Das Yearbook gibt einen Überblick über die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen
im Jahr 2015 mit einer Einstufung in die Kategorien Gold, Silber und
Bronze.
Die Unternehmen mit der jeweils besten Gesamtleistung in den 59
betrachteten Industrien werden als RobecoSAM Industry Leader ausgezeichnet. Schauen Sie sich an,
wie das RobecoSAM Corporate Sustainability Assessment (CSA) bestimmt,
welche Unternehmen im Sustainability Yearbook aufgenommen werden.
Die diesjährige Ausgabe des Sustainability Yearbook zeigt, wie das CSA und die von uns analysierten Kriterien über die Jahre weiterentwickelt wurden,
um politische und wirtschaftliche Entwicklungen,
Umweltherausforderungen, Regulierungsänderungen und wissenschaftliche
Durchbrüche zu reflektieren. Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick
hinter die Kulissen und schauen uns an, wie die verschiedenen
Output-Faktoren des CSA von den RobecoSAM Sustainability Investing Experten
in wegweisende Anlageprodukte für nachhaltig orientierte Investoren
übersetzt werden, die diesen helfen, besser informierte Entscheidungen
zu treffen. Schliesslich erläutern wir, wie RobecoSAM die über mehr als 15 Jahre gewonnenen Einblicke aus dem jährlichen CSA für innovative Ansätze zur Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren in eine grössere Zahl von Anlageklassen nutzt.
Quelle: RobecoSam
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... widmet sich finanziellen Vorsorgefragen und der nachhaltigen Geldanlage; ... gehört zum Unternehmen «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.com); ... Beiträge sind zeitlich geordnet, Stichwort- und Labelsuche in rechter Spalte; ... Unterstützung mit Zahlung von 20 CHF auf IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (Guntram Rehsche / ZKB) - Danke!.
Mittwoch, 20. Januar 2016
Dienstag, 5. Januar 2016
Übers ganze Jahr Vorsprung erarbeitet
Der PPVX fiel letzte Woche um 1,0% auf 1.535
Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,9%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit
-0,8% währungsbereinigt rund 10,5 Prozentpunkte
vor dem Erdölaktienindex (-11,3%).
Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA
Solar Technology AG (+238%), Capital Stage AG (+64%) und First Solar (+48%).
Die grössten Gewinner der Woche waren Sky Solar (+49%) und Sino-American Silicon (+6%),
Verlierer SunEdison
(-14%) und SMA Solar Technology (-6%).
Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 49,2 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+446%) rund 315 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +131%).
Vergrössern mit Klick auf Grafik oder Tabelle !
Der Solaraktienindex PPVX erscheint zweiwöchentlich auf Vorsorgemedia und in den Zwischenwochen jeweils auf Solarmedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Dienstag, 15. Dezember 2015
Siegel für nachhaltige Fondsanlagen
Anleger
und Finanzberater können Publikumsfonds mit einer belastbaren und
transparenten Nachhaltigkeitsstrategie ab sofort leichter erkennen. An
insgesamt 34 Publikumsfonds haben das Forum Nachhaltige Geldanlagen und
die neu gegründete Gesellschaft für Qualitätssicherung Nachhaltiger
Geldanlagen (GNG) am 8. Dezember 2015 in Berlin erstmals das FNG-Siegel
vergeben. Der neue Qualitätsstandard ist das Ergebnis eines mehrjährigen
Entwicklungsprozesses, an dem neben Finanzfachleuten auch Akteure der
Zivilgesellschaft beteiligt waren. Das FNG-Siegel macht deutlich, dass
die Fonds einen Mindeststandard in Bezug auf Nachhaltigkeit und
Transparenz erfüllen und ihren Nachhaltigkeitsanspruch tatsächlich
umsetzen.
„Wir freuen uns, dass sich deutlich mehr Fonds für eine Zertifizierung beworben haben als erwartet“, erklärt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber. „Denn bei einem neuen Siegel verhalten sich viele Unternehmen erst einmal zurückhaltend. Nur diejenigen mit dem größten Vertrauen in ihr Nachhaltigkeitskonzept nehmen teil.“ Fast 90 Prozent der geprüften Fonds haben die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das FNG-Siegel gewährleistet, dass als Mindestanforderung die Ausschlusskriterien Atomkraft und Waffen angewendet und die vier Bereiche des UN Global Compact, also Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung, berücksichtigt werden. Für den FNG-Qualitätsstandard müssen Transparenz- und Prozesskriterien erfüllt sein.
