Dieser Blogdienst wurde per Ende März 2017 eingestellt. Seit 1.April - kein Scherz - ist Solarmedia mit einem einzigen neuen Blog zu den Themen (Solar-) Energie, Nachhaltigkeit und Vorsorge online > solarmedia.blogspot.com. Die früheren Beiträge sind weiterhin auf dieser Website abrufbar. Mit frühlingshaften Grüssen und auf Wiederlesen!
Guntram Rehsche
P.S. Stets aktuell ist auch der Twitterdienst mit regelmässigem Energie- / Nachhaltigkeits- und Vorsorgegezwitscher präsent. Schauen Sie / schau mal rein unter twitter.com/rehsche – Lesen ist ohne Anmeldung möglich!
... widmet sich finanziellen Vorsorgefragen und der nachhaltigen Geldanlage; ... gehört zum Unternehmen «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.com); ... Beiträge sind zeitlich geordnet, Stichwort- und Labelsuche in rechter Spalte; ... Unterstützung mit Zahlung von 20 CHF auf IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (Guntram Rehsche / ZKB) - Danke!.
Montag, 27. Februar 2017
Sonntag, 19. Februar 2017
Weiterhin markanter Anstieg der Solaraktien
Der PPVX stieg letzte Woche um 2,1% auf 1.034 Punkte, der NYSE Arca Oil sank um 1,9%. Seit Jahresanfang 2017 liegt der PPVX mit +7,4% währungsbereinigt rund 13 Prozentpunkte vor dem Erdölaktienindex (-6,0%). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind Shunfeng International (+52%), Sino-American Silicon Products (+36%) und Daqo New Energy (+30%). Die grössten Gewinner der Woche waren Shunfeng International (+38%) und Canadian Solar (+13%), die grössten Verlierer REC Silicon (-6%) und Scatec Solar (-6%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 22,9 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+267%) rund 101 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +166%).
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Mittwoch, 15. Februar 2017
Ethos öffnet Anlagefonds für private AnlegerInnen
Ethos
hat die Genehmigung der FINMA erhalten, ihre gesamten Anlagefonds für
alle Anlegerkategorien zu öffnen. Privatinvestoren können ab jetzt
Anteile dieser Fonds zu den gleichen Konditionen zeichnen wie
qualifizierte Anleger. Ethos bietet somit allen Investoren
Anlagelösungen an, die sich auf 20 Jahre Erfahrung in nachhaltigen
Anlagen (Socially Responsible Investment, SRI) stützen und die Best
Practices in diesem Bereich kombinieren.
Alle Ethos-Fonds werden in Übereinstimmung mit der Charta der Ethos Stiftung und den acht Ethos-Prinzipien für nachhaltige Anlagen
verwaltet. Ethos ist dafür verantwortlich, das Anlageuniversum auf
Basis der Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Bewertungen (ESG) zu
definieren und im Rahmen der Aktienfonds die Stimmrechte auszuüben. Für
die finanzielle Verwaltung sind Vontobel Asset Management für den Fonds
Ethos Equities Swiss Mid & Small und Pictet Asset Management für
alle anderen Ethos-Fonds verantwortlich.
Im Rahmen der ESG-Bewertung schliesst Ethos Unternehmen aus, welche in sensiblen Sektoren tätig sind (Rüstung, Kohle, Kernenergie, Glücksspiele, gentechnisch veränderte Organismen in der Agrochemie, Tabak und Pornographie) sowie Unternehmen, deren Verhalten die grundlegenden Prinzipien der Ethik und der nachhaltigen Entwicklung verletzt. Die ESG-Bewertungen der Schweizer Unternehmen und Emittenten werden intern von den Ethos-Analysten erstellt. Die ESG-Bewertung der ausländischen Unternehmen wird auf Basis von Informationen externer Dienstleister (Reprisk, Sustainalytics und Trucost) erstellt. Diese Informationen werden von Ethos zusammengetragen und bewertet.
Als Unterzeichnerin des Montréal Carbon Pledge veröffentlicht Ethos den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Aktienfonds. Ethos optimiert den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Fonds mit Hilfe eines Filters, der die Intensität des Treibhausgasausstosses sowie die Klimastrategie jedes Titels berücksichtigt. Die Stimmrechte in Zusammenhang mit den Ethos-Aktienfonds werden systematisch im Einklang mit den Ethos-Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte ausgeübt. Die Stimmempfehlungen werden auf der Website von Ethos im Rahmen eines spezifischen Berichts veröffentlicht.
Im Rahmen der ESG-Bewertung schliesst Ethos Unternehmen aus, welche in sensiblen Sektoren tätig sind (Rüstung, Kohle, Kernenergie, Glücksspiele, gentechnisch veränderte Organismen in der Agrochemie, Tabak und Pornographie) sowie Unternehmen, deren Verhalten die grundlegenden Prinzipien der Ethik und der nachhaltigen Entwicklung verletzt. Die ESG-Bewertungen der Schweizer Unternehmen und Emittenten werden intern von den Ethos-Analysten erstellt. Die ESG-Bewertung der ausländischen Unternehmen wird auf Basis von Informationen externer Dienstleister (Reprisk, Sustainalytics und Trucost) erstellt. Diese Informationen werden von Ethos zusammengetragen und bewertet.
Als Unterzeichnerin des Montréal Carbon Pledge veröffentlicht Ethos den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Aktienfonds. Ethos optimiert den Kohlenstoff-Fussabdruck ihrer Fonds mit Hilfe eines Filters, der die Intensität des Treibhausgasausstosses sowie die Klimastrategie jedes Titels berücksichtigt. Die Stimmrechte in Zusammenhang mit den Ethos-Aktienfonds werden systematisch im Einklang mit den Ethos-Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte ausgeübt. Die Stimmempfehlungen werden auf der Website von Ethos im Rahmen eines spezifischen Berichts veröffentlicht.
Die
Zeichnung von Anteilen dieser Fonds ist über die meisten Bankinstitute
in der Schweiz möglich. Die Liste aller Ethos-Anlagefonds ist auf www.ethosfund.ch verfügbar.
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Dienstag, 24. Januar 2017
AVB - Aktien der Nachhaltigkeit per Januar 2017
Die folgende Liste enthält die 10 besten Aktientipps aus der
Beratungstätigkeit zur nachhaltigen Geldanlage - sie wurde aufgrund
eines (noch provisorischen) Ratings durch Rehsche Finanzen Medien Umwelt
(FMU) entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Momentaufnahme mit
Anregungen, keinesfalls um geprüfte Anlageempfehlungen. Selbstredend ist
jede Haftung für diese Anregungen ausgeschlossen.
