-Ratios berechnet. Auch hier schneiden die nachhaltigen Länder besser ab.

Sustainability Spotlight "Nachhaltige Staaten meistern die Schuldenkrise besser"Das Faktenpapier "Nachhaltige Staaten meistern die Schuldenkrise besser" (Autor: Balazs Magyar) ist in deutscher und englischer Sprache gratis erhältlich bei: media@sarasin.ch.

Quelle: Bank Sarasin

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Donnerstag, 27. September 2012

Nachhaltigkeit mit besserer Rendite

oekom research und die Deutsche Performancemessungs-Gesellschaft für Wertpapierportfolios (DPG) veröffentlichen die Ergebnisse einer vergleichenden Analyse internationaler Aktien.

Um mehr als 15 Prozent lag die Rendite der von oekom research unter Nachhaltigkeitsaspekten positiv bewerteten Unternehmen im Zeitraum 31.12.2004 bis 31.12.2011 über der des Aktienindex MSCI World®. Gleichzeitig weisen diese Unternehmen ein leicht geringeres Risiko auf als die konventionelle Benchmark.

Immer wieder kämpfen die nachhaltigen Kapitalanlagen, bei denen die soziale und ökologische Leistungsfähigkeit der Emittenten in die Anlageentscheidung einbezogen wird, mit dem Vorurteil, dass der Anleger auf Rendite verzichten muss. Hintergrund hierfür ist die Überlegung, dass der Einsatz von Ausschlusskriterien und Best-in-Class-Ansatz, bei dem ausschließlich in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird, zu einer Verkleinerung des investierbaren Universums und damit nach gängigen Portfoliotheorien zu Nachteilen bei Rendite und Risiko führt. Nachhaltige Investoren sind dagegen davon überzeugt, dass die Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher sind, die sozial und ökologisch verantwortlich handeln, die beispielsweise auf Energie- und Ressourceneffizienz setzen, ihre Mitarbeiter und Zulieferer fair behandeln und den Grundsätzen guter Corporate Governance folgen. Ziel der von oekom research und DPG gemeinsam durchgeführten Studie war es, diese Plausibilitätsüberlegungen statistisch zu überprüfen. Dazu wurde ein Portfolio aus von oekom research unter Nachhaltigkeitskriterien positiv bewerteten Großunternehmen, („oekom Prime Portfolio Large Caps“) mit dem MSCI World Total Return Index® verglichen.


Im Zeitraum vom 31.12.2004 bis 31.12.2011, also über sieben Jahre, erreichte das nach Marktkapitalisierung gewichtete oekom Prime Portfolio Large Caps eine kumulierte Rendite von 30,90 Prozent. Der MSCI World® kam im gleichen Zeitraum auf eine kumulierte Rendite von 26,80 Prozent. „Das oekom Prime Portfolio Large Caps erzielte damit im Betrachtungszeitraum eine um 4,1 Prozentpunkte oder 15,30 Prozent bessere Rendite,“ so Hans G. Pieper, Geschäftsführer der DPG. „Bei Gleichgewichtung der Titel im oekom Prime Portfolio Large Caps lag die kumulierte Rendite sogar bei 62,84 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie bei der konventionellen Benchmark.“

Die beste Performance zeigten im Zeitraum 31.12.2004 bis 31.12.2011 die Titel des oekom Prime Portfolios Large Caps aus der Region Asia-Pacific. Sie kamen bei marktkapitalisierungsgewichteter Betrachtung auf eine jährliche Rendite von 6,39 Prozent und schnitten damit deutlich besser ab als der Vergleichsindex mit 4,86 Prozent p.a. Auch in Deutschland lag die jährliche Rendite im Beobachtungszeitraum mit 5,36 Prozent über der der entsprechenden Benchmark (4,26 Prozent). In Europa erreichte das oekom Prime Portfolio Large Caps mit 2,89 Prozent die gleiche jährliche Rendite wie der entsprechende MSCI Index®.

