Die fortdauernden Verzögerungen im Kampf gegen den Klimawandel könnten institutionelle Anleger in den kommenden Jahren Milliarden kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der New Yorker Unternehmensberatungsgesellschaft Mercer.
Der Studie Climate Change Scenarios – Implications for Strategic Asset Allocation zufolge haben weniger als 40 Prozent der Großinvestoren ihre Portfolios mit klimaschutzrelevanten Investments bestückt. Deshalb müssten diese Investoren ihr Risikomanagement zu Anlageentscheidungen stärker auf die Auswirkungen des Klimawandels ausrichten. Demnach stellen steigende Kosten für Umwelt- und Klimaschutz sowie Maßnahmen der Klimapolitik stellen neue Risiken für Vermögen zur Altersvorsorge dar. Der Umstieg auf effizientere weniger CO2-intensive Technologien und weitere erforderliche Anstrengungen gegen den Klimawandel erzeugen bis zum Jahr 2030 einen Investitionsbedarf von 4 Milliarden Euro.
Die Kosten der Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben der Untersuchung zufolge das Potenzial, sich bis auf 3,2 Billionen Euro zu addieren - das sind 3200 Milliarden, also rund das Fünffache des schweizerischen Bruttoinlandsprodukts. Änderungen in der Klimapolitik könnten die Kosten der CO2-Emissionen um 6,4 Milliarden Euro erhöhen. Die CO2-Kosten können bis zum Jahr 2030 bis auf 176 Euro pro Tonne C02 ansteigen, wobei die Kosten um so mehr steigen, je später politische Maßnahmen getroffen werden und je schlechter vorhersehbar und koordiniert sie sind, prognostizieren die Autoren der Analyse. Gemäß ihrer Berechnungen liegt der Beitrag der Klimapolitik zum langfristigen Risiko eines repräsentativ strukturierten Vorsorgevermögens derzeit bei 10 Prozent.
„Für institutionelle Anleger wird es nun darauf ankommen, ihre Vermögensstruktur zu überprüfen, die Risiken aus dem Klimawandel abzuschätzen und passende Anlagestrategien zu entwickeln“, so Carl-Heinrich Kehr, Principal im Bereich Investment Consulting bei Mercer in Deutschland. Die Studie mache deutlich, dass der Klimawandel die Unsicherheit für langfristig agierende institutionelle Anleger erhöhen werde. Betroffen seien insbesondere Vermögen zur Altersvorsorge und solche die in Infrastrukturprojekte investieren, die von Naturkatastrophen beeinträchtigt werden könnten.
„Indikatoren für derzeitige und zukünftige Investitionsströme und politische Maßnahmen lassen vermuten, dass die Vorreiter die EU und China/Ostasien sein werden. Hier ist jedoch zu beachten, dass die in dieser Studie untersuchten Regionen auf diejenigen begrenzt waren, aus denen vergleichbare Daten vorlagen, also in erster Linie die USA, EU, China/Ostasien, Indien/Südasien, Japan und Russland“, erläutert Kehr.
Die Studie analysiert die möglichen finanziellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Portfolios institutioneller Anleger anhand vier verschiedener Klimaszenarien bis zum Jahr 2030 und benennt Maßnahmen für institutionelle Anleger, die in der strategischen Asset Allokation berücksichtigt werden sollten. An der Untersuchung beteiligt waren 14 große internationale. institutionelle Anleger aus Europa, Nordamerika und Australein die nach eigenen Angaben Vermögenswerte in Höhe von etwa 1,6 Milliarden Euro verwalten.
Quelle: Ecoreporter
... widmet sich finanziellen Vorsorgefragen und der nachhaltigen Geldanlage; ... gehört zum Unternehmen «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.com); ... Beiträge sind zeitlich geordnet, Stichwort- und Labelsuche in rechter Spalte; ... Unterstützung mit Zahlung von 20 CHF auf IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (Guntram Rehsche / ZKB) - Danke!.
Dienstag, 22. Februar 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
Wechsel im Solarindex
In den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index PPVX wurde neu die US-amerikanische MEMC mit dem Schlusskurs vom 4.2.11 aufgenommen. Die Neuaufnahme ersetzt Jinko Solar aus China. Nach einer Performance von 726 Prozent in den Jahren 2003 bis 2010 – der Erdöl-Aktien-Index NYSE Arca Oil wuchs im gleichen Zeitraum um 115 Prozent - liegt der PPVX seit Jahresanfang 2011 mit einem Plus von 12,0 Prozent rund 9 Prozentpunkte vor dem NYSE Arca Oil (+3,3 Prozent).
Mit einer jährlichen Produktionskapaziät von insgesamt rund 12‘500 Tonnen in den USA und Italien gehört MEMC Electronic Materials (www.memc.com) zur zweiten Reihe der grossen Herstellern von hochreinem Silizium. Während ein Teil des Siliziums seit Jahren direkt zu Wafern für die Halbleiterindustrie verarbeitet wird, wurde der andere Teil des Rohstoffs in der Vergangenheit direkt an Solarfirmen verkauft, heutzutage auch ausschliesslich in Form von Wafern, die jedoch noch grösstenteils von Fremdfirmen prozessiert werden. Mittelfristig soll diese Wertschöpfung auch intern durchgeführt werden; ein kleiner Ingot-/Solarwaferhersteller wurden jüngst in den USA akquiriert, ein Solarwafer-Werk wird derzeit in Malaysia gebaut. Durch die Übernahme der amerikanischen Firma SunEdison hat MEMC seinen Tätigkeitsbereich zudem in die Entwicklung von Solarparks ausgeweitet.
