Sonntag, 20. September 2015

Immer noch knapp vor Ölaktien-Index



Der PPVX stieg letzte Woche um 1,1% auf 1.370 Punkte, der NYSE Arca Oil fiel um 0,5%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit -11,5 währungsbereinigt rund 2 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-13,8%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA Solar Technology AG (+105%), Capital Stage AG (+75%) und Scatec Solar (+44%). Die grössten Gewinner der Woche waren Neo Solar Power (+12%) und Shunfeng International (+12%), die grössten Verlierer First Solar (-7%) und REC Silicon (-5%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 45,4 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+387%) rund 262 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +125%). Mit Mitte September wurden Enphase Energy und Trina Solar um jeweils einen Gewichtungspunkt auf 2 (unter 200 Mio Euro Börsenwert) bzw. 3 (unter 800 Mio Euro) zurückgestuft.


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Der PPVX erscheint zweiwöchentlich auf Vorsorgemedia und in den Zwischenwochen jeweils auf Solarmedia!

Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at

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Mittwoch, 16. September 2015

Das sind gemäss DJ die nachhaltigsten Unternehmen

Der Index-Anbieter S&P Dow Jones Indices und die Schweizer Rating-Agentur RobecoSAM haben die Ergebnisse der jährlichen Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) veröffentlicht. Hierfür identifiziert RobecoSAM für jede der 24 Industriegruppen das Unternehmen mit der insgesamt besten Nachhaltigkeitsleistung. 

Die Ergebnisse dieses Ratings sind nicht unumstritten. So wurde der Volkswagen Konzern wiederholt als nachhaltigster Automobilhersteller der Welt aufgeführt. Eine erneute Bestätigung für ihre nachhaltige Unternehmensführung erhielten auch die Deutsche Post DHL Group sowie die Bayer AG - beide Unternehmen sind seit der Gründung im Jahr 1999 im DJSI World gelistet. 

Die Industrie für Elektronische Geräte, Instrumente & Komponenten verbesserte ihre Nachhaltigkeitsleistung im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten, während Gesundheitswesen Ausstattung & Dienste relativ am meisten verlor in Bezug auf die Leistung im Bereich ESG. Ein weiteres Ergbnis: Die weltgrößten Unternehmen schneiden am besten bei dem Kriterium Verhaltenskodex/Compliance ab und am schlechtesten bei operativer Ökoeffizienz. Zu den drei größten Abgängen gehören Cisco Systems Inc, PepsiCo Inc sowie die Royal Bank of Canada. Zu den drei größten Neuzugängen zählen Bank of America Corp, Telefonica SA und BHP Billiton.

Guido Giese, Head of Indices, RobecoSAM: "Die DJSI Indexfamilie hat sich nicht nur zum Goldstandard für unternehmerische Nachhaltigkeit entwickelt, sondern auch zu einer Plattform, für die Unternehmen keine Mühe scheuen und sich stark konkurrieren, um Teil davon zu sein. Das CSA nutzt eine fundierte, auf den neuesten Erkenntnissen basierende Methodik für die Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung. Dank der großen Reichweite sind die CSA-Ergebnisse eine der wichtigsten Informationsquellen bezüglich der Berücksichtigung finanziell materieller ESG-Aspekte börsenkotierter Unternehmen. Davon profitiert die gesamte DJSI Indexfamilie."

David Blitzer, Managing Director und Vorsitzender des Index Committee bei S&P Dow Jones Indices: "Bei ihren Anlageentscheidungen achten Investoren zunehmend auf die Umweltpolitik und -bilanz der Unternehmen. Die Dow Jones Sustainability Indices dienen Investoren als Nachhaltigkeitsbenchmarks und bilden die kumulative Wertentwicklung der Unternehmen ab, die den RobecoSAM Standard für unternehmerische Nachhaltigkeit erfüllen. So helfen sie Investoren, bei ihrer Vermögensallokation nachhaltige Investmentstandards und -praktiken umzusetzen." 


Der Volkswagen e-up!.


Volkswagen ist nachhaltigster Automobilkonzern der Welt: Bei der Überprüfung der Dow Jones Sustainability Indizes wurde das Unternehmen von RobecoSAM wie zuletzt 2013 als Branchenführer ("Industry Group Leader") der Automobilindustrie eingestuft. Damit ist Volkswagen einer von nur zwei Herstellern, die sowohl im DJSI World als auch DJSI Europe gelistet sind. Untersucht wurde der Leistungsstand von insgesamt 33 Automobilunternehmen, darunter sieben europäische. Volkswagen erreichte die Spitzenposition mit 91 von 100 möglichen Punkten. Der Bereich ökonomische Nachhaltigkeit wurde mit 93 Punkten bewertet, die soziale Nachhaltigkeit mit 91 Punkten und die ökologische Nachhaltigkeit mit 89 Punkten.

