SAM war einst als Sustainable Asset Management eine der bedeutenden Schweizer Gesellschaften für nachhaltiges Investment, sowohl in der Analyse wie mit ihren Finanzprodukten. Dann verkaufte sie Unternehmensgründer Reto Ringger nach Holland - und nun geht die Irrfahrt gemäss einer Meldung von ecoreporter.de weiter.
Der japanische Finanzdienstleistungskonzern Orix hat die niederländische
Robeco übernommen. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung der
ebenfalls niederländischen Coöperatieve Centrale
Raiffeisen-Boerenleenbank B.A. (Rabobank) hervor. Die bisherige
Muttergesellschaft hat demnach rund 90 Prozent der Anteile an Robeco für
insgesamt 1,9 Milliarden Euro an die Japaner veräußert und wird künftig
nur noch knapp zehn Prozent der Anteile halten. Robeco ist die
Muttergesellschaft der auf Nachhaltigkeitsanalysen und nachhaltige
Geldanlagen spezialisierten RobecoSAM aus Zürich und gleichfalls ein
wichtiger europäischer Akteur im Bereich des nachhaltigen Investments.
Laut
Orix ist die Übernahme die bislang größte Akquisition des
Finanzkonzerns. Die Japaner wollen so nach eigenen Angaben besser in den
westlichen Märkten Fuß fassen. Sie kündigten an, nicht in die Führung
und Strategie von Robeco eingreifen zu wollen. Fortan würden aber
Yoshihiko Miyauchi und Makoto Inoue, der CEO und der Leiter des
operativen Geschäfts von Orix, dem Führungsgremium von Robeco angehören.
Im Gegensatz zu Robeco ist Orix nicht stark auf nachhaltigen
Geldanlagen ausgerichtet. Der Finanzkonzern ist aber bereits in
Umwelttechnologie-Branchen wie Recycling, Abwasserreinigung und
Photovoltaik aktiv.
Quelle: ecoreporter.de
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... widmet sich finanziellen Vorsorgefragen und der nachhaltigen Geldanlage; ... gehört zum Unternehmen «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.com); ... Beiträge sind zeitlich geordnet, Stichwort- und Labelsuche in rechter Spalte; ... Unterstützung mit Zahlung von 20 CHF auf IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (Guntram Rehsche / ZKB) - Danke!.
Dienstag, 2. Juli 2013
Dienstag, 18. Juni 2013
Vanguard: Weitere ETF für die Schweiz
Sie gelten als besonders kostengünstige Form der Fondsanlage: Exchange Traded Funds (ETF) sind Sammelanlagen wie andere Fonds auch - und die Anlagebereiche dieser ETF sind unterdessen so vielfältig wie bei herkömmlichen Fonds. Weil sie sich nicht nach je nachdem mehr oder weniger ausgeklügelten Anlagestrategien richten, sondern ganz simpel nach der Zusammensetzung des jeweiligen Marktindexes, liegen ihre Kosten wesentlich tiefer (Total Expense Ratio = TER). Der US-Anbieter Vanguard, einer der Pioniere auf dem Gebiet der ETF, macht jetzt deren weitere auf dem CH-Markt zugänglich. ETF werden direkt an der Börse gehandelt.
Vanguard
betreut seit 1998 Anleger in der Schweiz und gründete, nach Eröffnung
eines Büros 2008 in Zürich, im Mai 2011 eine von der FINMA regulierte
Schweizer Gesellschaft. Sie blickt auf viele erfolgreiche Jahre in der Entwicklung und
weltweiten Verwaltung von ETF-Produkten zurück. Im Jahr 2001 lancierte
Vanguard seinen ersten ETF in den Vereinigten Staaten und verwaltet
mittlerweile 88 ETFs mit einem Anlagevermögen von nahezu USD 290 Mrd.
weltweit.
Quelle: Vanguard
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Vanguard
Asset Management hat am Dienstag vier weitere in Irland domizilierte ETFs an
der SIX Swiss Exchange aufgelegt. Drei dieser ETFs bilden die
wichtigsten internationalen Aktienmärkte ab. Einer der ETFs ist speziell
auf eine hohe Dividendenrendite ausgerichtet und investiert in Aktien
weltweit. Nach
der Kotierung werden insgesamt sieben Vanguard ETFs an der SIX
Swiss Exchange gehandelt. Die ETFs sind physisch repliziert und
notieren in Schweizer Franken. So haben Anleger einfacheren Zugang zu
Vanguard Indexfonds in der Lokalwährung. Die
in der Schweiz gelisteten ETFs gehören mit einem Total Expense Ratio
zwischen 0,09% und 0,45% (siehe nachstehende Tabelle) zu den
kostengünstigsten Produkten im Markt.