Zwar ist das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Peters, Montana, schon seit Jahren an der Börse notiert, aber erst 2010 hat der PV-Umsatzanteil die für den PPVX erforderliche Marke von 50 Prozent überschritten. Nach der letzte Woche veröffentlichten Quartalszahlen, stieg der Solaranteil für das Jahr 2010 auf rund 56 Prozent, im vierten Quartal 2010 erreicht der Anteil sogar 69 Prozent. Der Umsatz stieg im letzen Jahr um 92 Prozent auf 2,2 Milliarden US Dollar, das Ergebnis drehte von einem Verlust (68,3 Millionen Dollar in 2009) auf einen Gewinn von 33,2 Millionen bzw. 0,15 Dollar pro Aktie.
Die MEMC-Aktie belegt mit rund 2,2 Milliarden Euro Börsenwert - zwischen SMA Solar mit 2,5 Milliarden Euro und Trina Solar mit 1,5 Milliarden Euro Marktkapitalisierung – derzeit den 5. Rang im PPVX-Index, dessen Volumen sich seit Anfang 2004 von rund 0,4 Milliarden Euro auf rund 43,7 Milliarden Euro erhöht hat. Von den 30 PPVX-Firmen, die Marktkapitalisierungen zwischen rund 437 Millionen Euro (Canadian Solar) und rund 9,8 Milliarden Euro (First Solar) aufweisen, haben 18 ihren Sitz in Asien: China (11), Taiwan (6) und Korea (1). Die restlichen zwölf verteilen sich auf die USA (6), Deutschland (4), Norwegen (1) und Schweiz (1). Die Gewichtung der neuen Aktie im Index beträgt anfänglich rund 3,1 Prozent, entsprechend den Gewichtungsklasse 4 (Marktkapitalisierung zwischen 800 Millionen und 3.200 Millionen Euro).
Der am 1. August 2001 mit 1‘000 Punkten und elf Aktien gestartete PPVX wurde in seiner inhaltlichen Zusammensetzung und rechnerischen Struktur in Kooperation von der PHOTON Europe GmbH, Aachen, und der Öko-Invest-Verlags-GmbH, Wien, erstellt. Aufgenommen werden Unternehmen, die über 50 Prozent des Vorjahresumsatzes mit Produkten oder Dienstleistungen gemacht haben, die direkt oder indirekt mit der Installation beziehungsweise Nutzung von Photovoltaikanlagen zusammenhängen. Über die Aufnahme entscheidet ein Beirat, dem Mitglieder der Redaktionen des Börseninformationsdienstes Öko-Invest, der deutschen sowie der englischsprachigen PHOTON-Redaktion angehören.
Der PPVX wird regelmässig bei Reuters und in den Zeitschriften PHOTON, PHOTON International und Öko-Invest sowie auf den Webseiten www.photon.de, und www.photon-magazine.com veröffentlicht. Als Vergleichswert dient der NYSE Arca Oil, der 13 grosse Öltitel enthält. Nach einem schwachen Start 2001/02 hat der PPVX inzwischen den Erdölindex mit grossem Abstand hinter sich gelassen.
Quelle: Öko-Invest
Mit einer jährlichen Produktionskapaziät von insgesamt rund 12‘500 Tonnen in den USA und Italien gehört MEMC Electronic Materials (www.memc.com) zur zweiten Reihe der grossen Herstellern von hochreinem Silizium. Während ein Teil des Siliziums seit Jahren direkt zu Wafern für die Halbleiterindustrie verarbeitet wird, wurde der andere Teil des Rohstoffs in der Vergangenheit direkt an Solarfirmen verkauft, heutzutage auch ausschliesslich in Form von Wafern, die jedoch noch grösstenteils von Fremdfirmen prozessiert werden. Mittelfristig soll diese Wertschöpfung auch intern durchgeführt werden; ein kleiner Ingot-/Solarwaferhersteller wurden jüngst in den USA akquiriert, ein Solarwafer-Werk wird derzeit in Malaysia gebaut. Durch die Übernahme der amerikanischen Firma SunEdison hat MEMC seinen Tätigkeitsbereich zudem in die Entwicklung von Solarparks ausgeweitet.
Zwar ist das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Peters, Montana, schon seit Jahren an der Börse notiert, aber erst 2010 hat der PV-Umsatzanteil die für den PPVX erforderliche Marke von 50 Prozent überschritten. Nach der letzte Woche veröffentlichten Quartalszahlen, stieg der Solaranteil für das Jahr 2010 auf rund 56 Prozent, im vierten Quartal 2010 erreicht der Anteil sogar 69 Prozent. Der Umsatz stieg im letzen Jahr um 92 Prozent auf 2,2 Milliarden US Dollar, das Ergebnis drehte von einem Verlust (68,3 Millionen Dollar in 2009) auf einen Gewinn von 33,2 Millionen bzw. 0,15 Dollar pro Aktie.
Die MEMC-Aktie belegt mit rund 2,2 Milliarden Euro Börsenwert - zwischen SMA Solar mit 2,5 Milliarden Euro und Trina Solar mit 1,5 Milliarden Euro Marktkapitalisierung – derzeit den 5. Rang im PPVX-Index, dessen Volumen sich seit Anfang 2004 von rund 0,4 Milliarden Euro auf rund 43,7 Milliarden Euro erhöht hat. Von den 30 PPVX-Firmen, die Marktkapitalisierungen zwischen rund 437 Millionen Euro (Canadian Solar) und rund 9,8 Milliarden Euro (First Solar) aufweisen, haben 18 ihren Sitz in Asien: China (11), Taiwan (6) und Korea (1). Die restlichen zwölf verteilen sich auf die USA (6), Deutschland (4), Norwegen (1) und Schweiz (1). Die Gewichtung der neuen Aktie im Index beträgt anfänglich rund 3,1 Prozent, entsprechend den Gewichtungsklasse 4 (Marktkapitalisierung zwischen 800 Millionen und 3.200 Millionen Euro).