„Für Transparenz zu sorgen ist der erste Schritt“, unterstreicht FNG-Vorstandsmitglied und Fondsexperte Olaf Köster, der an der Entwicklung des FNG-Siegels beteiligt war. „In einem wachsenden und unübersichtlichen Markt ist ein Qualitätsstandard die konsequente und notwendige Weiterentwicklung. Das FNG-Siegel füllt also eine Lücke, die bislang im deutschsprachigen Raum bestanden hatte, und leistet einen zentralen Beitrag, die Such- und Informationskosten für Anleger zu senken“, fasst Köster zusammen. „Angesichts der Niedrigzinsphase und im Zusammenhang mit der Altersvorsorge sind Fonds auch für die breite Masse der Anleger zunehmend relevant. Das FNG-Siegel bietet für jeden Orientierung, der bei seinen Anlagen neben finanziellen Kriterien auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen will.“
Ziel des FNG und seiner Tochtergesellschaft GNG ist es, die Entwicklung und Qualität des nachhaltigen Anlagemarktes zu fördern und die Qualität Nachhaltiger Geldanlagen beständig zu steigern. „Die Methodik des FNG-Siegels trägt diesem Anspruch mit einem Stufenmodell Rechnung“, führt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber aus. „Es leistet einen Beitrag, zwischen den Fonds einen Wettbewerb um besonders ausgereifte und umfassende Nachhaltigkeitsstrategien zu initiieren.“ Konkret können Fonds aufbauend auf den Mindestanforderungen zusätzliche Punkte in den Bereichen Produktstandards, institutionelle Glaubwürdigkeit sowie Selektions- und Dialogstrategien erzielen und hierfür bis zu drei Sterne erhalten.
„Das FNG-Siegel basiert auf einem anspruchsvollen methodischen Konzept“, streicht Dominique Blanc heraus, Forschungsleiter beim unabhängigen Auditor und strategischen Projektpartner Novethic. „Während des Prüfungsprozesses hat sich gezeigt, dass viele Fonds Anforderungen über die Mindestschwelle hinaus erfüllen und einige Fonds qualitativ sehr hochwertige Nachhaltigkeitsstrategien umsetzen. Zugleich bietet die Methodik allen Fonds Anreize für weitere Verbesserungen“, erklärt der Research-Spezialist des französischen Think Tanks. „Vor dem Hintergrund unserer jahrelangen Erfahrung mit dem Auditing von Fonds können wir sagen, dass hohe Anforderungen an Kriterien und Prozesse entscheidend dazu beitragen können, den Markt nachhaltiger Investments qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.“
Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern.
Der Vergabeprozess wird neben dem Siegel-Auditor Novethic von einem unabhängigen Komitee mit interdisziplinärer Expertise begleitet. Darin vertreten sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, NGOs, Kirche und Verbraucherschutz. Das FNG-Siegel wird jährlich verliehen. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Sommer 2016.
„Wir freuen uns, dass sich deutlich mehr Fonds für eine Zertifizierung beworben haben als erwartet“, erklärt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber. „Denn bei einem neuen Siegel verhalten sich viele Unternehmen erst einmal zurückhaltend. Nur diejenigen mit dem größten Vertrauen in ihr Nachhaltigkeitskonzept nehmen teil.“ Fast 90 Prozent der geprüften Fonds haben die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das FNG-Siegel gewährleistet, dass als Mindestanforderung die Ausschlusskriterien Atomkraft und Waffen angewendet und die vier Bereiche des UN Global Compact, also Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung, berücksichtigt werden. Für den FNG-Qualitätsstandard müssen Transparenz- und Prozesskriterien erfüllt sein.