Vanguard
Group, Inc. („VGI“) nutzt seit 2003 FTSE-Indizes und verwendet
FTSE-Benchmarks für 21 Index-Portfolios weltweit. Das Anlagevermögen
dieser Portfolios beläuft sich per 31. März 2013 auf USD 8,7 Mrd. Die
FTSE-Indizes erfüllen die Vanguard Best Practice Standards und bieten
eine umfassende Marktabdeckung. Axel Lomholt, Head of International Product Development and Management bei Vanguard, kommentierte die neuen ETFs wie folgt:
„Mit dem Listing weiterer ETFs an der SIX Swiss Exchange unterstreichen
wir unser Engagement am europäischen Markt im Allgemeinen und am
Schweizer Markt im Besonderen. Durch den einfachen Zugang zu den ETFs in
Europa haben nun mehr Investoren die Gelegenheit, ihre Anlageziele
kostengünstig zu erreichen.“
Vergrössern mit Klick auf Grafik!
Quelle: Vanguard
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Dienstag, 28. Mai 2013
Auszug bei der Bank Sarasin
Jahrelang galt die Bank Sarasin als Nachhaltigkeits-Institut par excellence. Damit scheint es nun wohl zu Ende. Die Übernahme durch eine brasilianische Bank führt zu einem Auszug vieler leitender Angestellter - die auch den Nachhaltigkeits-Kurs mitprägten, alles gemäss dem Finanzportal ecoreporter.de.
Es wird leer bei der Bank Sarasin in Basel: Mitarbeiter verlassen die Bank, die wie kaum eine andere Schweizer Bank propagiert hat, auf Nachhaltigkeit zu setzen. Wie am Freitag berichtet, hat der Kopf der Sarasin-Nachhaltigkeitsstrategie, Andreas Knörzer, die Bank verlassen. Nun wurde bekannt, dass auch der bisherige Chef der Bank Sarasin, Joachim Strähle, seinen Rücktritt angekündigt hat. Edmond Michaan, der derzeitige Chef der Bank J. Safra (Schweiz), soll die mit der Bank Safrra fusionierte Bank leiten. Noch im Januar hieß es, Strähle werde neuer Leiter von J. Safra Sarasin. Eric Sarasin soll stellvertretender Leiter werden. Mitglieder der Geschäftsleitung werden Meldungen zufolge Bas Rijke, derzeit Leiter der Genfer Niederlassung der Bank Sarasin, und Christian Gmünder.
Weggegangen von Sarasin ist auch schon Aris Prepoudis, Mitglied des Vorstandes. Im November 2011 wurde bekannt, dass Sarasin von der brasilianischen Safra-Familie übernommen wird. Ab Mitte dieses Jahres wollen Sarasin und die Bank J. Safra unter dem Namen J. Safra Sarasin auftreten. Die Bank Sarasin wurde 1841 gegründet und ging im Jahr 1987 an die Börse. Die Aktien von Sarasin sind inzwischen nicht mehr an der Börse notiert.
Quelle: ecoreporter.de
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Es wird leer bei der Bank Sarasin in Basel: Mitarbeiter verlassen die Bank, die wie kaum eine andere Schweizer Bank propagiert hat, auf Nachhaltigkeit zu setzen. Wie am Freitag berichtet, hat der Kopf der Sarasin-Nachhaltigkeitsstrategie, Andreas Knörzer, die Bank verlassen. Nun wurde bekannt, dass auch der bisherige Chef der Bank Sarasin, Joachim Strähle, seinen Rücktritt angekündigt hat. Edmond Michaan, der derzeitige Chef der Bank J. Safra (Schweiz), soll die mit der Bank Safrra fusionierte Bank leiten. Noch im Januar hieß es, Strähle werde neuer Leiter von J. Safra Sarasin. Eric Sarasin soll stellvertretender Leiter werden. Mitglieder der Geschäftsleitung werden Meldungen zufolge Bas Rijke, derzeit Leiter der Genfer Niederlassung der Bank Sarasin, und Christian Gmünder.