Der am 1. August 2001 mit 1‘000 Punkten und elf Aktien gestartete PPVX wurde in seiner inhaltlichen Zusammensetzung und rechnerischen Struktur in Kooperation von der PHOTON Europe GmbH, Aachen, und der Öko-Invest-Verlags-GmbH, Wien, erstellt. Aufgenommen werden Unternehmen, die über 50 Prozent des Vorjahresumsatzes mit Produkten oder Dienstleistungen gemacht haben, die direkt oder indirekt mit der Installation beziehungsweise Nutzung von Photovoltaikanlagen zusammenhängen. Über die Aufnahme entscheidet ein Beirat, dem Mitglieder der Redaktionen des Börseninformationsdienstes Öko-Invest, der deutschen sowie der englischsprachigen PHOTON-Redaktion angehören.
Der PPVX wird regelmässig bei Reuters und in den Zeitschriften PHOTON, PHOTON International und Öko-Invest sowie auf den Webseiten www.photon.de, und www.photon-magazine.com veröffentlicht. Als Vergleichswert dient der NYSE Arca Oil, der 13 grosse Öltitel enthält. Nach einem schwachen Start 2001/02 hat der PPVX inzwischen den Erdölindex mit grossem Abstand hinter sich gelassen.
Quelle: Öko-Invest
Dienstag, 1. Februar 2011
Solaraktienmarkt im Stottern
Die Wiener Nachhaltigkeits-Research-Agentur Öko Invest hat ihre neueste Solaraktien-Studie veröffentlicht. Diese analysiert die Entwicklung der 30 Aktien des Photon-Photovoltaik-Aktien-Index (PPVX) und rund 127 weitere weltweit börsennotierten Solaraktien – sowie ein Dutzend Solar(wandel)anleihen.
Einzelanalysen der börsennotierten asiatischen, US-amerikanischen und europäischen Aktien des PPVX-Solar-Aktien-Index (von der Apollo Solar Technology Holding über Power-One und SolarWorld bis zu Yingli Green Energy); Peer-Group-Kennzahlentabellen, Einschätzungen der sonstigen internationalen PPVX-Titel (von First Solar über REC bis zur spanischen Solaria); Informationen zu weiteren fast 130 schon gelisteten Solartiteln (von Acro Energy und AgriSolar bis XsunX und Zhejiang Sunflower Light Energy) und einigen ausgewählten (Wandel-)anleihen, von denen eine über 100% jährlicher Rendite auf Endfälligkeit aufweist.
Der aus den 30 weltweit grössten Solarunternehmen bestehende Aktienindex PPVX ist in den letzten 8 Jahren (2003-2010) um rund 726% gestiegen, über 600 Prozentpunkte mehr als seine „fossile“ Messlatte, der Erdölaktien-Index NYSE Arca Oil (+115%). Nach einem steilen Anstieg (2007 sogar um 153 Prozent, als manche Einzelaktien wie First Solar um bis zu 795 Prozent zulegten) war die Entwicklung in den letzten Jahren sehr volatil.
Im Jahr 2010 ist der PPVX um fast 10 Prozent gefallen, im Januar 2011 um rund 8% gestiegen. PV-Aktien sind nach den Kurskorrekturen nun wieder relativ attraktiv bewertet, doch nicht jede Solaraktie ist deswegen schon kaufenswert! Immer deutlicher trennen sich hier Spreu und Weizen (von manchen „penny-stock“-Titeln wie der Solatera Energy AG wird ganz abgeraten).
Seit 2007 kamen viele asiatische PV-Unternehmen an die Börse, so dass der PPVX, der die 30 grössten (nach Börsenwert) enthält, nun doppelt so viele chinesische (60% inkl. Taiwan) als US-amerikanische (17%) und deutsche Titel (13%) zusammen aufweist – und damit auch die „Globalisierung“ der ganzen Branche gut widerspiegelt.
Zwar gehört die Solarindustrie auch in Deutschland (inzwischen mit 2% Solarstromanteil im Netz, in Bayern 5%) nach wie vor zu den dynamischsten Wachstumsbranchen, aber die Zahl der Arbeitsplätze nimmt in vielen anderen Ländern wesentlich schneller zu: in den 30 PPVX-Unternehmen stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2010 von rund 74‘000 um 58 Prozent auf über 117‘000, wie der Tabelle auf Seite 13 (neben Umsatz- und Ertragszahlen etc.) zu entnehmen ist. Die 30 internationalen PPVX-Unternehmen haben Anfang 2011 eine Börsenkapitalisierung von rund 41 Mrd. Euro erreicht, rund 38 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Studie kann für 38,50 Euro (inkl. Versand gegen Rechnung) bestellt werden beim
ÖKO-INVEST-Verlag, Schweizertalstr. 8-10/5, A-1130 Wien
Tel. 0043-1-8760501, Fax 0043-1-4057171-29, email: oeko-invest@teleweb.at
Quelle: Oeko Invest
Einzelanalysen der börsennotierten asiatischen, US-amerikanischen und europäischen Aktien des PPVX-Solar-Aktien-Index (von der Apollo Solar Technology Holding über Power-One und SolarWorld bis zu Yingli Green Energy); Peer-Group-Kennzahlentabellen, Einschätzungen der sonstigen internationalen PPVX-Titel (von First Solar über REC bis zur spanischen Solaria); Informationen zu weiteren fast 130 schon gelisteten Solartiteln (von Acro Energy und AgriSolar bis XsunX und Zhejiang Sunflower Light Energy) und einigen ausgewählten (Wandel-)anleihen, von denen eine über 100% jährlicher Rendite auf Endfälligkeit aufweist.Der aus den 30 weltweit grössten Solarunternehmen bestehende Aktienindex PPVX ist in den letzten 8 Jahren (2003-2010) um rund 726% gestiegen, über 600 Prozentpunkte mehr als seine „fossile“ Messlatte, der Erdölaktien-Index NYSE Arca Oil (+115%). Nach einem steilen Anstieg (2007 sogar um 153 Prozent, als manche Einzelaktien wie First Solar um bis zu 795 Prozent zulegten) war die Entwicklung in den letzten Jahren sehr volatil.