„Für Transparenz zu sorgen ist der erste Schritt“, unterstreicht FNG-Vorstandsmitglied und Fondsexperte Olaf Köster, der an der Entwicklung des FNG-Siegels beteiligt war. „In einem wachsenden und unübersichtlichen Markt ist ein Qualitätsstandard die konsequente und notwendige Weiterentwicklung. Das FNG-Siegel füllt also eine Lücke, die bislang im deutschsprachigen Raum bestanden hatte, und leistet einen zentralen Beitrag, die Such- und Informationskosten für Anleger zu senken“, fasst Köster zusammen. „Angesichts der Niedrigzinsphase und im Zusammenhang mit der Altersvorsorge sind Fonds auch für die breite Masse der Anleger zunehmend relevant. Das FNG-Siegel bietet für jeden Orientierung, der bei seinen Anlagen neben finanziellen Kriterien auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen will.“
Ziel des FNG und seiner Tochtergesellschaft GNG ist es, die Entwicklung und Qualität des nachhaltigen Anlagemarktes zu fördern und die Qualität Nachhaltiger Geldanlagen beständig zu steigern. „Die Methodik des FNG-Siegels trägt diesem Anspruch mit einem Stufenmodell Rechnung“, führt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber aus. „Es leistet einen Beitrag, zwischen den Fonds einen Wettbewerb um besonders ausgereifte und umfassende Nachhaltigkeitsstrategien zu initiieren.“ Konkret können Fonds aufbauend auf den Mindestanforderungen zusätzliche Punkte in den Bereichen Produktstandards, institutionelle Glaubwürdigkeit sowie Selektions- und Dialogstrategien erzielen und hierfür bis zu drei Sterne erhalten.
„Das FNG-Siegel basiert auf einem anspruchsvollen methodischen Konzept“, streicht Dominique Blanc heraus, Forschungsleiter beim unabhängigen Auditor und strategischen Projektpartner Novethic. „Während des Prüfungsprozesses hat sich gezeigt, dass viele Fonds Anforderungen über die Mindestschwelle hinaus erfüllen und einige Fonds qualitativ sehr hochwertige Nachhaltigkeitsstrategien umsetzen. Zugleich bietet die Methodik allen Fonds Anreize für weitere Verbesserungen“, erklärt der Research-Spezialist des französischen Think Tanks. „Vor dem Hintergrund unserer jahrelangen Erfahrung mit dem Auditing von Fonds können wir sagen, dass hohe Anforderungen an Kriterien und Prozesse entscheidend dazu beitragen können, den Markt nachhaltiger Investments qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.“
Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern.
Der Vergabeprozess wird neben dem Siegel-Auditor Novethic von einem unabhängigen Komitee mit interdisziplinärer Expertise begleitet. Darin vertreten sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, NGOs, Kirche und Verbraucherschutz. Das FNG-Siegel wird jährlich verliehen. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Sommer 2016.
Weitere Informationen zum FNG-Siegel, inklusive
Statistiken und einer Liste der ausgezeichneten Fonds, finden Sie auf
der FNG-Website.
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Samstag, 21. November 2015
Seit Jahresbeginn liegen Solaraktien hinten
Der Solaraktienindex PPVX stieg letzte Woche um 0,6% auf 1.394
Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,2%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit
-9,9% währungsbereinigt rund 9 Prozentpunkte
hinter dem Erdölaktienindex (-0,7%).
Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA
Solar Technology AG (+207%), Capital Stage AG (+86%) und Scatec Solar
(+37%). Die grössten Gewinner der Woche waren SolarCity
(+12%) und JinkoSolar Holding (+10%), die grössten Verlierer SunEdison (-43%) und TerraForm Power (-33%). Der
PPVX-Börsenwert beträgt rund 44,3 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+395%) rund 236 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +159%). Mit 20.11.15
wurde Sky Solar Holdings statt Enphase Energy in den PPVX aufgenommen.
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Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Dienstag, 17. November 2015
Schweden führt weiterhin im Länder-Ranking
Das ESG-Länderranking von RobecoSAM bewertet 60 Länder . Dänemark rückt in die Top 5 auf , Brasilien ist grösster Verlierer unter den Schwellenmärkten und für die ESG-Performance der Emerging Markets gilt: verpasste Chancen.