Bayer ist ebenfalls weiterhin im Dow Jones Sustainability World Index vertreten. Damit hat sich Bayer als eines von wenigen Unternehmen weltweit das 16. Mal ununterbrochen für einen der bedeutendsten Nachhaltigkeits-Indizes qualifiziert. Das unterstreicht die Position von Bayer als einem bei der Nachhaltigkeit führenden Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, der das Unternehmen in diesem Index zugeordnet wird.

Zusätzlich zum DJSI World und Europe Index ist der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister aktuell in verschiedenen wichtigen Nachhaltigkeitsindizes vertreten.
Zusätzlich zum DJSI World und Europe Index ist der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister aktuell in verschiedenen wichtigen Nachhaltigkeitsindizes vertreten.
Deutsche Post DHL Group mit Verbesserungen: Eine erneute Bestätigung für ihre nachhaltige Unternehmensführung erhielt zudem die Deutsche Post DHL Group. Trotz der erhöhten Anforderungen an die Unternehmen im Bewertungsprozess, einschließlich gestiegener Bedingungen an die Einführung von nachhaltigen Geschäftsprozessen, konnte sich der Konzern in mehreren DJSI-Komponenten verbessern.

Über die DJSI: Der 1999 lancierte DJSI World ist der erste globale Index, der die weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf unternehmerische Nachhaltigkeit abbildet. Die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen wird anhand RobecoSAMs jährlicher Analyse wirtschaftlich relevanter Faktoren in den Bereichen Ökologie, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Faktoren) bewertet. RobecoSAM hat die 3.400 grössten Unternehmen der Welt aus Industrie-und Schwellenländern zur Teilnahme an seinem CSA eingeladen. Im Assessment deckte RobecoSAM dieses Jahr 85 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung im Streubesitz aller eingeladenen Unternehmen ab.

Hier mehr über die DJSI 2015.

Quelle: umweltdialog.de

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Sonntag, 2. August 2015

Solaraktienindex mit leichtem Minus


Der PPVX fiel letzte Woche um 0,8% auf 1.624 Punkte, der NYSE Arca Oil stieg um 0,9%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +5,0% währungsbereinigt rund 5 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-0,3%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA Solar Technology AG (+98%), Scatec Solar (+57%) und Capital Stage AG (+55%). Die grössten Gewinner der Woche waren Solar Power (+8%) undCanadian Solar (+6%), die grössten VerliererUnited Photovoltaics (-12%) und SunEdison (-11%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 52,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+477%) rund 317 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +160%). Der Gewichtungsfaktor von China Singyes Solar wurde am 31.7. von 4 auf 3 reduziert, der von HanergyThin Film Power auf das Minimum von 1, nachdem es zum jährlichen Stichtag (31.7.) aufgrund der Handelsaussetzung im Mai 2015 keinen aktuellen Kurs gab. 

In den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) wurde zum Wochenschlusskurs vom 31. Juli die Aktie der Terraform Power Inc.(Börsenwert rund 2,2 Milliarden Euro) aufgenommen. Sie ersetzt die chinesische Yingli Green Energy, die zu diesem Zeitpunkt mit rund 142 Millionen Euro Börsenwert die geringste Marktkapitalisierung aller PPVX-Unternehmen aufwies.


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Montag, 6. Juli 2015

Nur noch knapp vor den Ölaktien



Der PPVX sank letzte Woche um 3,7% auf 1.693 Punkte, der NYSE Arca Oil um 1,4%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +9,4% währungsbereinigt rund 4 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+5,4%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SolarEdge Technologies (+56%), SunEdison(+53%) und JinkoSolar Holding(+46%). Die grössten Gewinner der Woche warenMotech Industries(+5%) und Neo Solar Power (+4%), die grössten VerliererUnited Photovoltaics Group (-18%) und Shunfeng International (-17%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 51,3 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+502%) rund 327 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +175%).


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Mittwoch, 17. Juni 2015

Aktiv gemanagte Fonds sind selten besser

Eine VZ-Analyse zeigt: Nur die wenigsten aktiven Fonds übertreffen ihren Vergleichsindex. Weil es anspruchsvoll ist, diese erfolgversprechenden Titel zu finden, setzen Privatanleger besser auf Exchange Traded Funds (ETF).