Im Jahr 2010 ist der PPVX um fast 10 Prozent gefallen, im Januar 2011 um rund 8% gestiegen. PV-Aktien sind nach den Kurskorrekturen nun wieder relativ attraktiv bewertet, doch nicht jede Solaraktie ist deswegen schon kaufenswert! Immer deutlicher trennen sich hier Spreu und Weizen (von manchen „penny-stock“-Titeln wie der Solatera Energy AG wird ganz abgeraten).
Seit 2007 kamen viele asiatische PV-Unternehmen an die Börse, so dass der PPVX, der die 30 grössten (nach Börsenwert) enthält, nun doppelt so viele chinesische (60% inkl. Taiwan) als US-amerikanische (17%) und deutsche Titel (13%) zusammen aufweist – und damit auch die „Globalisierung“ der ganzen Branche gut widerspiegelt.
Zwar gehört die Solarindustrie auch in Deutschland (inzwischen mit 2% Solarstromanteil im Netz, in Bayern 5%) nach wie vor zu den dynamischsten Wachstumsbranchen, aber die Zahl der Arbeitsplätze nimmt in vielen anderen Ländern wesentlich schneller zu: in den 30 PPVX-Unternehmen stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2010 von rund 74‘000 um 58 Prozent auf über 117‘000, wie der Tabelle auf Seite 13 (neben Umsatz- und Ertragszahlen etc.) zu entnehmen ist. Die 30 internationalen PPVX-Unternehmen haben Anfang 2011 eine Börsenkapitalisierung von rund 41 Mrd. Euro erreicht, rund 38 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Studie kann für 38,50 Euro (inkl. Versand gegen Rechnung) bestellt werden beim
ÖKO-INVEST-Verlag, Schweizertalstr. 8-10/5, A-1130 Wien
Tel. 0043-1-8760501, Fax 0043-1-4057171-29, email: oeko-invest@teleweb.at
Quelle: Oeko Invest
Donnerstag, 20. Januar 2011
AVB-Tipp 5: Solaranlage (in Euro)
Photon gilt international als bedeutendste Verlagsgruppe für die Solarbranche. Aushängeschild ist das Solarstrom-Magazin gleichen Namens. Der Verlag lässt es nicht beim publizistischen Grosseinsatz zugunsten der Branche bewenden, sondern wird jetzt selbst Anlagenbauer – investieren können die AbonnentInnen.
Die Solarbranche brummt in Deutschland weiterhin – davon legen nicht zuletzt die unlängst veröffentlichten Marktzahlen zum vergangenen Jahr Zeugnis ab (siehe Solarmedia vom 19. Januar 2011). Es gibt offenbar aber weiterhin viele Personen, die ihr Dach bereits mit Modulen verbaut oder darauf zu wenig Platz haben – und dann natürlich all jene, die gar keinen Zugang zu einem eigenen Dach und damit keine Möglichkeit haben, sich direkt an einer photovoltaischen Anlage zu beteiligen zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Diesem Mangel – der hierzulande wohl wegen der geringeren Eigentumsquote noch ausgeprägter sein dürfte – will Photon jetzt abhelfen (Das Bild zeigt den Sitz der Photon Gruppe in Aachen).
Die Photon Power AG wird als Tochter der Verlagsgruppe schon ab diesem Jahr Solarstromanlagen errichten und betreiben, zunächst nur in Deutschland. Wer eine Beteiligungsmöglichkeit wünscht, kann unter drei Anleihen-Typen wählen – der Anleihe 1 mit einem Festzins von 7,4 % und einer Laufzeit von 20 Jahren, sowie zwei weiteren Anleihen mit kürzeren Laufzeiten und entsprechend auch kürzeren Festzinsen. Jeder Anleihensteil beträgt 2500 Euro. Vorderhand ist an eine Anleihenssumme von je 5,4 Millionen Euro gedacht – das dürfte gemäss Berechnungen von Solarmedia zum Bau von gegen 6 Megawatt Solaranlagen reichen.
Interessant ist die Anleihe nicht nur wegen der günstigen Bedingungen für DarlehensgeberInnen. Wer erhält zumindest in der Schweiz schon eine feste Verzinsung für 20 Jahre in dieser Höhe? Von Interesse ist das Vorhaben vor allem auch, weil sich hier ein Anlagenbetreiber in die Arena begibt, der sich publizistisch in den vergangenen Jahren jeweils sehr weit zum Fenster hinausgelehnt hat. So prognostizierte das Photon-Magazin jeweils extreme Zubauten für einzelne Jahre – und lag damit regelmässig auch richtig. Die Redaktion setzte und setzt sich auch für starke Absenkungen der Vergütungen ein, um den Durchbruch der Photovoltaik am Markt zu beflügeln. So wird das Photon-Anlagegeschäft auch konkret daran gemessen werden, welche Erträge – sowohl finanzieller als auch strommengenmässiger Art – die eigenen Anlagen erzielen werden. Darüber transparent zu berichten, hat der Verlag auf jeden Fall versprochen.
Zu bedenken sind für AnlegerInnen auch die Risiken – und in diesem Sinne versteht sich dieser Artikel auch nicht als direkte Anlageempfehlung: Der neu gegründeten Betreibergesellschaft fehlt gemäss vorliegenden Informationen die Erfahrung im Anlagenbau, die Investitionen sind für lange Jahre blockiert und für SchweizerInnen ist mit der Anlage auch ein Wechselkursrisiko verbunden. Letzteres dürfte allerdings angesichts des aktuell tiefen Eurokurses gar eher eine zusätzliche Renditechance darstellen. Nur ist die Währungsentwicklung über bis zu 20 Jahre natürlich nicht voraussehbar.
Ein Anlageprospekt liegt der neuesten Ausgabe von Photon bei (1/2011) – die Informationen auf der Internetseite von Photon sind - vorderhand auf jeden Fall - dürftig, da inexistent. Hingegen bietet die separate Website der Photon Power AG Infos.