„Das Ergebnis der Studie bestätigt unsere Hypothese, dass die Nachhaltigkeitsperformance ein guter Indikator für die gesamte Leistungskraft von Unternehmen darstellt und dass Investoren gut beraten sind, diesen Indikator in ihre Entscheidungsprozesse miteinzubeziehen,“ stellt Robert Haßler, CEO von oekom research, fest. Und weiter: „Die bessere Performance wurde dabei nicht durch ein höheres Risiko erkauft, im Gegenteil: Das jährliche Risiko lag beim oekom Prime Portfolio Large Caps sogar etwas niedriger als beim MSCI World Index®.“ Das oekom Prime Portfolio Large Caps erreichte beim jährlichen Risiko einen Wert von 18,92 Prozent gegenüber 19,08 Prozent beim MSCI World®.

Basis der Analyse war ein Portfolio aus von oekom research mit dem oekom Prime Status ausgezeichneten Großunternehmen. Der Prime Status wird an Unternehmen verliehen, die den von oekom research branchenspezifisch definierten Anforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement genügen. Das oekom Prime Portfolio Large Caps umfasste per 31.12.2011 300 Unternehmen aus mehr als 25 Staaten.   

Quelle: oekom research (dort kann Studie heruntergeladen werden)

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Mittwoch, 21. September 2011

Börsendebakel der Erneuerbaren

Der seit fast drei Jahren andauernde Abwärtstrend bei den Aktien von Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien hält weiter an. Das weltweite Börsenbarometer der Branche, der RENIXX World, hat im Tagesverlauf des 20.09.2011 die Marke von 320 Punkten unterschritten und damit seit Jahresbeginn 2011 über 40 Prozent verloren, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.

"Der Reaktorunfall in Fukushima im März hat nur ein kurzes Strohfeuer ausgelöst, danach ging es mit den Kursen weiter bergab", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch in Münster. Seit dem Höchstkurs im Jahr 2007 mit 1918,7 Punkten hat der RENIXX World bereits um über 80 Prozent nachgegeben.

Besonders unter Druck geraten sind Aktien von chinesischen Solar- und Windenergieunternehmen mit Abschlägen von teilweise über 70 Prozent. Aber auch die drei im RENIXX gelisteten deutschen Unternehmen centrotherm photovoltaics, Nordex und SolarWorld können sich dem Negativtrend nicht entziehen.

RENIXX-Kursverlauf online: http://www.iwr.de/renixx-online

Quelle: Solarserver

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Mittwoch, 23. Juni 2010

Nachhaltig investieren lohnt

2007 bis 2009 haben marktbreit gestreute nachhaltige Kapitalanlagen im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen keine schlechteren Ergebnisse erzielt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück erstellt hat.

"Eigentlich gibt es damit keinen Grund mehr, sich nicht mit Fragen der Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage zu beschäftigen. Gerade Non Profit-Organisationen können so auch in der Vermögensanlage ihre gemeinnützigen Ziele berücksichtigen, ohne deshalb geringere Erträge zu erzielen", erklärte DBU-Finanzchef Michael Dittrich bei der Präsentation der Studie im sächsischen Ostritz. "Je stärker nachhaltige Werte selektiert werden, desto besser werden sogar die Ergebnisse im Vergleich", sagt Dr. Michael Schröder, Leiter des Forschungsbereichs Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement am ZEW und Verfasser der Studie.

Mehrere marktbreite Nachhaltigkeitsindizes wie der Dow Jones Sustainability Index erzielten in dem Untersuchungszeitraum in etwa die gleichen Ergebnisse wie der konventionelle Vergleichsindex MSCI World. "Allerdings wäre es falsch zu glauben, sich mit den breit aufgestellten Nachhaltigkeitsindizes dem Abwärtstrend in der Krise entziehen zu können", erklärte Schröder. Gewisse Vorteile bringe allerdings eine intensive Nachhaltigkeitsselektion. So habe der Naturaktienindex (NAI) in der Krise deutlich geringere Verluste hinnehmen müssen und eine deutliche bessere Kursentwicklung als der Gesamtmarkt erzielt. Damit bestätigt das ZEW die Ergebnisse der im Jahr 2008 ebenfalls im Auftrag der DBU erstellten Studie "Nachhaltige Kapitalanlagen für Stiftungen". Auch dort konnte der NAI über einen wesentlich längeren Zeitraum deutlich bessere Ergebnisse vorweisen als die Vergleichsindizes. "In der Kapitalmarktkrise der vergangenen drei Jahre hat sich der Performancevorteil des NAI sogar deutlich ausgeweitet", stellt Schröder fest.