Die Punktzahl der einzelnen Aktienbewertung ergibt sich aus einer gewichteten Berücksichtigung folgender Elemente (je von -3 bis +3 Punkte, maximal 24):
Für weitere Auskünfte und allfällige Einordnungen in ein persönliches Portfolio (die individuelle Finanz-Situation bestimmt stets die konkrete Investitonstätigkeit) stehe ich gern zur Verfügung - siehe Angaben oben links.
Quelle: Rehsche AVB - provisorische Berechnungen !
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Die Punktzahl der einzelnen Aktienbewertung ergibt sich aus einer gewichteten Berücksichtigung folgender Elemente (je von -3 bis +3 Punkte, maximal 24):
- Kurs-Gewinn-Verhältnis = KGV
- Kennzahl aus Gewinnwachstum / KGV
- Differenz zu Jahres-Höchstkurs sowie zu -Tiefstkurs
- Börsenkapitalisierung des jeweiligen Titels
- Einschätzung Nachhaltigkeit AVB
Für weitere Auskünfte und allfällige Einordnungen in ein persönliches Portfolio (die individuelle Finanz-Situation bestimmt stets die konkrete Investitonstätigkeit) stehe ich gern zur Verfügung - siehe Angaben oben links.
Quelle: Rehsche AVB - provisorische Berechnungen !
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Aktien,
Finanzprodukte,
Nachhaltiges Investieren
Sonntag, 18. Dezember 2016
Solaraktien 2016 schwer in Rücklage
Der PPVX ist letzte Woche um 1,4% auf 965 Punkte gesunken, der NYSE Arca Oil um 1,9% gestiegen. Seit Jahresanfang 2016 liegt der PPVX mit -37,1% währungsbereinigt rund 61 Prozentpunkte hinter dem Erdölaktienindex (+23,8%). Die Top-3-Titel seit Jahresanfang sind BCPG (+5%), Thai Solar Energy (+2%) und SPCG (+1%). Die grössten Gewinner der Woche waren Sino-American Silicon Products (+10%) und Scatec Solar (+5%), die grössten Verlierer Meyer Burger Technology AG (-21%) und TerraForm Power (-10%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 21,7 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+243%) rund 57 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +186%).
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Freitag, 2. Dezember 2016
Direkt in CH-Unternehmen investieren - oder Kredit nehmen
Anfangs Dezember hat die Crowdlending-Plattform Lendico Schweiz
(www.lendico.ch) mit Sitz in Zürich den Betrieb aufgenommen. Sie bietet
kleinen und mittelgrossen Schweizer Unternehmen eine digitale und
unkomplizierte Möglichkeit der Unternehmensfinanzierung. Anleger
erhalten so die Möglichkeit, direkt in Schweizer KMU-Kredite zu
investieren. Geführt wird das Joint Venture zwischen PostFinance und der
Lendico-Gruppe.
Lendico Schweiz bringt Firmen und Anleger direkt online zusammen. Die Plattform bietet Kredite von 10’000 bis 500’000 Franken mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren an. Die fluidfocus AG, die hinter «FOCUSWATER» steht, ist eines der ersten Unternehmen, die Lendico Schweiz zur Finanzierung nutzen. Der Kreditnehmer sucht Kapital für die Beschleunigung seines Wachstums.
Planungssicherheit dank schneller Kreditentscheide
Der Vorteil für Schweizer KMU liegt gemäss Angaben von Lendico neben den günstigen Konditionen vor allem in der raschen Prüfung der Kreditgesuche. Unternehmen können Finanzierungsanfragen kostenlos an Lendico Schweiz stellen und erhalten innerhalb von 48 Stunden nach Einreichen der vollständigen Unterlagen den Kreditentscheid. «Dank des schnellen Kreditentscheids bietet Lendico Schweiz Planungssicherheit, was gerade für kleine und mittelgrosse Unternehmen äusserst wichtig ist», unterstreicht Myriam Reinle, Geschäftsführerin von Lendico Schweiz.
Attraktive Anlagemöglichkeit
Anlegern bietet Lendico Schweiz Zugang zu einer neuen Anlageklasse, die bisher ausschliesslich Banken und institutionellen Investoren vorbehalten war. Anleger können bereits ab 1’000 Franken Projekte von Schweizer KMU mitfinanzieren und attraktive Renditen erwirtschaften. Lendico Schweiz ermöglicht es jedem Anleger, ein individuelles Portfolio aus unterschiedlichen Kreditprojekten zusammenzustellen.
Kritische Anmerkungen der «Bilanz»
Interessant in diesem Zusammenhang, was die Wirtschaftszeitung Bilanz zur Zusammenarbeit Lendico / Postfinance vermeldet, sie schreibt unter anderem: «Das aus dem deutschen Rocket-Internet-Imperium (Zalando) hervorgehende Start-up legt am 1. Dezember mit der Vergabe von Krediten an KMUs los. Bis zu 20 Investoren werden über die Crowdlending-Plattform an Firmen bis zu 500'000 Franken verleihen. Lendico-Schweiz-Geschäftsführerin Myriam Reinle geht mit zwei Mitarbeitern an den Start und will «mittelfristig die Nummer eins unter den Schweizer Crowdlending-Anbietern» werden. Die Postfinance soll vor allem für Vertrauen unter Kreditnehmern und -gebern sorgen. Um dieses nicht zu missbrauchen, versucht man wie bei allen Crowdlending-Plattformen Ausfälle so weit wie möglich zu verhindern. Lendico will die Vertriebskanäle der Post nutzen. Aktuell dürfen Postfinance-Mitarbeiter Flyer ausgeben und auf die Website verweisen. Inwieweit die Postfinance Lendico-Produkte in das Portfolio integriert, ist noch offen.
Dass die Postfinance via Lendico das Postgesetz umgeht, sieht Postfinance-Sprecher Johannes Möri nicht. Sowohl Lendico als auch die Postfinance seien nur für den Betrieb der Plattform verantwortlich. Man vergebe keine Kredite und übernehme keine Kreditrisiken. Die liegen bei den einzelnen Kreditgebern. «Für Lendico ist der PostFinance-Deal sensationell» sagt Alwin Meyer, Chef des Crowdlending-Konkurrenten Swisspeers. Jedoch sei es das Geschäftsmodell der Lendico-Mutter Rocket Internet, digitale Geschäftsmodelle zu kopieren, um schnell viel Geld zu machen. «Für die solide Postfinance besteht ein Reputationsrisiko», glaubt Meyer.»