© Solarmedia
Die Solarbranche brummt in Deutschland weiterhin – davon legen nicht zuletzt die unlängst veröffentlichten Marktzahlen zum vergangenen Jahr Zeugnis ab (siehe Solarmedia vom 19. Januar 2011). Es gibt offenbar aber weiterhin viele Personen, die ihr Dach bereits mit Modulen verbaut oder darauf zu wenig Platz haben – und dann natürlich all jene, die gar keinen Zugang zu einem eigenen Dach und damit keine Möglichkeit haben, sich direkt an einer photovoltaischen Anlage zu beteiligen zur direkten Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Diesem Mangel – der hierzulande wohl wegen der geringeren Eigentumsquote noch ausgeprägter sein dürfte – will Photon jetzt abhelfen (Das Bild zeigt den Sitz der Photon Gruppe in Aachen). Die Photon Power AG wird als Tochter der Verlagsgruppe schon ab diesem Jahr Solarstromanlagen errichten und betreiben, zunächst nur in Deutschland. Wer eine Beteiligungsmöglichkeit wünscht, kann unter drei Anleihen-Typen wählen – der Anleihe 1 mit einem Festzins von 7,4 % und einer Laufzeit von 20 Jahren, sowie zwei weiteren Anleihen mit kürzeren Laufzeiten und entsprechend auch kürzeren Festzinsen. Jeder Anleihensteil beträgt 2500 Euro. Vorderhand ist an eine Anleihenssumme von je 5,4 Millionen Euro gedacht – das dürfte gemäss Berechnungen von Solarmedia zum Bau von gegen 6 Megawatt Solaranlagen reichen.
Interessant ist die Anleihe nicht nur wegen der günstigen Bedingungen für DarlehensgeberInnen. Wer erhält zumindest in der Schweiz schon eine feste Verzinsung für 20 Jahre in dieser Höhe? Von Interesse ist das Vorhaben vor allem auch, weil sich hier ein Anlagenbetreiber in die Arena begibt, der sich publizistisch in den vergangenen Jahren jeweils sehr weit zum Fenster hinausgelehnt hat. So prognostizierte das Photon-Magazin jeweils extreme Zubauten für einzelne Jahre – und lag damit regelmässig auch richtig. Die Redaktion setzte und setzt sich auch für starke Absenkungen der Vergütungen ein, um den Durchbruch der Photovoltaik am Markt zu beflügeln. So wird das Photon-Anlagegeschäft auch konkret daran gemessen werden, welche Erträge – sowohl finanzieller als auch strommengenmässiger Art – die eigenen Anlagen erzielen werden. Darüber transparent zu berichten, hat der Verlag auf jeden Fall versprochen.
Zu bedenken sind für AnlegerInnen auch die Risiken – und in diesem Sinne versteht sich dieser Artikel auch nicht als direkte Anlageempfehlung: Der neu gegründeten Betreibergesellschaft fehlt gemäss vorliegenden Informationen die Erfahrung im Anlagenbau, die Investitionen sind für lange Jahre blockiert und für SchweizerInnen ist mit der Anlage auch ein Wechselkursrisiko verbunden. Letzteres dürfte allerdings angesichts des aktuell tiefen Eurokurses gar eher eine zusätzliche Renditechance darstellen. Nur ist die Währungsentwicklung über bis zu 20 Jahre natürlich nicht voraussehbar.
Ein Anlageprospekt liegt der neuesten Ausgabe von Photon bei (1/2011) – die Informationen auf der Internetseite von Photon sind - vorderhand auf jeden Fall - dürftig, da inexistent. Hingegen bietet die separate Website der Photon Power AG Infos.
© Solarmedia
Mittwoch, 19. Januar 2011
Mikrofinanz und Überschuldung
responsAbility Social Investments AG, Triodos Investment Management BV und der Council of Microfinance Equity Funds haben bei der Universität Zürich eine Studie in Auftrag gegeben, die einen Index zur Früherkennung einer Überschuldung im Mikrofinanzbereich ermöglichen soll.
Der Mikrofinanzmarkt ist in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen und bietet heute Millionen von Menschen am unteren Ende der globalen Einkommenspyramide weltweit Zugang zu Finanzdienstleistungen. Mikrofinanz ist ein wirksames Instrument, das Menschen, die von diesen Produkten und Dienstleistungen ansonsten nicht profitieren könnten, neue Chancen eröffnet. In einigen Mikrofinanzmärkten sind jedoch Anzeichen einer Überschuldung und Überhitzung zu beobachten. Aufgrund der potenziell negativen Auswirkungen einer Überschuldung sollte alles unternommen werden, um eine Überhitzung der Märkte zu verhindern.
Als sozial orientierte Investoren messen responsAbility Social Investments AG, Triodos Investment Management BV und der Council of Microfinance Equity Funds der Reduzierung des Überschuldungsrisikos grösste Bedeutung bei. Die von den drei Akteuren in Auftrag gegebene Studie bietet einen ersten wichtigen Schritt zu einem Frühwarnindex für Überschuldungen im Mikrofinanzbereich. Der Index und die wichtigsten Studienergebnisse sind in der Zusammenfassung dargestellt. Ziel dieser Initiative ist es, der Mikrofinanzbranche zu helfen, Krisen zu vermeiden.
Quelle: fondstrends
Der Mikrofinanzmarkt ist in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen und bietet heute Millionen von Menschen am unteren Ende der globalen Einkommenspyramide weltweit Zugang zu Finanzdienstleistungen. Mikrofinanz ist ein wirksames Instrument, das Menschen, die von diesen Produkten und Dienstleistungen ansonsten nicht profitieren könnten, neue Chancen eröffnet. In einigen Mikrofinanzmärkten sind jedoch Anzeichen einer Überschuldung und Überhitzung zu beobachten. Aufgrund der potenziell negativen Auswirkungen einer Überschuldung sollte alles unternommen werden, um eine Überhitzung der Märkte zu verhindern.