Auch nach den beiden schweren Kapitalmarktkrisen des vergangenen Jahrzehnts mit dem Platzen der Internetblase und der aktuellen Schuldenkrise sind Aktien weiter ein unverzichtbarer Bestandteil einer langfristig ausgerichteten Kapitalanlage, lautet ein weiteres Ergebnis der Studie. Schröder: "Dies ist für Stiftungen besonders wichtig, weil die Studie sogar einen höheren Aktienanteil als 20 bis 30 Prozent für den Fall nahe legt, dass ein realer, also inflationsbereinigter Kapitalerhalt angestrebt wird." Allerdings sollten die Aktienbestände dann trotz der Kosten abgesichert werden, um das Stiftungsvermögen vor Verlusten zu schützen. Mit Anleihen sei insbesondere über einen langen Zeitraum der reale Kapitalerhalt neben den Ausschüttungen mit der für gemeinnützige Einrichtungen zulässigen Rücklagenbildung von einem Drittel der ordentlichen Erträge kaum zu schaffen.

"Derzeit ist vermutlich eine breite Streuung in Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Immobilien, unterschiedliche Regionen und Laufzeiten die beste Strategie in den unsicheren Zeiten an den Finanzmärkten", erklärte Dittrich. So verfahre derzeit auch die DBU mit ihrem Stiftungskapital von über 1,8 Milliarden Euro.

Die Ergebnisse der Studie "Nachhaltige Kapitalanlagen in der Finanzkrise" wurden im Rahmen der 16. Internationalen Sommerakademie der DBU in Ostritz/St. Marienthal zum Thema "Nachhaltige Kapitalanlagen - Neue Chancen nach der Finanzkrise?" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Quelle: Ecoreporter

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Lausige Fondsleistungen

Die Aktienfonds der 15 weltweit grössten Vermögensverwalter haben in den vergangenen fünf Jahren eine enttäuschende Performance vorgelegt. Einzig mögliches Fazit: Die Anlage in Exchange Traded Funds (ETF).

Wie die Informationsplattform MyPrivateBanking.com aufzeigt, erzielen die Finanzprodukte der Anbieter mehrheitlich schlechtere Renditen als die jeweiligen Benchmark-Indizes. Rund 80 Prozent der Fonds mit Fokus auf die USA, Europa, Asien und weltweite Abdeckung entwickelten sich dabei unterdurchschnittlich. Lediglich drei der grössten Anbieter konnten die Vergleichsindizes um wenige Prozentpunkte schlagen. Die besten Ergebnisse lieferten die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank DWS, der mit Merrill Lynch verbundene Anbieter Black Rock und Lombard Odier, deren Fonds zwischen 4,36 und einem Prozent über dem Index lagen.

"Den Marktindex zu schlagen, ist für aktiv gemanagte Fonds natürlich schwierig. Es gibt jedoch einige kleinere Fondsgesellschaften, die das geschafft haben", betont MyPrivateBanking.com-Research-Director Steffen Binder gegenüber pressetext. Durch die Finanzkrise sei das Bild jedoch nicht zu Ungunsten der grössten Anbieter verzerrt worden, da die Vergleichsindizes ebenso massiv gelitten hätten wie die Fonds. "Die 15 weltgrössten Fonds-Anbieter und Banken stehen dabei im Mittelpunkt, da sie beträchtliche Summen von vermögenden Privatkunden verwalten", so Binder.

Nach Angaben der Plattform schnitten in den vergangenen fünf Jahren zahlreiche Fonds der namhaften Vermögensverwalter und Banken teilweise weit unter Durchschnitt ab. So befinden sich etwa die UBS, HSBC, JPMorgan, BNP/Parvest oder Morgan Stanley im roten Bereich. Die Schlusslichter bilden die Credit Suisse und Julius Bär, deren Fonds eine Performance von 18,81 bzw. 20,06 Prozent unter den Vergleichsindizes ablieferten. Bei den Aktienfonds mit US-Fokus übertrafen immerhin fünf Anbieter den Index, bei den Europafonds schafften dies noch drei. Bei Fonds mit Schwerpunkt Asien schnitten hingegen alle Anbieter schlechter ab als der Index.