Weggegangen von Sarasin ist auch schon Aris Prepoudis, Mitglied des Vorstandes. Im November 2011 wurde bekannt, dass Sarasin von der brasilianischen Safra-Familie übernommen wird. Ab Mitte dieses Jahres wollen Sarasin und die Bank J. Safra unter dem Namen J. Safra Sarasin auftreten. Die Bank Sarasin wurde 1841 gegründet und ging im Jahr 1987 an die Börse. Die Aktien von Sarasin sind inzwischen nicht mehr an der Börse notiert.
Quelle: ecoreporter.de
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Freitag, 17. Mai 2013
AHV-Beiträge bei früher Pensionierung
Die AHV-Beitragspflicht endet erst mit dem ordentlichen
Rentenalter – auch für Frühpensionierte. Ein kleines Teilzeit-Pensum
kann ausreichen, die Beiträge um mehrere Tausend Franken zu senken.
Frühpensionierte müssen keine AHV-Beiträge zahlen, wenn ihr Ehepartner als erwerbstätig im Sinne der AHV gilt und zusammen mit seinem Arbeitgeber mindestens 960 Franken pro Jahr in die AHV einzahlt. Diese Regel können sich Ehepaare zu Nutze machen: Wenn einer der beiden Partner ein Teilzeitpensum beibehält, kann er unter Umständen seine eigenen AHV-Beiträge senken und seinen Partner von der Beitragspflicht entbinden.

Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial. Ein frühpensioniertes Ehepaar muss aufgrund des Renteneinkommens und Vermögens AHV-Beiträge von 3’914 Franken leisten. Angenommen, die Ehefrau arbeitet noch 20 Prozent und erhält dafür ein Jahresgehalt von 15’000 Franken. Von diesem Erwerbseinkommen fliessen 1’545 Franken an die AHV. Die Hälfte davon wird der Frau vom Lohn abgezogen, die andere Hälfte zahlt ihr Arbeitgeber.
Teilzeitangestellte mit einem Pensum von weniger als 50 Prozent anerkennt die AHV nur dann als Erwerbstätige, wenn die Beiträge, die sie und ihr Arbeitgeber leisten, höher sind als die Hälfte der Beiträge, die sie als Nichterwerbstätige schulden würden. Ein Frühpensionierter mit einem kleinen Teilzeitpensum, der diese Bedingung erfüllt, zahlt deshalb AHV-Beiträge nur auf seinem Teilzeiteinkommen, aber nicht auf den Renten und dem Vermögen. Als Nichterwerbstätige müsste die Ehefrau in unserem Beispiel 1’957 Franken in die AHV einzahlen. Dieser Betrag entspricht der Hälfte der Beiträge des Ehepaares. Weil die Beiträge auf dem Erwerbseinkommen der Ehefrau 979 Franken übersteigen (50 Prozent von 1’957 Franken), ist ihre AHV-Beitragspflicht erfüllt. Und auch ihr Ehemann muss nichts mehr bezahlen, weil die Frau im Sinne der AHV als erwerbstätig gilt und ihre Beiträge 960 Franken übersteigen. Das Ehepaar zahlt also nur die AHV-Beiträge von 773 Franken, die der Ehefrau vom Jahresgehalt abgezogen werden. Durch das Teilzeitpensum der Ehefrau spart das Paar 3’141 Franken AHV-Beiträge im Jahr.
Ergänzung seitens Vorsorgemedia: Für Alleinstehende gibt es nur den Weg über eine berufliche Selbständigkeit, den AHV-Beiträgen über das Vermögen zu entgehen - diese Selbständigkeit zu erreichen, ist allerdings eine andere Geschichte.
Merkblatt «AHV und Pensionierung» kostenlos bestellen
Lesen Sie, wie Ihnen das VZ bei der Planung Ihrer Pensionierung helfen kann
Buch-Tipp: VZ Ratgeber «Pensionierung» bestellen
Quelle: Vermögenszentrum VZ
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Frühpensionierte müssen keine AHV-Beiträge zahlen, wenn ihr Ehepartner als erwerbstätig im Sinne der AHV gilt und zusammen mit seinem Arbeitgeber mindestens 960 Franken pro Jahr in die AHV einzahlt. Diese Regel können sich Ehepaare zu Nutze machen: Wenn einer der beiden Partner ein Teilzeitpensum beibehält, kann er unter Umständen seine eigenen AHV-Beiträge senken und seinen Partner von der Beitragspflicht entbinden.
Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial. Ein frühpensioniertes Ehepaar muss aufgrund des Renteneinkommens und Vermögens AHV-Beiträge von 3’914 Franken leisten. Angenommen, die Ehefrau arbeitet noch 20 Prozent und erhält dafür ein Jahresgehalt von 15’000 Franken. Von diesem Erwerbseinkommen fliessen 1’545 Franken an die AHV. Die Hälfte davon wird der Frau vom Lohn abgezogen, die andere Hälfte zahlt ihr Arbeitgeber.
Teilzeitangestellte mit einem Pensum von weniger als 50 Prozent anerkennt die AHV nur dann als Erwerbstätige, wenn die Beiträge, die sie und ihr Arbeitgeber leisten, höher sind als die Hälfte der Beiträge, die sie als Nichterwerbstätige schulden würden. Ein Frühpensionierter mit einem kleinen Teilzeitpensum, der diese Bedingung erfüllt, zahlt deshalb AHV-Beiträge nur auf seinem Teilzeiteinkommen, aber nicht auf den Renten und dem Vermögen. Als Nichterwerbstätige müsste die Ehefrau in unserem Beispiel 1’957 Franken in die AHV einzahlen. Dieser Betrag entspricht der Hälfte der Beiträge des Ehepaares. Weil die Beiträge auf dem Erwerbseinkommen der Ehefrau 979 Franken übersteigen (50 Prozent von 1’957 Franken), ist ihre AHV-Beitragspflicht erfüllt. Und auch ihr Ehemann muss nichts mehr bezahlen, weil die Frau im Sinne der AHV als erwerbstätig gilt und ihre Beiträge 960 Franken übersteigen. Das Ehepaar zahlt also nur die AHV-Beiträge von 773 Franken, die der Ehefrau vom Jahresgehalt abgezogen werden. Durch das Teilzeitpensum der Ehefrau spart das Paar 3’141 Franken AHV-Beiträge im Jahr.
Ergänzung seitens Vorsorgemedia: Für Alleinstehende gibt es nur den Weg über eine berufliche Selbständigkeit, den AHV-Beiträgen über das Vermögen zu entgehen - diese Selbständigkeit zu erreichen, ist allerdings eine andere Geschichte.
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Buch-Tipp: VZ Ratgeber «Pensionierung» bestellen
Quelle: Vermögenszentrum VZ
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Freitag, 5. April 2013
Trendwende bei Hypozinsen?
Die Zinssätze von Festhypotheken sind zwar immer noch auf sehr
niedrigem Niveau, aber ganz so tief wie letzten Herbst sind sie nicht
mehr. Nachdem Hypothekarnehmer sich im gesamten Jahr 2012 über
rekordtiefe Zinsen freuen konnten, sind sie im ersten Quartal 2013
wieder gestiegen, wie das Vermögenszentrum (VZ) in seinem Newsletter schreibt.
Festhypotheken mit Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren sind höchstens 0,1 Prozentpunkte teurer geworden. Betroffen sind vor allem lange Laufzeiten: Bei 6- bis 10-jährigen Laufzeiten sind die Zinssätze um bis zu 0,3 Prozentpunkte gestiegen. 10-jährige Festhypotheken kosten mittlerweile 2,1 bis 2,4 Prozent. Im Februar berichteten die Medien noch, dass die Hypothekarzinsen seit Anfang des Jahres um 10 Prozent gestiegen seien. In Wirklichkeit hatten sich die Zinssätze für Langfristhypotheken in diesem Zeitraum um rund 0,2 Prozentpunkte erhöht. Effektiv haben 10-jährige Festhypotheken mit 2,1 bis 2,4 Prozent damit aber lediglich das Niveau vom Frühjahr 2012 erreicht. Eine Trendwende sieht anders aus. In der Zwischenzeit sind die Zinsen sogar wieder leicht gesunken, so dass man Festhypotheken weiterhin sehr günstig abschliessen kann.
Doch obwohl die Zinsen weiterhin sehr tief sind, sollten Hausbesitzer gut überlegen, ob sie sie für den gesamten Hypothekarbetrag fest anbinden wollen. Je nach Laufzeit ist das nämlich doppelt so teuer wie eine Teilfinanzierung mit Geldmarkt-Hypotheken. Wenn die Geldmarktzinsen in den nächsten 10 Jahren unverändert bei rund 1 Prozent bleiben, kostet eine 10-jährige Festhypothek über 500'000 Franken insgesamt 75'000 Franken mehr als eine Geldmarkt-Hypothek in gleicher Höhe.