Kontakt
Myriam Reinle, Geschäftsführerin, +41 79 461 79 79, presse@lendico.ch
Quellen: www.lendico.ch / Bilanz
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Lendico Schweiz bringt Firmen und Anleger direkt online zusammen. Die Plattform bietet Kredite von 10’000 bis 500’000 Franken mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren an. Die fluidfocus AG, die hinter «FOCUSWATER» steht, ist eines der ersten Unternehmen, die Lendico Schweiz zur Finanzierung nutzen. Der Kreditnehmer sucht Kapital für die Beschleunigung seines Wachstums.
Planungssicherheit dank schneller Kreditentscheide
Der Vorteil für Schweizer KMU liegt gemäss Angaben von Lendico neben den günstigen Konditionen vor allem in der raschen Prüfung der Kreditgesuche. Unternehmen können Finanzierungsanfragen kostenlos an Lendico Schweiz stellen und erhalten innerhalb von 48 Stunden nach Einreichen der vollständigen Unterlagen den Kreditentscheid. «Dank des schnellen Kreditentscheids bietet Lendico Schweiz Planungssicherheit, was gerade für kleine und mittelgrosse Unternehmen äusserst wichtig ist», unterstreicht Myriam Reinle, Geschäftsführerin von Lendico Schweiz.
Attraktive Anlagemöglichkeit
Anlegern bietet Lendico Schweiz Zugang zu einer neuen Anlageklasse, die bisher ausschliesslich Banken und institutionellen Investoren vorbehalten war. Anleger können bereits ab 1’000 Franken Projekte von Schweizer KMU mitfinanzieren und attraktive Renditen erwirtschaften. Lendico Schweiz ermöglicht es jedem Anleger, ein individuelles Portfolio aus unterschiedlichen Kreditprojekten zusammenzustellen.
Kritische Anmerkungen der «Bilanz»
Interessant in diesem Zusammenhang, was die Wirtschaftszeitung Bilanz zur Zusammenarbeit Lendico / Postfinance vermeldet, sie schreibt unter anderem: «Das aus dem deutschen Rocket-Internet-Imperium (Zalando) hervorgehende Start-up legt am 1. Dezember mit der Vergabe von Krediten an KMUs los. Bis zu 20 Investoren werden über die Crowdlending-Plattform an Firmen bis zu 500'000 Franken verleihen. Lendico-Schweiz-Geschäftsführerin Myriam Reinle geht mit zwei Mitarbeitern an den Start und will «mittelfristig die Nummer eins unter den Schweizer Crowdlending-Anbietern» werden. Die Postfinance soll vor allem für Vertrauen unter Kreditnehmern und -gebern sorgen. Um dieses nicht zu missbrauchen, versucht man wie bei allen Crowdlending-Plattformen Ausfälle so weit wie möglich zu verhindern. Lendico will die Vertriebskanäle der Post nutzen. Aktuell dürfen Postfinance-Mitarbeiter Flyer ausgeben und auf die Website verweisen. Inwieweit die Postfinance Lendico-Produkte in das Portfolio integriert, ist noch offen.
Dass die Postfinance via Lendico das Postgesetz umgeht, sieht Postfinance-Sprecher Johannes Möri nicht. Sowohl Lendico als auch die Postfinance seien nur für den Betrieb der Plattform verantwortlich. Man vergebe keine Kredite und übernehme keine Kreditrisiken. Die liegen bei den einzelnen Kreditgebern. «Für Lendico ist der PostFinance-Deal sensationell» sagt Alwin Meyer, Chef des Crowdlending-Konkurrenten Swisspeers. Jedoch sei es das Geschäftsmodell der Lendico-Mutter Rocket Internet, digitale Geschäftsmodelle zu kopieren, um schnell viel Geld zu machen. «Für die solide Postfinance besteht ein Reputationsrisiko», glaubt Meyer.»
Kontakt
Myriam Reinle, Geschäftsführerin, +41 79 461 79 79, presse@lendico.ch
Quellen: www.lendico.ch / Bilanz
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Samstag, 8. Oktober 2016
Und weiter geht's bergauf mit den Solaraktien
Der PPVX ist letzte Woche um 1,4% auf 1.022 Punkte
gestiegen, der NYSE Arca Oil um 1,1%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der
PPVX mit -33,4% währungsbereinigt rund 39 Prozentpunkte hinter dem Erdölaktienindex (+5,7%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind - nach der ausgeschiedenen Chorus Clean Energy AG mit +25% - TerraForm Power (+8%), Gintech Energy (+4%) und BCPG (0% bzw. +32% seit Börsengang). Die grössten Gewinner der Woche waren Gintech Energy (+15%) und JA Solar (+11%), die grössten Verlierer SPI Energy (-12%) und SolarEdge Technologies (-9%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 23,5 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+263%) rund 119 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +144%). Am 7.10.16 wurde Chorus Clean Energy AG durch das thailändische PV-PV-Betreiber- und Projektierer-Unternehmen BCPG ersetzt.
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Mittwoch, 5. Oktober 2016
Zugang zu Finanzdienstleistungen als Weg aus Armut
Über zwei Milliarden Menschen weltweit haben heute keinen Zugang
zu Finanzdienstleistungen. Die Jahrestagung von Swisscontact gab
Einblick in die Finanzsysteme von wenig entwickelten Märkten und liess
Vertreter der Wirtschaft und multilateraler Organisationen zu
finanzieller Integration sprechen. Swisscontact ist überzeugt, dass der
Zugang zu Finanzdienstleistungen eine Grundvoraussetzung für ein
nachhaltiges Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung ist.
«Eine Nähmaschine, eine Ausbildung als Zweiradmechaniker, Kapital für einen Laden, Hühner zur Hühnerzucht – das sind vier Investitionen für Menschen in Entwicklungsländern, um ihren Weg aus der Armut zu finden», führte Heinrich M. Lanz, Präsident von Swisscontact in das Thema Mikrofinanzierung ein. Der Zugang zu Finanzdienstleistungen ist der Schlüssel zu Wissen und zu Gütern. Finanzielle Integration fördert Wirtschaftswachstum: Swisscontact bezieht seit über 20 Jahren den Zugang benachteiligter Bevölkerungsgruppen zum Finanzmarkt in ihre Entwicklungsprojekte mit ein. Dazu arbeitet die Stiftung mit lokalen Finanzinstituten zusammen und berät sie bei der Entwicklung und Einführung von Produkten und Dienstleistungen für Bauern und Unternehmen. Swisscontact stärkt aber auch das Wissen der Kunden über Finanzdienstleistungen durch Schulung und Begleitung.