Einzelne aktive Anlagefonds erzielen zwar tatsächlich eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark), andere verpassen dessen Rendite aber deutlich. Das belegen viele Studien. Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • Einem Grossteil der Manager von aktiven Fonds gelingt es nicht, den Vergleichsindex nach Kosten zu übertreffen. Das betrifft praktisch alle Anlageklassen und Marktphasen.
  • Übertraf ein Fonds in der Vergangenheit seinen Benchmark, heisst das noch lange nicht, dass er das auch in Zukunft tun wird. Die Rangliste der besten Fonds ändert laufend.
  • Je länger ein Anleger einen aktiven Fonds hält, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fonds hinter der Indexrendite zurückbleibt.
  • Die Mehrrendite der erfolgreichen Fonds ist im Durchschnitt tiefer als die Minderrendite der schwachen.
Das VZ VermögensZentrum hat gemäss einer Medienmitteilung die Rendite der aktiven Fonds auf US-Aktien per Ende 2014 untersucht. Nur 16 Prozent der Fonds übertrafen den Benchmark, sofern der Anleger fünf Jahre investiert war, über einen Zeitraum von 15 Jahren waren es sogar nur 10 Prozent (siehe Grafik). Der überwiegende Teil der Fonds lag hinter dem Benchmark zurück.

Privatanleger verfügen meist nicht über die notwendigen Kenntnisse und Instrumente, um im riesigen Angebot die wenigen erfolgversprechenden Fonds zu finden. Das Risiko, auf einen schlechten Fonds zu setzen und die Rendite des Indexes deutlich zu verfehlen, ist hoch. Sie sollten stattdessen besser in ETF investieren und sich mit der Rendite des Benchmarks abzüglich Kosten zufrieden geben. Eine Investition in aktive Fonds empfiehlt sich für Privatanleger in der Regel nur, wenn sie im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios spezielle Themen abdecken wollen, für die es keine ETF gibt.

Eine interessante Alternative zu aktiven Fonds ist eine aktive Anlagestrategie, umgesetzt mit ETF. Der Anleger kann sein ETF-Portfolio beispielsweise aktiv steuern, indem er die Positionen mit den Signalen eines gleitenden Durchschnitts in einem Abwärtstrend vollständig verkauft. Er schützt damit das Vermögen. Oder er investiert mit dem Prinzip der relativen Stärke immer in die jeweils attraktivsten Anlageklassen. Das bietet ebenfalls die Chance auf eine Mehrrendite gegenüber dem Index.

Sonntag, 7. Juni 2015

Solaraktien weit vom Höchst entfernt


Der PPVX fiel letzte Woche um 1,1% auf 1.815 Punkte, der NYSE Arca Oil um 3,0%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit +17,3% währungsbereinigt rund 10 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (+6,9%). Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SolarEdge Technologies (+71%), SunEdison (+56%) und JinkoSolar Holding (+56%). Die grössten Gewinner der Woche waren Yingli Green Energy (+30%) und Solar Power (+15%), die grössten VerliererMotech Industries (-11%) und Neo Solar Power (-10%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 54,0 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+545%) rund 366 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +179%). Bei Hanergy Thin Film Power wurde Ende Mai der Handel auch in den USA ausgesetzt.

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Freitag, 5. Juni 2015

Rente für Konkubinats-PartnerInnen

Viele Pensionskassen zahlen dem hinterbliebenen Lebenspartner eine Rente oder einmalige Kapitalabfindung aus – allerdings nur, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind.

Stirbt ein Ehepartner, haben die Ehefrau oder der Ehemann in der Regel einen gesetzlichen Anspruch auf Hinterlassenenleistungen der Pensionskasse ihres verstorbenen Partners, schreibt das Vermögenszentrum in Zürich. Für Konkubinatspartner gilt das nicht. Viele Pensionskassen zahlen dem hinterbliebenen Konkubinatspartner aber freiwillig eine Rente oder einmalige Kapitalabfindung aus, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
  • Die Lebenspartnerschaft dauerte zum Zeitpunkt des Todes mindestens fünf Jahre.
  • Der hinterbliebene Partner hat für ein gemeinsames Kind zu sorgen.
  • Der hinterbliebene Partner wurde vom Verstorbenen finanziell erheblich unterstützt.
Darüber hinaus verlangen die meisten Pensionskassen, dass die versicherte Person zu Lebzeiten eine schriftliche Begünstigungserklärung zu Gunsten ihres Lebenspartners eingereicht hat. Geben Sie so eine Begünstigungserklärung auch dann ab, wenn heute noch keine der Bedingungen für eine Partnerrente erfüllt ist. Die Pensionskasse prüft dann nach Ihrem Tod, ob Ihr Partner Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen hat. 

Laut Bundesgericht haben auch getrennt wohnende Paare Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen, wenn sie beweisen können, dass eine Lebenspartnerschaft bestand. Als Beweis eignen sich beispielsweise Belege von Unterstützungsbeiträgen und ein gegenseitiges Testament. 

Quelle: Vermögenszentrum