Als sozial orientierte Investoren messen responsAbility Social Investments AG, Triodos Investment Management BV und der Council of Microfinance Equity Funds der Reduzierung des Überschuldungsrisikos grösste Bedeutung bei. Die von den drei Akteuren in Auftrag gegebene Studie bietet einen ersten wichtigen Schritt zu einem Frühwarnindex für Überschuldungen im Mikrofinanzbereich. Der Index und die wichtigsten Studienergebnisse sind in der Zusammenfassung dargestellt. Ziel dieser Initiative ist es, der Mikrofinanzbranche zu helfen, Krisen zu vermeiden.
Quelle: fondstrends
Donnerstag, 13. Januar 2011
Venturefonds für Südprojekte
responsAbility lanciert responsAbility Ventures I, den ersten auf Entwicklungswirkung ausgerichteten Risikokapitalfonds in Schweizer Rechtsform. Das neue Anlagegefäss erschliesst qualifizierten Anlegern Zukunftsmärkte am Fuss der globalen Einkommenspyramide. Investiert wird in Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial und Entwicklungsrelevanz. Anlagen sind aber nur in hohen Beträgen möglich.
Die "Base-of-the-Pyramid"-Märkte (BoP) bestechen durch ihr gewaltiges Ausmass. Drei Milliarden Menschen in Asien und Lateinamerika, Afrika sowie in osteuropäischen Ländern kaufen heute Güter und Dienstleistungen, die oft noch schlecht auf ihre tatsächlichen Bedürfnisse ausgerichtet sind. Vielen Menschen in BoP-Märkten fehlt es an Grundversorgung wie einer verlässlichen Energiequelle, gutem Licht, effizientem landwirtschaftlichen Gerät oder Informations- und Telekommunikationsmitteln.
Meist wäre die Kaufkraft auch armer Haushalte ausreichend, um solche Grundbedürfnisse sicherzustellen. Jedoch fehlt es am entsprechenden Angebot oder der Konsum bleibt aufgrund schlechter Vertriebsnetze, hoher Transportkosten oder unsteter Einkommen zumindest eingeschränkt. Arm sein ist teuer. Haushalte in Entwicklungsländern müssen für Güter und Dienstleistungen des Grundbedarfs mehr berappen als Haushalte in Industriestaaten - oft auch in absoluten Werten.
Unternehmen, denen es gelingt, dieses brach liegende Marktpotenzial mittels einfach zu vertreibender, effizienter und verlässlicher Produkte zu beleben, erzielen einen hohen kommerziellen wie sozialen Nutzen. Da Haushalte mit den neuen Produkten ihre Grundbedürfnisse effektiver befriedigen können, verbessern sich die Lebensbedingungen und werden Ressourcen für produktive Aktivitäten frei. Zum ersten Mal wurde nun auf dem Schweizer Finanzplatz ein Anlagegefäss lanciert, das es dem langfristig orientierten qualifizierten Anleger erlaubt, systematisch in BoP-Geschäftsmodelle zu investieren. responsAbility Ventures I - Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen - investiert in ein ausgewogenes Portfolio von Unternehmen in entwicklungsrelevanten Bereichen wie Energieversorgung, Landwirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie.
Ein Beispiel für Produkte, in die responsAbility Ventures I investiert, sind robuste helle leuchtende LED-Solarlampen, welche die ineffizienten und gesundheitsschädigenden Kerosinlampen verdrängen, wo immer sie erhältlich sind. Ebenfalls im Energiebereich ist die Verwertung landwirtschaftlicher Abfälle zur Stromerzeugung zu nennen, welche in ländlichen Gebieten den Dieselgenerator ersetzt.
Das Fondskonzept wurde mit der auf Entwicklungszusammenarbeit spezialisierten Organisation Helvetas und der holländischen DOEN Foundation ausgearbeitet und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und der DEZA - Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sowie der SNV Netherlands Development Organisation unterstützt. Melchior Lengsfeld, Geschäftsleiter von Helvetas: "Ich freue mich, dass mit responsAbility Ventures I ein wegweisendes Beispiel einer aus dem Privatsektor entstandenen, nachhaltigen Entwicklungsinitiative verwirklicht werden kann."
responsAbility Ventures I wurde mit 15 Millionen USD und einer Technical Assistance Facility mit 2,35 Millionen USD im First Closing lanciert und nimmt von interessierten qualifizierten Anlegern Zeichnungen ab 250´000 USD entgegen.
Quelle: Responsability
Die "Base-of-the-Pyramid"-Märkte (BoP) bestechen durch ihr gewaltiges Ausmass. Drei Milliarden Menschen in Asien und Lateinamerika, Afrika sowie in osteuropäischen Ländern kaufen heute Güter und Dienstleistungen, die oft noch schlecht auf ihre tatsächlichen Bedürfnisse ausgerichtet sind. Vielen Menschen in BoP-Märkten fehlt es an Grundversorgung wie einer verlässlichen Energiequelle, gutem Licht, effizientem landwirtschaftlichen Gerät oder Informations- und Telekommunikationsmitteln.
Meist wäre die Kaufkraft auch armer Haushalte ausreichend, um solche Grundbedürfnisse sicherzustellen. Jedoch fehlt es am entsprechenden Angebot oder der Konsum bleibt aufgrund schlechter Vertriebsnetze, hoher Transportkosten oder unsteter Einkommen zumindest eingeschränkt. Arm sein ist teuer. Haushalte in Entwicklungsländern müssen für Güter und Dienstleistungen des Grundbedarfs mehr berappen als Haushalte in Industriestaaten - oft auch in absoluten Werten.