«Wir müssen uns bewusst sein, dass die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang hat zum Bankenwesen», rief Jörg Frieden, Schweizer Direktionsmitglied der Weltbankgruppe, in Erinnerung. Frieden betonte insbesondere den Stellenwert des Sparens: Überschuldung in Entwicklungsländern bleibt eine Gefahr. Die Aufgabe der Mikrofinanzinstitutionen liegt somit auch im Schutz der Konsumenten. Hierfür sind regulatorische Rahmenbedingungen wichtig. Schliesslich betonte Frieden die ökonomische und soziale Bedeutung der Arbeitsmigration. «Die Überweisungen an Geldern von berufstätigen Migranten an ihre Familien in Entwicklungsregionen machen einen signifikanten Teil des BIP und somit auch der Prosperität solcher Länder aus».
Impact Investment: Soziale Wirkung und starke Rendite - Peter Fanconi, Präsident des Verwaltungsrates von BlueOrchard, erklärte an der Jahrestagung, was «Impact Investment» bedeutet: «Wir unterstützen die Entwicklungsländer, indem wir Mikrofinanzinstitutionen vor Ort Kapital zur Verfügung stellen.» Die Renditen betragen, abhängig ob privater oder öffentlicher Sektor, bis zu 4,5 Prozent (Beispiel Japan ASEAN Women Empowerment Fund). Mit einer Rückzahlungsrate von 99 Prozent ist es eine sichere Investition mit Potenzial. Diese Investitionsform wird vom Zeitgeist profitieren: «Die nächste Generation setzt auf die Verbesserung der Gesellschaft – noch vor der Generierung von Profit», schätzt Fanconi die nächste Generation der Investoren ein.
Einer der Partner von Swisscontact ist die Equity Bank Limited in Kenia. In der Podiumsdiskussion (siehe Bild oben) sprachen Dr. James Mwangi, CEO und Managing Director der Equity Bank, und Veronique Su von Swisscontact, Regionaldirektorin Zentral-, Ost- und südliches Afrika, über die Entwicklung in Kenia. «Vor zehn Jahren hatten 3 Prozent der Bevölkerung ein Bankkonto. Heute sind es 72 Prozent», so Mwangi. Für ihn sind die zentralen Herausforderungen die Zusammenarbeit mit Politik und Behörden, die Kundensegmentierung und die Bewältigung der Komplexität des Marktes. «Die Bank wächst, und der Kunde wächst mit der Bank.» Dieser Erfolg bedingt eine ständige Organisations- und Produkteentwicklung. Auch Veronique Su sieht die Herausforderung im Angebot: «Es gibt nicht die eine Lösung. Es geht immer um den einzelnen Menschen – und wir müssen sicherstellen, dass die bestmögliche Wirkung für die Kunden erzielt wird.»
Mikrofinanzinstitutionen bieten eine breite Palette an Dienstleistungen an wie Sparkonten, Überweisungen, Kredite, Versicherungen und Microleasing. Finanzielle Integration entwickelte sich zum Ziel nationaler und globaler Entwicklungsagenden und fand auch in die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO Eingang. Sie nennen Finanzdienstleistungen als Grundlage, um Armut zu bekämpfen.
Mehr Informationen
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«Eine Nähmaschine, eine Ausbildung als Zweiradmechaniker, Kapital für einen Laden, Hühner zur Hühnerzucht – das sind vier Investitionen für Menschen in Entwicklungsländern, um ihren Weg aus der Armut zu finden», führte Heinrich M. Lanz, Präsident von Swisscontact in das Thema Mikrofinanzierung ein. Der Zugang zu Finanzdienstleistungen ist der Schlüssel zu Wissen und zu Gütern. Finanzielle Integration fördert Wirtschaftswachstum: Swisscontact bezieht seit über 20 Jahren den Zugang benachteiligter Bevölkerungsgruppen zum Finanzmarkt in ihre Entwicklungsprojekte mit ein. Dazu arbeitet die Stiftung mit lokalen Finanzinstituten zusammen und berät sie bei der Entwicklung und Einführung von Produkten und Dienstleistungen für Bauern und Unternehmen. Swisscontact stärkt aber auch das Wissen der Kunden über Finanzdienstleistungen durch Schulung und Begleitung.
«Wir müssen uns bewusst sein, dass die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang hat zum Bankenwesen», rief Jörg Frieden, Schweizer Direktionsmitglied der Weltbankgruppe, in Erinnerung. Frieden betonte insbesondere den Stellenwert des Sparens: Überschuldung in Entwicklungsländern bleibt eine Gefahr. Die Aufgabe der Mikrofinanzinstitutionen liegt somit auch im Schutz der Konsumenten. Hierfür sind regulatorische Rahmenbedingungen wichtig. Schliesslich betonte Frieden die ökonomische und soziale Bedeutung der Arbeitsmigration. «Die Überweisungen an Geldern von berufstätigen Migranten an ihre Familien in Entwicklungsregionen machen einen signifikanten Teil des BIP und somit auch der Prosperität solcher Länder aus».
Impact Investment: Soziale Wirkung und starke Rendite - Peter Fanconi, Präsident des Verwaltungsrates von BlueOrchard, erklärte an der Jahrestagung, was «Impact Investment» bedeutet: «Wir unterstützen die Entwicklungsländer, indem wir Mikrofinanzinstitutionen vor Ort Kapital zur Verfügung stellen.» Die Renditen betragen, abhängig ob privater oder öffentlicher Sektor, bis zu 4,5 Prozent (Beispiel Japan ASEAN Women Empowerment Fund). Mit einer Rückzahlungsrate von 99 Prozent ist es eine sichere Investition mit Potenzial. Diese Investitionsform wird vom Zeitgeist profitieren: «Die nächste Generation setzt auf die Verbesserung der Gesellschaft – noch vor der Generierung von Profit», schätzt Fanconi die nächste Generation der Investoren ein.
Einer der Partner von Swisscontact ist die Equity Bank Limited in Kenia. In der Podiumsdiskussion (siehe Bild oben) sprachen Dr. James Mwangi, CEO und Managing Director der Equity Bank, und Veronique Su von Swisscontact, Regionaldirektorin Zentral-, Ost- und südliches Afrika, über die Entwicklung in Kenia. «Vor zehn Jahren hatten 3 Prozent der Bevölkerung ein Bankkonto. Heute sind es 72 Prozent», so Mwangi. Für ihn sind die zentralen Herausforderungen die Zusammenarbeit mit Politik und Behörden, die Kundensegmentierung und die Bewältigung der Komplexität des Marktes. «Die Bank wächst, und der Kunde wächst mit der Bank.» Dieser Erfolg bedingt eine ständige Organisations- und Produkteentwicklung. Auch Veronique Su sieht die Herausforderung im Angebot: «Es gibt nicht die eine Lösung. Es geht immer um den einzelnen Menschen – und wir müssen sicherstellen, dass die bestmögliche Wirkung für die Kunden erzielt wird.»