Daher gilt weiterhin die Empfehlung, nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen. Hypothekarnehmer sollten nur rund ein Drittel der Gesamtfinanzierung als Festhypothek aufnehmen, am besten mit einer Laufzeit von mindestens sieben Jahren und den Rest als Geldmarkt-Hypothek.
Bei der Wahl des Kreditgebers sollte man gemäss VZ mehr denn je an die Anschlussfinanzierung denken. Hintergrund ist folgender: Mitte Februar löste der Bundesrat den antizyklischen Kapitalpuffer aus, der die Banken rund 0,02 Prozent Ertrag auf ihrem Hypothekarbestand kostet. Da sie die Zinssätze für laufende Hypotheken nicht erhöhen können und je nach Institut mit bis zu 85 Prozent in längerfristigen Festhypotheken gebunden sind, dürfte es zu einer Quersubventionierung kommen. In der Folge könnten Anschlussfinanzierungen je nach Anbieter um bis zu 0,15 Prozentpunkte teurer werden.
Mit einer geschickten Strategie verspricht das VZ, die Hypothekarkosten um viele Tausend Franken zu senken. Das Merkblatt „Hypothekarzinsen sparen“ zeigt, wie es funktioniert. Auf der VZ-Website gibt es Informationen zu Festhypotheken und die 6 wichtigsten Tipps dazu.
Quelle: Vermögenszentrum VZ
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Festhypotheken mit Laufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren sind höchstens 0,1 Prozentpunkte teurer geworden. Betroffen sind vor allem lange Laufzeiten: Bei 6- bis 10-jährigen Laufzeiten sind die Zinssätze um bis zu 0,3 Prozentpunkte gestiegen. 10-jährige Festhypotheken kosten mittlerweile 2,1 bis 2,4 Prozent. Im Februar berichteten die Medien noch, dass die Hypothekarzinsen seit Anfang des Jahres um 10 Prozent gestiegen seien. In Wirklichkeit hatten sich die Zinssätze für Langfristhypotheken in diesem Zeitraum um rund 0,2 Prozentpunkte erhöht. Effektiv haben 10-jährige Festhypotheken mit 2,1 bis 2,4 Prozent damit aber lediglich das Niveau vom Frühjahr 2012 erreicht. Eine Trendwende sieht anders aus. In der Zwischenzeit sind die Zinsen sogar wieder leicht gesunken, so dass man Festhypotheken weiterhin sehr günstig abschliessen kann.
Doch obwohl die Zinsen weiterhin sehr tief sind, sollten Hausbesitzer gut überlegen, ob sie sie für den gesamten Hypothekarbetrag fest anbinden wollen. Je nach Laufzeit ist das nämlich doppelt so teuer wie eine Teilfinanzierung mit Geldmarkt-Hypotheken. Wenn die Geldmarktzinsen in den nächsten 10 Jahren unverändert bei rund 1 Prozent bleiben, kostet eine 10-jährige Festhypothek über 500'000 Franken insgesamt 75'000 Franken mehr als eine Geldmarkt-Hypothek in gleicher Höhe.
Daher gilt weiterhin die Empfehlung, nicht alle Eier in den gleichen Korb zu legen. Hypothekarnehmer sollten nur rund ein Drittel der Gesamtfinanzierung als Festhypothek aufnehmen, am besten mit einer Laufzeit von mindestens sieben Jahren und den Rest als Geldmarkt-Hypothek.
Bei der Wahl des Kreditgebers sollte man gemäss VZ mehr denn je an die Anschlussfinanzierung denken. Hintergrund ist folgender: Mitte Februar löste der Bundesrat den antizyklischen Kapitalpuffer aus, der die Banken rund 0,02 Prozent Ertrag auf ihrem Hypothekarbestand kostet. Da sie die Zinssätze für laufende Hypotheken nicht erhöhen können und je nach Institut mit bis zu 85 Prozent in längerfristigen Festhypotheken gebunden sind, dürfte es zu einer Quersubventionierung kommen. In der Folge könnten Anschlussfinanzierungen je nach Anbieter um bis zu 0,15 Prozentpunkte teurer werden.