Unternehmen, denen es gelingt, dieses brach liegende Marktpotenzial mittels einfach zu vertreibender, effizienter und verlässlicher Produkte zu beleben, erzielen einen hohen kommerziellen wie sozialen Nutzen. Da Haushalte mit den neuen Produkten ihre Grundbedürfnisse effektiver befriedigen können, verbessern sich die Lebensbedingungen und werden Ressourcen für produktive Aktivitäten frei. Zum ersten Mal wurde nun auf dem Schweizer Finanzplatz ein Anlagegefäss lanciert, das es dem langfristig orientierten qualifizierten Anleger erlaubt, systematisch in BoP-Geschäftsmodelle zu investieren. responsAbility Ventures I - Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen - investiert in ein ausgewogenes Portfolio von Unternehmen in entwicklungsrelevanten Bereichen wie Energieversorgung, Landwirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie.
Ein Beispiel für Produkte, in die responsAbility Ventures I investiert, sind robuste helle leuchtende LED-Solarlampen, welche die ineffizienten und gesundheitsschädigenden Kerosinlampen verdrängen, wo immer sie erhältlich sind. Ebenfalls im Energiebereich ist die Verwertung landwirtschaftlicher Abfälle zur Stromerzeugung zu nennen, welche in ländlichen Gebieten den Dieselgenerator ersetzt.
Das Fondskonzept wurde mit der auf Entwicklungszusammenarbeit spezialisierten Organisation Helvetas und der holländischen DOEN Foundation ausgearbeitet und wird vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und der DEZA - Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sowie der SNV Netherlands Development Organisation unterstützt. Melchior Lengsfeld, Geschäftsleiter von Helvetas: "Ich freue mich, dass mit responsAbility Ventures I ein wegweisendes Beispiel einer aus dem Privatsektor entstandenen, nachhaltigen Entwicklungsinitiative verwirklicht werden kann."
responsAbility Ventures I wurde mit 15 Millionen USD und einer Technical Assistance Facility mit 2,35 Millionen USD im First Closing lanciert und nimmt von interessierten qualifizierten Anlegern Zeichnungen ab 250´000 USD entgegen.
Quelle: Responsability
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SRI
Mittwoch, 5. Januar 2011
Grünindex liegt klar voran
Mit einem Anstieg von 218% in den letzten 7 Jahren liegt der „grüne“ nx-25-Index weit vor dem „konventionellen“ Benchmark-Index MSCI-World (+24%). Der Stand nx-25 am 31.12.10 betrug 6‘439 Punkte.
Der NX-25 ist ein Aktienindex des Wiener Börseninformationsdienstes ÖKO-INVEST. Der Index wird von ÖKO-INVEST auch als Öko-Aktienindex oder Natur-Aktienindex bezeichnet, ist aber nicht mit dem Natur-Aktien-Index (NAI) zu verwechseln. Charakteristisch für das zugrunde liegende Indexkonzept ist eine Unternehmensauswahl anhand ökologisch und ethisch definierter Kriterien. Der Index setzt sich aus 25 Aktiengesellschaften zusammen, welche in diesem Sinne vorbildlich agieren. Die Unternehmen im Index verteilen sich über diverse Branchen und Länder. Berechnet wird der NX-25 in US-Dollar.
Und das sind die aktuellen Entwicklungen des Index: Das griechische Bewässerungstechnik-Unternehmen Eurodrip (www.eurodrip.gr) wird mit dem Ultimo-2010-Kurs von 0,98 Euro (an der Heimatbörse Athen, der Nominalwert beträgt 0,60 Euro, der Tiefstkurs lag 2010 bei 0,55 Euro, der Höchstkurs bei 1,10 Euro) in den Index aufgenommen. Es ersetzt die US-Aktie Energy Conversion Devices, die ursprünglich in den Index aufgenommen wurde, weil das Unternehmen zahlreiche umweltrelevante Patente (Speichermedien, Batterien, Solartechnologie etc.) verwertet hat, sich nun aber zunehmend auf Solartechnologie konzentriert, eine Branche, die bereits vom deutschen Titel Solarworld abgedeckt wird.
Das 1979 gegründete Unternehmen Eurodrip produziert und vertreibt Bewässerungssysteme, die die einzelnen Pflanzen tröpfchenweise („drips“) mit Wasser versorgen. Statt grossflächig Wasser zu versprühen, das teilweise verdunstet, bevor es die Wurzeln erreicht, ist die direkte und dosierbare Röhrchen-Zuleitung äusserst Wasser sparend und bietet damit Kostenvorteile vor allem in Regionen, in denen Wasser teuer ist. Die von CEO Michael Panagis geführteEurodrip besitzt Produktions- und Vertriebstöchter bzw. Mehrheitsbeteiligungen in Ägypten, Griechenland, Jordanien, Mexiko, Peru, Rumänien, Spanien, Türkei, USA und Zypern. Eurodrip-Mehrheitsaktionärin ist seit 2006 (mit dzt. rund 55%) die Aquanova International Holdings BV, der Streubesitz liegt bei rund 26%.
Bei rund 44,73 Mio ausstehenden Aktien weist Eurodrip eine Marktkapitalisierung von weniger als 44 Mio Euro auf und ist damit der kleinste nx-25-Titel (nach Precious Woods mit rund 62 Mio Euro). In den ersten 9 Monaten 2010 stieg der Eurodrip-Konzernumsatz um 12,6% auf 54,85 Mio Euro, der Reingewinn um 9,1% auf 3,45 Mio Euro bzw. 0,078 Euro pro Aktie. Die Bilanzsumme betrug zum 30.9.10 rund 102 Mio Euro, die Eigenkapitalquote 48%.