Mikrofinanzinstitutionen bieten eine breite Palette an Dienstleistungen an wie Sparkonten, Überweisungen, Kredite, Versicherungen und Microleasing. Finanzielle Integration entwickelte sich zum Ziel nationaler und globaler Entwicklungsagenden und fand auch in die Nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO Eingang. Sie nennen Finanzdienstleistungen als Grundlage, um Armut zu bekämpfen.
Mehr Informationen
- Swisscontact und Microleasing: http://www.swisscontact.org/microleasing
- Erklär-Video Microleasing: https://youtu.be/d9NxhaYozoI
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Mittwoch, 14. September 2016
Governance-Studie: Geberit schlägt auch in dieser Hinsicht Alle
Die bereits achte zRating-Studie zur Coporate Governance in der Schweiz rangiert Geberit vor Ascom und PSP Swiss Property. Verbessert gegenüber dem Vorjahr hat sich die Geschäftsführung der börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz insgesamt aber kaum - so gilt hierzulande das eigentlich selbstverständliche Prinzip von «Eine Aktie gleich eine Stimme» noch längst nicht in allen Unternehmen.
Daran gibt es nichts zu kritteln: Geberit kann weiterhin als nachhaltigstes börsenkotiertes Unternehmen der Schweiz gelten. Allerdings Achtung: das ist keine Aktien-Kaufempfehlung - die Zurückhaltung bezieht sich auf die bereits hohe Bewertung in finanzieller Hinsicht. Andere Nachhaltigkeitskriterien von Geberit sind aber weiterhin excellent, wozu sich auch die neueste zRating-Corporate-Governance-Beurteilung gesellt. Diese führt das Zürcher Oberländer Unternehmen mit Weltruf in der Sanitärbranche an erster Stelle.
Bewertet werden gemäss zRating im Hinblick auf gute Unternehmensführung vier Kriteriengruppen. Sie unterteilen sich in:
Kritisch merken die Studienautoren an, dass schweizweit noch längst nicht überall in der Unternehmenswelt das Prinzip «one share - one vote» erfüllt ist. Auch sind die Spitzensaläre weiterhin sehr hoch, wenn auch Exzesse seltener geworden seien. Mehr Frauen und mehr Ausländer in den Spitzengremien der beobachteten Unternehmen gelten den zRating-Analysten als Fortschritte in der Corporate Governance. Bei Neubesetzungen entfallen immerhin gegen 40 Prozent auf Frauen.
Fast müssig zu erwähnen, dass Geberit bereits in der Aufstellung der besten Verwaltungsräte der Schweiz seitens der Finanz und Wirtschaft von Juli dieses Jahres obenaus geschwungen hatte. Damals vor Georg Fischer und Givaudan. Letztere schneiden gemäss zRating in deren umfassenderen und nun aktuell vorliegenden Corporate-Governance-Studie deutlich schlechter ab (Ränge 78 resp. 21). Ob soviel positiver Bemerkungen zu Geberit sei nochmals betont - bei all dieser günstigen Nachhaltigkeits-Beurteilung ist darauf hinzuweisen, dass der Börsenkurs von Geberit seit langem fast nur eine Richtung kennt: nach oben. Auch im laufenden Jahr ist ein Plus von fast einem Viertel zu verzeichnen. Der Kauf der Aktie ist also nur sehr langfristig und gut diversifizierten AnlegerInnen zu empfehlen, am ehesten auch nach einer zwischenzeitlichen Abschwächung.
Daran gibt es nichts zu kritteln: Geberit kann weiterhin als nachhaltigstes börsenkotiertes Unternehmen der Schweiz gelten. Allerdings Achtung: das ist keine Aktien-Kaufempfehlung - die Zurückhaltung bezieht sich auf die bereits hohe Bewertung in finanzieller Hinsicht. Andere Nachhaltigkeitskriterien von Geberit sind aber weiterhin excellent, wozu sich auch die neueste zRating-Corporate-Governance-Beurteilung gesellt. Diese führt das Zürcher Oberländer Unternehmen mit Weltruf in der Sanitärbranche an erster Stelle.
Bewertet werden gemäss zRating im Hinblick auf gute Unternehmensführung vier Kriteriengruppen. Sie unterteilen sich in:
- Aktionariat und Kapitalstruktur
- Mitwirkungsrechte der AktionärInnen
- Zusammensetzung Verwaltungsrat / Geschäftsleitung und Informationspolitik
- Vergütungs- und Beteiligungsmodelle Verwaltungsrat / Geschäftsleitung
Kritisch merken die Studienautoren an, dass schweizweit noch längst nicht überall in der Unternehmenswelt das Prinzip «one share - one vote» erfüllt ist. Auch sind die Spitzensaläre weiterhin sehr hoch, wenn auch Exzesse seltener geworden seien. Mehr Frauen und mehr Ausländer in den Spitzengremien der beobachteten Unternehmen gelten den zRating-Analysten als Fortschritte in der Corporate Governance. Bei Neubesetzungen entfallen immerhin gegen 40 Prozent auf Frauen.
Fast müssig zu erwähnen, dass Geberit bereits in der Aufstellung der besten Verwaltungsräte der Schweiz seitens der Finanz und Wirtschaft von Juli dieses Jahres obenaus geschwungen hatte. Damals vor Georg Fischer und Givaudan. Letztere schneiden gemäss zRating in deren umfassenderen und nun aktuell vorliegenden Corporate-Governance-Studie deutlich schlechter ab (Ränge 78 resp. 21). Ob soviel positiver Bemerkungen zu Geberit sei nochmals betont - bei all dieser günstigen Nachhaltigkeits-Beurteilung ist darauf hinzuweisen, dass der Börsenkurs von Geberit seit langem fast nur eine Richtung kennt: nach oben. Auch im laufenden Jahr ist ein Plus von fast einem Viertel zu verzeichnen. Der Kauf der Aktie ist also nur sehr langfristig und gut diversifizierten AnlegerInnen zu empfehlen, am ehesten auch nach einer zwischenzeitlichen Abschwächung.
Quelle: zRating/infras
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Sonntag, 4. September 2016
Wieder mal geht es bergauf mit den Solaraktien
Der PPVX ist letzte Woche um 0,6% auf 1.040 Punkte
gestiegen, der NYSE Arca Oil um 0,3%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der
PPVX mit -32,2% währungsbereinigt rund 35 Prozentpunkte hinter dem Erdölaktienindex (+3,2%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind Chorus Clean Energy AG (+20%), TerraForm Power (+5%) und Xinyi Solar Holdings (+1%). Die grössten Gewinner der Woche waren United Photovoltaics Group (+14%) und TerraForm Power (+10%), die grössten Verlierer SolarCity (-16%) und SPI Energy (-14%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 23,7 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+268%) rund 130 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +138%). Ende August wurde der Gewichtungsfaktor von SPI Energy von 3 auf 2 reduziert.