Das ESG-Länderranking von RobecoSAM bewertet 60 Länder – 22 Industrieländer und 38 Schwellenländer – anhand eines breiten Spektrums von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren mit unserer Ansicht nach wesentlicher Bedeutung für das Risiko-Rendite-Profil von Anlagen in den entsprechenden Ländern. Diese Analyse ergänzt die Erkenntnisse traditioneller Länderrisikobewertungen und legt einen besonderen Fokus auf eine langfristige Perspektive. Eine detaillierte Erläuterung der Methodik finden Sie in unserer Broschüre “Measuring Country Intangibles”.
„Das Nachhaltigkeitsranking der Länder gibt zusätzliche Einblicke in die fundamentalen Risikotreiber eines Landes. Wir halten ein Verständnis dieser Treiber für eine entscheidende Voraussetzung ausgewogener Anlageentscheidungen.“

Max Schieler, Senior Country Risk Specialist
Das aktuelle Länder-Nachhaltigkeitsranking für Oktober 2015 zeigt einige interessante Trends auf: Unter den Industrieländern haben Belgien (+0,15) und Dänemark (+0,13) ihre Nachhaltigkeitsbewertung am deutlichsten verbessert, wobei sich allerdings nur Dänemark auch im Ranking verbessern konnte – von Platz 8 auf Platz 5. Die drei Spitzenreiter – Schweden, die Schweiz und Norwegen – haben ihre klaren Top-Platzierungen gehalten, obwohl sich die Gesamtwertungen aller drei Länder leicht verschlechtert haben. Unter den Ländern der Eurozone steht Irland weiter auf Platz 1, knapp gefolgt von Deutschland.
Brasilien hat sich in der Gesamtwertung um 0,22 Punkte verschlechtert und ist damit der grösste Verlierer unter den Schwellenländern, gefolgt von Venezuela, Kuwait und Katar. Die BRIC-Länder nehmen im Gesamtranking weiterhin die hinteren Plätze ein: Brasilien ist um 4 Plätze auf Platz 42 gefallen, liegt damit aber immer noch vor China, Indien und Russland, die alle auf den zehn letzten Plätzen zu finden sind. Marokko ist mit +0,23 der grösste Gewinner unter den Schwellenländern, mit deutlichem Abstand gefolgt von Polen, Russland, Malaysia und Thailand, die ihre Nachhaltigkeitsbewertung alle leicht verbessern konnten.
Das vollständige Nachhaltigkeitsranking der Länder finden Sie hier zum Download: „Sweden remains in the lead" (English)“.
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Das ESG-Länderranking von RobecoSAM bewertet 60 Länder – 22 Industrieländer und 38 Schwellenländer – anhand eines breiten Spektrums von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren mit unserer Ansicht nach wesentlicher Bedeutung für das Risiko-Rendite-Profil von Anlagen in den entsprechenden Ländern. Diese Analyse ergänzt die Erkenntnisse traditioneller Länderrisikobewertungen und legt einen besonderen Fokus auf eine langfristige Perspektive. Eine detaillierte Erläuterung der Methodik finden Sie in unserer Broschüre “Measuring Country Intangibles”.
„Das Nachhaltigkeitsranking der Länder gibt zusätzliche Einblicke in die fundamentalen Risikotreiber eines Landes. Wir halten ein Verständnis dieser Treiber für eine entscheidende Voraussetzung ausgewogener Anlageentscheidungen.“
Max Schieler, Senior Country Risk Specialist
Das aktuelle Länder-Nachhaltigkeitsranking für Oktober 2015 zeigt einige interessante Trends auf: Unter den Industrieländern haben Belgien (+0,15) und Dänemark (+0,13) ihre Nachhaltigkeitsbewertung am deutlichsten verbessert, wobei sich allerdings nur Dänemark auch im Ranking verbessern konnte – von Platz 8 auf Platz 5. Die drei Spitzenreiter – Schweden, die Schweiz und Norwegen – haben ihre klaren Top-Platzierungen gehalten, obwohl sich die Gesamtwertungen aller drei Länder leicht verschlechtert haben. Unter den Ländern der Eurozone steht Irland weiter auf Platz 1, knapp gefolgt von Deutschland.