Der nach ethisch-ökologischen Kriterien ausgewählte Aktienindex nx-25 enthält 25 nach Ländern und verschiedenen Branchen gestreute Aktien, die insgesamt eine Marktkapitalisierung von rund 72 Milliarden Dollar haben. Er hat sich in den letzten 7 Jahren von rund 2‘063 auf rund 6‘439 Punkte mehr als verdreifacht. Diese Performance von 218% liegt 194 Prozentpunkte über der des „konventionellen“ Benchmark-Index „MSCI World“, der seit Anfang 2004 um rund 24% gestiegen ist. 2010 ist der nx-25 um 12,9% auf 6‘439 Punkte gestiegen und lag damit rund 3,3 Prozentpunkte vor dem MSCI World (+9,6%, jeweils auf US-Dollar-Basis). 16 der 25 nx-25Titel lagen 2010 im Plus, die Top 3 sind SunOpta (+120%), Interface (+89%) und Whole Foods Market (+84%). Am stärksten im Minus lagen Energy Conversion Devices (-57%) und SolarWorld (-52%). Die aktuelle Entwicklung des Index wird im Printmedium „ÖKO-INVEST“ publiziert. Ein 1:1-Finanzprodukt mit den 25 Titeln des nx-25 gibt es nicht, am nächsten kommt dem nx-25-Index das 2006 lancierte RBS-Ökoinvest-Index-Endlos-Zertifikat, das aus 16 grossen Titeln des nx-25 bzw. Solaraktien-Index PPVX besteht (und trotz Finanzkrise 2008/9 eine positive Performance aufweist).
Quelle: Oeko-Invest / ee.news.ch
Der NX-25 ist ein Aktienindex des Wiener Börseninformationsdienstes ÖKO-INVEST. Der Index wird von ÖKO-INVEST auch als Öko-Aktienindex oder Natur-Aktienindex bezeichnet, ist aber nicht mit dem Natur-Aktien-Index (NAI) zu verwechseln. Charakteristisch für das zugrunde liegende Indexkonzept ist eine Unternehmensauswahl anhand ökologisch und ethisch definierter Kriterien. Der Index setzt sich aus 25 Aktiengesellschaften zusammen, welche in diesem Sinne vorbildlich agieren. Die Unternehmen im Index verteilen sich über diverse Branchen und Länder. Berechnet wird der NX-25 in US-Dollar.Und das sind die aktuellen Entwicklungen des Index: Das griechische Bewässerungstechnik-Unternehmen Eurodrip (www.eurodrip.gr) wird mit dem Ultimo-2010-Kurs von 0,98 Euro (an der Heimatbörse Athen, der Nominalwert beträgt 0,60 Euro, der Tiefstkurs lag 2010 bei 0,55 Euro, der Höchstkurs bei 1,10 Euro) in den Index aufgenommen. Es ersetzt die US-Aktie Energy Conversion Devices, die ursprünglich in den Index aufgenommen wurde, weil das Unternehmen zahlreiche umweltrelevante Patente (Speichermedien, Batterien, Solartechnologie etc.) verwertet hat, sich nun aber zunehmend auf Solartechnologie konzentriert, eine Branche, die bereits vom deutschen Titel Solarworld abgedeckt wird.
Das 1979 gegründete Unternehmen Eurodrip produziert und vertreibt Bewässerungssysteme, die die einzelnen Pflanzen tröpfchenweise („drips“) mit Wasser versorgen. Statt grossflächig Wasser zu versprühen, das teilweise verdunstet, bevor es die Wurzeln erreicht, ist die direkte und dosierbare Röhrchen-Zuleitung äusserst Wasser sparend und bietet damit Kostenvorteile vor allem in Regionen, in denen Wasser teuer ist. Die von CEO Michael Panagis geführteEurodrip besitzt Produktions- und Vertriebstöchter bzw. Mehrheitsbeteiligungen in Ägypten, Griechenland, Jordanien, Mexiko, Peru, Rumänien, Spanien, Türkei, USA und Zypern. Eurodrip-Mehrheitsaktionärin ist seit 2006 (mit dzt. rund 55%) die Aquanova International Holdings BV, der Streubesitz liegt bei rund 26%.
Bei rund 44,73 Mio ausstehenden Aktien weist Eurodrip eine Marktkapitalisierung von weniger als 44 Mio Euro auf und ist damit der kleinste nx-25-Titel (nach Precious Woods mit rund 62 Mio Euro). In den ersten 9 Monaten 2010 stieg der Eurodrip-Konzernumsatz um 12,6% auf 54,85 Mio Euro, der Reingewinn um 9,1% auf 3,45 Mio Euro bzw. 0,078 Euro pro Aktie. Die Bilanzsumme betrug zum 30.9.10 rund 102 Mio Euro, die Eigenkapitalquote 48%.
Der nach ethisch-ökologischen Kriterien ausgewählte Aktienindex nx-25 enthält 25 nach Ländern und verschiedenen Branchen gestreute Aktien, die insgesamt eine Marktkapitalisierung von rund 72 Milliarden Dollar haben. Er hat sich in den letzten 7 Jahren von rund 2‘063 auf rund 6‘439 Punkte mehr als verdreifacht. Diese Performance von 218% liegt 194 Prozentpunkte über der des „konventionellen“ Benchmark-Index „MSCI World“, der seit Anfang 2004 um rund 24% gestiegen ist. 2010 ist der nx-25 um 12,9% auf 6‘439 Punkte gestiegen und lag damit rund 3,3 Prozentpunkte vor dem MSCI World (+9,6%, jeweils auf US-Dollar-Basis). 16 der 25 nx-25Titel lagen 2010 im Plus, die Top 3 sind SunOpta (+120%), Interface (+89%) und Whole Foods Market (+84%). Am stärksten im Minus lagen Energy Conversion Devices (-57%) und SolarWorld (-52%). Die aktuelle Entwicklung des Index wird im Printmedium „ÖKO-INVEST“ publiziert. Ein 1:1-Finanzprodukt mit den 25 Titeln des nx-25 gibt es nicht, am nächsten kommt dem nx-25-Index das 2006 lancierte RBS-Ökoinvest-Index-Endlos-Zertifikat, das aus 16 grossen Titeln des nx-25 bzw. Solaraktien-Index PPVX besteht (und trotz Finanzkrise 2008/9 eine positive Performance aufweist).
Quelle: Oeko-Invest / ee.news.ch
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