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Montag, 25. Juli 2016
Solaraktien schon länger hinter Erdölaktien
Der PPVX ist letzte Woche um 0,8% auf 1.103
Punkte gestiegen, der NYSE Arca Oil um 1,1% gesunken. Seit Jahresanfang 2016
liegt der PPVX mit -28,1% währungsbereinigt rund 32 Prozentpunkte hinter dem
Erdölaktienindex (+4,2%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind Chorus Clean Energy AG (+13%), 8point3 Energy Partners (+5%) und Gintech Energy (+3%). Die grössten
Gewinner der Woche waren 8point3 Energy
Partners (+7%) und TerraForm Global
(+7%), die grössten Verlierer REC
Silicon (-10%) und SolarEdge
Technologies (-5%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 26,6 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+292%) rund 151 Prozentpunkte vor dem
Erdölaktien-Index (mit +141%).
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Sonntag, 29. Mai 2016
Aufwärtstrend der Solaraktien setzt sich fort
Der PPVX ist letzte Woche um 3,0% auf 1.128
Punkte gestiegen, der NYSE Arca Oil um 0,7%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der
PPVX mit -26,5% währungsbereinigt rund 29
Prozentpunkte hinter dem
Erdölaktienindex (+2,3%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind – nach dem
Ausscheiden von Advanced Energy Industries mit +34%), Green Energy Technology (+12%), REC Silicon (+7%) und Scatec Solar (-1,%). Die grössten
Gewinner der Woche waren Green Energy
Technology (+12%) und SolarEdge
Technologies (+11%), die grössten Verlierer waren SPI Energy (-19%)
und TerraForm Power (-8%). Der
PPVX-Börsenwert beträgt rund 27,0 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+301%) rund 165 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +136%). Per 27.5.2016 wurden Advanced Energy Industries
(dessen PV-Umsatzanteil fiel unter 50%) und Hanergy Thin Film Power Group (über
ein Jahr vom Handel ausgesetzt) durch Daqo New Energy und Gintech Energy ersetzt.
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Donnerstag, 12. Mai 2016
Immer mehr nachhaltige Anlagen
Das Volumen Nachhaltiger Geldanlagen hat 2015
in Deutschland, Österreich und der Schweiz kräftig zugelegt. Dies geht
aus den Jahresstatistiken des Fachverbands Forum Nachhaltige Geldanlagen
(FNG) hervor. Demnach sind Investments, bei denen neben finanziellen
auch ökologische und soziale Kriterien Berücksichtigung finden, um 65
Prozent auf 326 Milliarden Euro angewachsen. In allen drei Ländern
konnte das nachhaltige Segment ein höheres Plus verzeichnen als sein
konventionelles Pendant.
„Erneut hat sich gezeigt, dass institutionelle Investoren wie Privatanleger zunehmend auf Nachhaltige Geldanlagen setzen“, sagt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber während der Präsentation des neuen FNG-Marktberichts. „Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz ist der Anteil Nachhaltiger Geldanlagen am Gesamtmarkt deutlich angestiegen. Zwar liegt die Quote in allen drei Ländern noch im einstelligen Prozentbereich, jedoch deutet alles auf weiteres Wachstum hin (in der Schweiz sind es derzeit rund 4,5 Prozent). Zudem ist bei diesen Berechnungen der viel umfassendere Bereich des verantwortlichen Investments im Umfang von über vier Billionen Euro nicht berücksichtigt.“
Bei verantwortlichen Investments kommen im Gegensatz zu Nachhaltigen Geldanlagen nur wenige Strategien oder Kriterien, etwa der Ausschluss von Antipersonen-Minen und Streumunition, zur Anwendung. Angesichts der fortschreitenden globalen Erwärmung und der Beschlüsse des Gipfels von Paris gewinnt außerdem der Klimawandel für Finanzakteure weiter an Relevanz. „Unsere Analysen speziell zu diesem Thema haben ergeben, dass sich die Branche zunehmend ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist“, erläutert FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober. „Aus Sicht von Investoren und Vermögensverwaltern geht es jedoch auch darum, mögliche Risiken für Anlagen aktiv und vorausschauend zu managen. Beliebte Strategien hierfür sind die Nutzung der Einflussmöglichkeiten über Dialoge und auf Aktionärsversammlungen, das Divestment CO2-intensiver Titel sowie klimafreundliche Investitionen. Auch wird das Instrument, den CO2-Fußabdruck von Portfolios zu messen, immer wichtiger.“
Das FNG stellt mit seinem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen seit über zehn Jahren umfassende Statistiken zu den nachhaltigen Anlagemärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Die Daten erhebt das FNG. Die Statistiken werden in die SRI Study des europäischen Dachverbands Eurosif einfließen, die im Herbst dieses Jahres erscheint.
Presseunterlagen:
• Deutschland, Österreich und die Schweiz: Überdurchschnittliche Zuwächse bei Nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
• Deutschland: Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland erreichen Höchststand von 137 Milliarden Euro – Klimastrategien gewinnen für den Finanzmarkt an Bedeutung
„Erneut hat sich gezeigt, dass institutionelle Investoren wie Privatanleger zunehmend auf Nachhaltige Geldanlagen setzen“, sagt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber während der Präsentation des neuen FNG-Marktberichts. „Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz ist der Anteil Nachhaltiger Geldanlagen am Gesamtmarkt deutlich angestiegen. Zwar liegt die Quote in allen drei Ländern noch im einstelligen Prozentbereich, jedoch deutet alles auf weiteres Wachstum hin (in der Schweiz sind es derzeit rund 4,5 Prozent). Zudem ist bei diesen Berechnungen der viel umfassendere Bereich des verantwortlichen Investments im Umfang von über vier Billionen Euro nicht berücksichtigt.“
Bei verantwortlichen Investments kommen im Gegensatz zu Nachhaltigen Geldanlagen nur wenige Strategien oder Kriterien, etwa der Ausschluss von Antipersonen-Minen und Streumunition, zur Anwendung. Angesichts der fortschreitenden globalen Erwärmung und der Beschlüsse des Gipfels von Paris gewinnt außerdem der Klimawandel für Finanzakteure weiter an Relevanz. „Unsere Analysen speziell zu diesem Thema haben ergeben, dass sich die Branche zunehmend ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist“, erläutert FNG-Geschäftsführerin Claudia Tober. „Aus Sicht von Investoren und Vermögensverwaltern geht es jedoch auch darum, mögliche Risiken für Anlagen aktiv und vorausschauend zu managen. Beliebte Strategien hierfür sind die Nutzung der Einflussmöglichkeiten über Dialoge und auf Aktionärsversammlungen, das Divestment CO2-intensiver Titel sowie klimafreundliche Investitionen. Auch wird das Instrument, den CO2-Fußabdruck von Portfolios zu messen, immer wichtiger.“
Das FNG stellt mit seinem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen seit über zehn Jahren umfassende Statistiken zu den nachhaltigen Anlagemärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Die Daten erhebt das FNG. Die Statistiken werden in die SRI Study des europäischen Dachverbands Eurosif einfließen, die im Herbst dieses Jahres erscheint.