Brasilien hat sich in der Gesamtwertung um 0,22 Punkte verschlechtert und ist damit der grösste Verlierer unter den Schwellenländern, gefolgt von Venezuela, Kuwait und Katar. Die BRIC-Länder nehmen im Gesamtranking weiterhin die hinteren Plätze ein: Brasilien ist um 4 Plätze auf Platz 42 gefallen, liegt damit aber immer noch vor China, Indien und Russland, die alle auf den zehn letzten Plätzen zu finden sind. Marokko ist mit +0,23 der grösste Gewinner unter den Schwellenländern, mit deutlichem Abstand gefolgt von Polen, Russland, Malaysia und Thailand, die ihre Nachhaltigkeitsbewertung alle leicht verbessern konnten.
Das vollständige Nachhaltigkeitsranking der Länder finden Sie hier zum Download: „Sweden remains in the lead" (English)“.
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Mittwoch, 4. November 2015
Erste Studie zu CO2-Risiken des CH-Finanzplatzes
Um den Klimawandel zu bekämpfen, muss der Ausstoss von Treibhausgasen massiv reduziert werden. Vor diesem Hintergrund können Investitionen in fossile Energien für den Schweizer Finanzplatz Risiken bergen. Erstmals zeigt eine Studie im Auftrag des BAFU, wie hoch die Emissionen sind, die mit solchen Investitionen verbunden sind. Sie liefert eine erste Abschätzung der finanziellen Risiken für den Aktienfondsmarkt und für Pensionskassen.
Viele
Anleger investieren in beträchtlichem Umfang in treibhausgasintensive
Unternehmen und in fossile Energieträger. Diese Investitionen könnten
zukünftig an Wert verlieren, wenn die globalen Treibhausgasemissionen so
eingeschränkt werden, wie dies zur Erreichung des klimapolitischen
2-Grad-Ziels nötig ist. Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat diese so
genannten Kohlenstoffrisiken (bekannt unter der Begriff
Kohlenstoffblase oder «carbon bubble») im Rahmen einer Studie
für die Schweiz abgeschätzt.
Dazu wurden die 100 grössten Schweizer Aktienfonds, die Aktienfonds der systemrelevanten Banken sowie die Aktienportfolios ausgewählter Pensionskassen auf ihre Treibhausgasintensität hin geprüft. Zudem wurde ermittelt, in welchem Ausmass wichtige Finanzmarktindizes fossile Energien enthalten (siehe Zusammenfassung der Studie im Anhang). Zum heutigen Zeitpunkt finanziert der Schweizer Aktienfondsmarkt Emissionen von gut 52,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2eq) im Ausland. Dies entspricht in etwa dem Schweizer Austoss im Jahr 2013. Betrachtet man Pensionskassen und deren ausländische Aktien, so sind Emissionen von 25 Millionen Tonnen CO2eq oder 6,4 Tonnen pro versicherte Person damit verbunden.
Wenn diese CO2-Emissionen künftig mehr kosten, ergibt sich daraus ein potenzielles Risiko. Je nach CO2-Preisszenario ergeben sich Kosten für den Schweizer Aktienfondsmarkt zwischen 1 und 6,75 Milliarden Franken, wobei der obere Wert gut einem Prozent des Bruttoinlandprodukts der Schweiz entspricht. Müssten die Pensionskassen ihre CO2-Kosten tragen, entspräche dies im höchsten Preisszenario rund einem Fünftel der aktuell pro Jahr ausbezahlten Altersrenten. Risiken durch höhere CO2-Kosten werden von den meisten Schweizer Anlegern heute noch kaum berücksichtigt. Die Studie zeigt, dass das Investitionsverhalten eine globale Erwärmung um 4 bis 6 Grad Celsius unterstützt. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Investoren ihre Kohlenstoffrisiken kaum kennen, weil die mit den Investitionen verbundenen Emissionen nicht systematisch erhoben werden.