Mit einer geschickten Strategie verspricht das VZ, die Hypothekarkosten um viele Tausend Franken zu senken. Das Merkblatt „Hypothekarzinsen sparen“ zeigt, wie es funktioniert. Auf der VZ-Website gibt es Informationen zu Festhypotheken und die 6 wichtigsten Tipps dazu.
Quelle: Vermögenszentrum VZ
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Donnerstag, 14. März 2013
Ungebremstes Wachstum der ABS
Die Alternative Bank Schweiz ist auch 2012 gewachsen, die
Bilanzsumme nahm um 11,1 Prozent auf 1,249 Milliarden Franken zu. Die Ausleihungen konnten von 809 auf 854 Millionen Franken
erhöht werden. Der
Reingewinn beträgt 705‘591 Franken.
Über 1600 Personen entschieden sich im vergangenen Jahr mit der Wahl der Alternativen Bank Schweiz (ABS) für ein verantwortungsvolles, soziales und ökologisches Banking. Die Anzahl Kundinnen und Kunden ist damit um 6,1 Prozent auf 28‘533 angewachsen.
Die Gesamteinlagen nahmen 2012 erneut um 11 Prozent zu. Sie betrugen Ende Jahr 1,153 Milliarden Franken. Die Ausleihungen, vollumfänglich durch die Gelder der Kundinnen und Kunden gedeckt, konnten von 809 auf 854 Millionen Franken gesteigert werden. Ein Grossteil der Neugeschäfte wurde in den Bereichen Erneuerbare Energien, Wohnbaugenossenschaften und Biologische Landwirtschaft getätigt. Auch die Nachfrage nach ausführlichen Anlageberatungen hielt 2012 an: Immer mehr Personen wollen ihre Vermögenswerte mit Hilfe der ABS sozialer und ökologischer investieren. Das Depotvolumen ist dementsprechend um 55 auf 211 Millionen Franken angestiegen. "Der Zuwachs in allen Geschäftsbereichen freut uns. Er zeigt, dass unser Geschäftsmodell und dessen konsequente Umsetzung im Geschäftsalltag geschätzt wird." sagt Martin Rohner, Vorsitzender der ABS-Geschäftsleitung.
Wie der Einsatz der ABS für den Erhalt der Umwelt und das Wohl der Gesellschaft konkret aussehen kann, demonstrierte die Bank im Sommer 2012: Sie lancierte ein Instrument, mit dem die Auswirkungen von Bauvorhaben auf die Landschaft gemessen werden. Als erste und bisher einzige Schweizer Bank schliesst sie seither Bauprojekte von der Finanzierung aus, die der Zersiedelung Vorschub leisten. "Mit dieser Pionierleistung haben wir ein Zeichen gesetzt und aufgezeigt, dass Landschaftsschutz nicht nur Sache der Gesetzgebung ist. Auch die Banken sind dafür verantwortlich und können einen aktiven Beitrag leisten." sagt Martin Rohner.
Über 1600 Personen entschieden sich im vergangenen Jahr mit der Wahl der Alternativen Bank Schweiz (ABS) für ein verantwortungsvolles, soziales und ökologisches Banking. Die Anzahl Kundinnen und Kunden ist damit um 6,1 Prozent auf 28‘533 angewachsen.
Die Gesamteinlagen nahmen 2012 erneut um 11 Prozent zu. Sie betrugen Ende Jahr 1,153 Milliarden Franken. Die Ausleihungen, vollumfänglich durch die Gelder der Kundinnen und Kunden gedeckt, konnten von 809 auf 854 Millionen Franken gesteigert werden. Ein Grossteil der Neugeschäfte wurde in den Bereichen Erneuerbare Energien, Wohnbaugenossenschaften und Biologische Landwirtschaft getätigt. Auch die Nachfrage nach ausführlichen Anlageberatungen hielt 2012 an: Immer mehr Personen wollen ihre Vermögenswerte mit Hilfe der ABS sozialer und ökologischer investieren. Das Depotvolumen ist dementsprechend um 55 auf 211 Millionen Franken angestiegen. "Der Zuwachs in allen Geschäftsbereichen freut uns. Er zeigt, dass unser Geschäftsmodell und dessen konsequente Umsetzung im Geschäftsalltag geschätzt wird." sagt Martin Rohner, Vorsitzender der ABS-Geschäftsleitung.