Studie:
• Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016 – Deutschland, Österreich und die Schweiz
• Nachhaltige Geldanlagen in der Schweiz – Auszug aus dem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016
• Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016 – Deutschland, Österreich und die Schweiz
• Nachhaltige Geldanlagen in der Schweiz – Auszug aus dem Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2016
Presseunterlagen:
• Deutschland, Österreich und die Schweiz: Überdurchschnittliche Zuwächse bei Nachhaltigen Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
• Deutschland: Nachhaltige Geldanlagen in Deutschland erreichen Höchststand von 137 Milliarden Euro – Klimastrategien gewinnen für den Finanzmarkt an Bedeutung
• Österreich: Nachhaltiger Anlagemarkt in Österreich erreicht erstmals zweistelligen Milliardenbereich
• Schweiz: Verstärktes Engagement institutioneller Investoren führt zu substantiellem Wachstum nachhaltiger Anlagen in der Schweiz
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• Schweiz: Verstärktes Engagement institutioneller Investoren führt zu substantiellem Wachstum nachhaltiger Anlagen in der Schweiz
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Montag, 9. Mai 2016
Solaraktien tauchen weiter
Der PPVX ist letzte Woche um 3,8% auf 1.107
Punkte gefallen, der NYSE Arca Oil um 4,7%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der
PPVX mit -27,9% währungsbereinigt rund 26,5
Prozentpunkte hinter dem
Erdölaktienindex (-1,4%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind Advanced Energy Industries (+20%), REC Silicon (+10%) und Chorus Clean Energy AG (+6%).
Die grössten Gewinner der Woche waren SPI
Energy (+51%) und REC Silicon (+12%), die grössten
Verlierer waren SolarCity (-28%) und SolarEdge
Technologies (-17%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 28,0 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+294%) rund 166 Prozentpunkte vor dem
Erdölaktien-Index (mit +128%).
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint abwechslungsweise auf Solarmedia und in den Zwischenwochen auf Vorsorgemedia!
Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Dienstag, 12. April 2016
Q I liess Solaraktien um einen Viertel abstürzen
Der PPVX ist letzte Woche um 1,9% auf 1.136
Punkte gefallen, der NYSE Arca Oil um 2,0% gestiegen. Seit Jahresanfang 2016
liegt der PPVX mit -26,0% währungsbereinigt rund 22 Prozentpunkte hinter dem
Erdölaktienindex (-3,6%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind Advanced Energy Industries (+22%), GCL Poly Energy (+3%)
und Scatec Solar (0%). Die grössten Gewinner der Woche waren SolarCity (+14%) und TerraForm Global (+7%), die grössten
Verlierer waren SunEdison (-16%) und First
Solar (-10%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 29,7 Mrd. Euro. Seit 2003 liegt der PPVX (+304%) 181 Prozentpunkte vor dem
Erdölaktien-Index (mit +123%).
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Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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Samstag, 27. Februar 2016
Laue Erholung der Solaraktien
Der PPVX ist letzte Woche um 2,0% auf 1.181 Punkte gestiegen, der NYSE Arca Oil um 1,7%. Seit Jahresanfang 2016 liegt der PPVX mit -23,1% währungsbereinigt rund 14 Prozentpunkte hinter dem Erdölaktienindex (-8,9%). Die Top 3 Titel seit Jahresanfang sind First Solar (+6%), Advanced Energy Industries (+6%) und GCL Poly Energy (+2%). Die grössten Gewinner der Woche waren SunEdison (+58%) und Canadian Solar (+13%), die grössten Verlierer waren Sky Solar (-17%) und Motech Industries (-9%). Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 30,4 Mrd. Euro. Seit Anfang 2003 liegt er (+320%) rund 209 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +111%).
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Mittwoch, 20. Januar 2016
Das sind die Industrie-Leader gemäss Robeco-Sam
Das Yearbook gibt einen Überblick über die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen
im Jahr 2015 mit einer Einstufung in die Kategorien Gold, Silber und
Bronze.
Die Unternehmen mit der jeweils besten Gesamtleistung in den 59 betrachteten Industrien werden als RobecoSAM Industry Leader ausgezeichnet. Schauen Sie sich an, wie das RobecoSAM Corporate Sustainability Assessment (CSA) bestimmt, welche Unternehmen im Sustainability Yearbook aufgenommen werden.
Die diesjährige Ausgabe des Sustainability Yearbook zeigt, wie das CSA und die von uns analysierten Kriterien über die Jahre weiterentwickelt wurden, um politische und wirtschaftliche Entwicklungen, Umweltherausforderungen, Regulierungsänderungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu reflektieren. Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und schauen uns an, wie die verschiedenen Output-Faktoren des CSA von den RobecoSAM Sustainability Investing Experten in wegweisende Anlageprodukte für nachhaltig orientierte Investoren übersetzt werden, die diesen helfen, besser informierte Entscheidungen zu treffen. Schliesslich erläutern wir, wie RobecoSAM die über mehr als 15 Jahre gewonnenen Einblicke aus dem jährlichen CSA für innovative Ansätze zur Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren in eine grössere Zahl von Anlageklassen nutzt.
Quelle: RobecoSam
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Die Unternehmen mit der jeweils besten Gesamtleistung in den 59 betrachteten Industrien werden als RobecoSAM Industry Leader ausgezeichnet. Schauen Sie sich an, wie das RobecoSAM Corporate Sustainability Assessment (CSA) bestimmt, welche Unternehmen im Sustainability Yearbook aufgenommen werden.