Hier liegt gemäss der Studie ein wichtiger Ansatzpunkt, um den entsprechenden Risiken möglichst frühzeitig zu begegnen. Dann können diese Informationen öffentlich gemacht werden. Verschiedene internationale Initiativen (z.B. Montreal Carbon Pledge) bieten den Anlegern eine Hilfestellung bei der Beurteilung dieser Risiken. Auf politischer Ebene sind mittlerweile einige Länder daran, Rahmenbedingungen für mehr Transparenz in Bezug auf die CO2-Intensität von Investitionen zu schaffen. Die Schweiz als umweltbewusste Industrienation mit einem der wichtigsten Finanzplätze weltweit könnte im Bereich klimafreundliches Investieren eine Vorreiterrolle übernehmen.
Rückfragen:
Telefon: +41 58 462 90 00
Email: mediendienst@bafu.admin.ch
Dazu wurden die 100 grössten Schweizer Aktienfonds, die Aktienfonds der systemrelevanten Banken sowie die Aktienportfolios ausgewählter Pensionskassen auf ihre Treibhausgasintensität hin geprüft. Zudem wurde ermittelt, in welchem Ausmass wichtige Finanzmarktindizes fossile Energien enthalten (siehe Zusammenfassung der Studie im Anhang). Zum heutigen Zeitpunkt finanziert der Schweizer Aktienfondsmarkt Emissionen von gut 52,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2eq) im Ausland. Dies entspricht in etwa dem Schweizer Austoss im Jahr 2013. Betrachtet man Pensionskassen und deren ausländische Aktien, so sind Emissionen von 25 Millionen Tonnen CO2eq oder 6,4 Tonnen pro versicherte Person damit verbunden.
Wenn diese CO2-Emissionen künftig mehr kosten, ergibt sich daraus ein potenzielles Risiko. Je nach CO2-Preisszenario ergeben sich Kosten für den Schweizer Aktienfondsmarkt zwischen 1 und 6,75 Milliarden Franken, wobei der obere Wert gut einem Prozent des Bruttoinlandprodukts der Schweiz entspricht. Müssten die Pensionskassen ihre CO2-Kosten tragen, entspräche dies im höchsten Preisszenario rund einem Fünftel der aktuell pro Jahr ausbezahlten Altersrenten. Risiken durch höhere CO2-Kosten werden von den meisten Schweizer Anlegern heute noch kaum berücksichtigt. Die Studie zeigt, dass das Investitionsverhalten eine globale Erwärmung um 4 bis 6 Grad Celsius unterstützt. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Investoren ihre Kohlenstoffrisiken kaum kennen, weil die mit den Investitionen verbundenen Emissionen nicht systematisch erhoben werden.
Hier liegt gemäss der Studie ein wichtiger Ansatzpunkt, um den entsprechenden Risiken möglichst frühzeitig zu begegnen. Dann können diese Informationen öffentlich gemacht werden. Verschiedene internationale Initiativen (z.B. Montreal Carbon Pledge) bieten den Anlegern eine Hilfestellung bei der Beurteilung dieser Risiken. Auf politischer Ebene sind mittlerweile einige Länder daran, Rahmenbedingungen für mehr Transparenz in Bezug auf die CO2-Intensität von Investitionen zu schaffen. Die Schweiz als umweltbewusste Industrienation mit einem der wichtigsten Finanzplätze weltweit könnte im Bereich klimafreundliches Investieren eine Vorreiterrolle übernehmen.
Rückfragen:
Telefon: +41 58 462 90 00
Email: mediendienst@bafu.admin.ch
- Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU: http://www.bafu.admin.ch
Samstag, 17. Oktober 2015
Solaraktienindex wieder im Aufwind
Der Solaraktienindex PPVX stieg letzte Woche um 2,4% auf 1.465
Punkte, der NYSE Arca Oil um 0,7%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit
-5,3% währungsbereinigt rund 2 Prozentpunkte
hinter dem Erdölaktienindex (-3,0%).
Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA
Solar Technology AG (+149%), Capital Stage AG (+81%) und JinkoSolar (+37%). Die grössten Gewinner der Woche waren Shunfeng International (+42%)
und China Singyes Solar (+1%), die
grössten Verlierer SolarCity (-10%)
und SunRun (-8%). Der
PPVX-Börsenwert beträgt rund 47,0 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+421%) 268 % vor dem Erdölaktien-Index (mit +153%).
Vergrössern mit Klick auf Grafik oder Tabelle!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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