"Es ist zwar bekannt, dass sich Fonds in der Regel schlechter als die jeweiligen Indizes entwickeln, aber dass auch diejenigen der selbsternannten Spezialisten für Vermögensmanagement soviel schlechter als der Markt sind, ist sehr enttäuschend", meint Binder. So würden Kunden bei den Banken angesichts entgangener Gewinne und hoher Fondsgebühren von 1,08 bis 2,35 Prozent der Anlagesumme pro Jahr oft zweimal zahlen. "Bei der Hälfte der Anbieter sind die negativen Abweichungen zum Index zweistellig", bemängelt MyPrivateBanking.com-Geschäftsführer Christian Nolterieke. Dafür seien nicht nur die hohen Kosten, sondern schlichtweg schlechte Investmententscheidungen verantwortlich.

Privatanlegern sei, so die Autoren der Studie, daher nahegelegt, vorwiegend in Finanzprodukte mit einer mehrjährig überdurchschnittlichen Rendite bzw. in passive Indexfonds (ETFs) zu investieren. Darüber hinaus sei von den Anlageberatern volle Transparenz in Hinblick auf Anteil, Qualität und Kosten der Fonds einzufordern. (pte, Manuel Haglmüller)

Quelle: fondstrends

Donnerstag, 23. Juli 2009

Säule 3a im Aufwind



Wer finanziell vorsorgt über ein steuerbegünstigtes Vorsorgekonto der 3.Säule wurde in den vergangenen Jahren ob der erzielten Renditen nicht froh. Das galt insbesondere für das entsprechende Sparen mit Aktienfonds. Wie eine neue Aufstellung des VZ Vermögenszentrums zeigt, hat sich die Situation im laufenden Jahr wieder verbessert. Im Hinblick auf das Jahresende empfiehlt sich gar, einen Umstieg bei der Säule 3a auf zumindest teilweises Sparen in Aktien zu erwägen.

Die Verluste, die die Finanzkrise all diesen Fonds der dritten Säule beschert hat, sind allerdings noch längst nicht aufgeholt. Was auf das grundsätzliche Problem hinweist: 3a-Sparen mit Fonds ist viel risikovoller als mit einem normalen Vorsorgekonto, das zwar tief verzinst wird, aber nie derart im Wert schwankt. Ausgleichen wird die starken Schwankungen nur die im Laufe langer Zeiträume zu beobachtende Anlageerfahrung, dass sich dann das Aktiensparen eben doch auszahlt. Wer also noch mindestens zehn Jahre bis zum Bezug der 3a-Vorsorgegelder warten muss, dem ist die Aktienbeimischung (100 Prozent sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nie erlaubt) durchaus zu empfehlen – vor allem jetzt, wo die Börsen vor einem Wiederaufschwung zu stehen scheinen. Dann wird die Freude ob der Rendite vielleicht eine doppelte sein – denn die Steuerersparnis schlägt auf jeden Fall zu Buche und macht durchschnittlich rund einen Viertel des einbezahlten Betrags aus. Vergessen geht allerdings häufig, dass die Auszahlung später besteuert wird – in der Regel aber zu einem tieferen Satz.

Oben stehende Tabelle (mit den jeweilig besten Fonds) belegt eine schon früher beobachtbare Tatsache: Die BVG-Fonds der Swisscanto (Fondsgesellschaft der Kantonalbanken) schneiden über längere Zeiträume in allen Varianten gut ab. Die umfassendere Zusammenstellung von NZZ / VZ Vermögenszentrum vom 23.7.09 zeigt, dass demggenüber nur wenige Produkte grösserer Finanzinstitute befriedigen können. Nimmt man eine mittlere Periode von nunmehr acht Jahren, so ist es gar die nachhaltige Finanzanlage (Swisscanto BVG-Oeko 3), die mit 1.62 Prozent jährlicher Rendite zu den besten gehört – ein weiteres Plus für die nachhaltige Geldanlage also, die neben der finanziellen auch eine ökologische und soziale Rendite generiert. Berücksichtigt sind nur Angebote von Banken, da es sich aus Sicht von Vorsorgemedia empfiehlt, das Vorsorgesparen von der Versicherung von Risiken wie Tod und Invalidität zu trennen. So bleibt höchste Flexibilität gewahrt.

© Vorsorgemedia, Quelle Tabelle: NZZ / VZ 23.7.09