Wie der Einsatz der ABS für den Erhalt der Umwelt und das Wohl der Gesellschaft konkret aussehen kann, demonstrierte die Bank im Sommer 2012: Sie lancierte ein Instrument, mit dem die Auswirkungen von Bauvorhaben auf die Landschaft gemessen werden. Als erste und bisher einzige Schweizer Bank schliesst sie seither Bauprojekte von der Finanzierung aus, die der Zersiedelung Vorschub leisten. "Mit dieser Pionierleistung haben wir ein Zeichen gesetzt und aufgezeigt, dass Landschaftsschutz nicht nur Sache der Gesetzgebung ist. Auch die Banken sind dafür verantwortlich und können einen aktiven Beitrag leisten." sagt Martin Rohner.
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Für weitere Auskünfte und Interviewtermine
Simon Rindlisbacher, Kommunikation und Marketing
Tel. 062 206 16 93, E-Mail: medien(at)abs.ch
Quelle: ABS
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Tel. 062 206 16 93, E-Mail: medien(at)abs.ch
Quelle: ABS
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Mittwoch, 6. März 2013
Wägli-Affäre belastet New Value
Die Verantwortlichen der schweizerischen
Wagniskapitalgesellschaft New Value AG aus Baar im Kanton Zug haben eine
Zivilklage gegen den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Rolf Wägli
eingereicht, wie ecoreporter.de, die Web-Plattform für nachhaltiges Investment berichtet. Damit fügt sich ein weiteres Kapitel in die unrühmliche Geschichte von Schweizer Beteiligungsgessellschaften.
Ziel der neuerlichen Klage sei es, Schadenersatz für
Abschreibungen in Millionenhöhe von Wägli (siehe Bild) zu erhalten. Weitere Klagen
gegen weitere Verantwortliche würden zurzeit noch geprüft und
vorbereitet, hieß es. Außerdem setzt die New Value AG ihren Sparkurs
fort. Wägli hatte nach Ansicht der New Value AG ohne Wissen der
Verwaltungsratskollegen unsichere Transaktionen getätigt. Daraufhin
hatte New Value im Frühjahr 2012 Strafanzeige wegen Untreue gegen Wägli
gestellt (ECOreporter.de Im Kern geht es um die Überweisung von 10 Millionen Schweizer Franken (CHF), umgerechnet aktuell 8,1 Millionen Euro, aus dem Barvermögen der New Value AG an die Spero Ltd. Die Hoffnung darauf, dieses Geld zurückzuerhalten hat die New Value AG aufgegeben. Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass die Spero Ltd. aufgelöst werde und es keine Aktivitäten gebe, die eine Rückzahlung der Schulden erwarten ließen.
Daher werde auch der begonnene Sparkurs fortgesetzt. Zwar sei es gelungen durch den die New Value AG durch den Verkauf der Anteile an der Swiss Medical Solution AG zu stabilisieren. Dennoch werde die Wagniskapitalgesellschaft den Verkauf ihrer bestehenden Beteiligungen 2013 forcieren, damit so viel Wert wie möglich an die Aktionäre zurückgeführt werden könne. Außerdem werde der Vertrag mit dem Investment Advisor des Unternehmens dem verkleinerten Portfolio quartalsweise angepasst. So sollen die Kosten im Geschäftsjahr 2013/2014 um 77 Prozent gesenkt werden.
Zwei der Portfolio-Unternehmen der New Value AG haben sich dem Unternehmen Zufolge zuletzt nicht so entwickelt wie gewünscht. Sowohl bei der Idiag AG und der ZWS GmbH seien Wertkorrekturen notwendig gewesen, die sich negativ auf den Substanzwert des Portfolios auswirkten. Der so genannte Net Asset Value (NAV) des Portfolios sei dadurch um 0,39 CHF (0,32 Euro) je Aktie auf 3,32 CHF (2,70 Euro) je Aktie gesunken.
Die Aktie der New Value AG befindet sich auf Talfahrt. Im Handel des SIX Swiss Exchange verlor sie am Mittwoch bis 10:21 Uhr 6,3 Prozent und fiel auf 2,69 CHF. Damit war sie zwar 14,3 Prozent teurer als noch vor vier Wochen. Im Vergleich zum Stand von vor einem Jahr gab der Aktienkurs jedoch 52,5 Prozent nach.
Quelle: ecoreporter.de
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