Die diesjährige Ausgabe des Sustainability Yearbook zeigt, wie das CSA und die von uns analysierten Kriterien über die Jahre weiterentwickelt wurden, um politische und wirtschaftliche Entwicklungen, Umweltherausforderungen, Regulierungsänderungen und wissenschaftliche Durchbrüche zu reflektieren. Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und schauen uns an, wie die verschiedenen Output-Faktoren des CSA von den RobecoSAM Sustainability Investing Experten in wegweisende Anlageprodukte für nachhaltig orientierte Investoren übersetzt werden, die diesen helfen, besser informierte Entscheidungen zu treffen. Schliesslich erläutern wir, wie RobecoSAM die über mehr als 15 Jahre gewonnenen Einblicke aus dem jährlichen CSA für innovative Ansätze zur Integration von Nachhaltigkeitsfaktoren in eine grössere Zahl von Anlageklassen nutzt.
Quelle: RobecoSam
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Dienstag, 5. Januar 2016
Übers ganze Jahr Vorsprung erarbeitet
Der PPVX fiel letzte Woche um 1,0% auf 1.535
Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,9%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit
-0,8% währungsbereinigt rund 10,5 Prozentpunkte
vor dem Erdölaktienindex (-11,3%).
Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA
Solar Technology AG (+238%), Capital Stage AG (+64%) und First Solar (+48%).
Die grössten Gewinner der Woche waren Sky Solar (+49%) und Sino-American Silicon (+6%),
Verlierer SunEdison
(-14%) und SMA Solar Technology (-6%).
Der PPVX-Börsenwert beträgt rund 49,2 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+446%) rund 315 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +131%).
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Der Solaraktienindex PPVX erscheint zweiwöchentlich auf Vorsorgemedia und in den Zwischenwochen jeweils auf Solarmedia!
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Dienstag, 15. Dezember 2015
Siegel für nachhaltige Fondsanlagen
Anleger
und Finanzberater können Publikumsfonds mit einer belastbaren und
transparenten Nachhaltigkeitsstrategie ab sofort leichter erkennen. An
insgesamt 34 Publikumsfonds haben das Forum Nachhaltige Geldanlagen und
die neu gegründete Gesellschaft für Qualitätssicherung Nachhaltiger
Geldanlagen (GNG) am 8. Dezember 2015 in Berlin erstmals das FNG-Siegel
vergeben. Der neue Qualitätsstandard ist das Ergebnis eines mehrjährigen
Entwicklungsprozesses, an dem neben Finanzfachleuten auch Akteure der
Zivilgesellschaft beteiligt waren. Das FNG-Siegel macht deutlich, dass
die Fonds einen Mindeststandard in Bezug auf Nachhaltigkeit und
Transparenz erfüllen und ihren Nachhaltigkeitsanspruch tatsächlich
umsetzen.
„Wir freuen uns, dass sich deutlich mehr Fonds für eine Zertifizierung beworben haben als erwartet“, erklärt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber. „Denn bei einem neuen Siegel verhalten sich viele Unternehmen erst einmal zurückhaltend. Nur diejenigen mit dem größten Vertrauen in ihr Nachhaltigkeitskonzept nehmen teil.“ Fast 90 Prozent der geprüften Fonds haben die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das FNG-Siegel gewährleistet, dass als Mindestanforderung die Ausschlusskriterien Atomkraft und Waffen angewendet und die vier Bereiche des UN Global Compact, also Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung, berücksichtigt werden. Für den FNG-Qualitätsstandard müssen Transparenz- und Prozesskriterien erfüllt sein.
„Für Transparenz zu sorgen ist der erste Schritt“, unterstreicht FNG-Vorstandsmitglied und Fondsexperte Olaf Köster, der an der Entwicklung des FNG-Siegels beteiligt war. „In einem wachsenden und unübersichtlichen Markt ist ein Qualitätsstandard die konsequente und notwendige Weiterentwicklung. Das FNG-Siegel füllt also eine Lücke, die bislang im deutschsprachigen Raum bestanden hatte, und leistet einen zentralen Beitrag, die Such- und Informationskosten für Anleger zu senken“, fasst Köster zusammen. „Angesichts der Niedrigzinsphase und im Zusammenhang mit der Altersvorsorge sind Fonds auch für die breite Masse der Anleger zunehmend relevant. Das FNG-Siegel bietet für jeden Orientierung, der bei seinen Anlagen neben finanziellen Kriterien auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen will.“
Ziel des FNG und seiner Tochtergesellschaft GNG ist es, die Entwicklung und Qualität des nachhaltigen Anlagemarktes zu fördern und die Qualität Nachhaltiger Geldanlagen beständig zu steigern. „Die Methodik des FNG-Siegels trägt diesem Anspruch mit einem Stufenmodell Rechnung“, führt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber aus. „Es leistet einen Beitrag, zwischen den Fonds einen Wettbewerb um besonders ausgereifte und umfassende Nachhaltigkeitsstrategien zu initiieren.“ Konkret können Fonds aufbauend auf den Mindestanforderungen zusätzliche Punkte in den Bereichen Produktstandards, institutionelle Glaubwürdigkeit sowie Selektions- und Dialogstrategien erzielen und hierfür bis zu drei Sterne erhalten.
„Das FNG-Siegel basiert auf einem anspruchsvollen methodischen Konzept“, streicht Dominique Blanc heraus, Forschungsleiter beim unabhängigen Auditor und strategischen Projektpartner Novethic. „Während des Prüfungsprozesses hat sich gezeigt, dass viele Fonds Anforderungen über die Mindestschwelle hinaus erfüllen und einige Fonds qualitativ sehr hochwertige Nachhaltigkeitsstrategien umsetzen. Zugleich bietet die Methodik allen Fonds Anreize für weitere Verbesserungen“, erklärt der Research-Spezialist des französischen Think Tanks. „Vor dem Hintergrund unserer jahrelangen Erfahrung mit dem Auditing von Fonds können wir sagen, dass hohe Anforderungen an Kriterien und Prozesse entscheidend dazu beitragen können, den Markt nachhaltiger Investments qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.“
Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern.
Der Vergabeprozess wird neben dem Siegel-Auditor Novethic von einem unabhängigen Komitee mit interdisziplinärer Expertise begleitet. Darin vertreten sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, NGOs, Kirche und Verbraucherschutz. Das FNG-Siegel wird jährlich verliehen. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Sommer 2016.
„Wir freuen uns, dass sich deutlich mehr Fonds für eine Zertifizierung beworben haben als erwartet“, erklärt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber. „Denn bei einem neuen Siegel verhalten sich viele Unternehmen erst einmal zurückhaltend. Nur diejenigen mit dem größten Vertrauen in ihr Nachhaltigkeitskonzept nehmen teil.“ Fast 90 Prozent der geprüften Fonds haben die Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das FNG-Siegel gewährleistet, dass als Mindestanforderung die Ausschlusskriterien Atomkraft und Waffen angewendet und die vier Bereiche des UN Global Compact, also Menschen- und Arbeitsrechte, Umweltschutz und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung, berücksichtigt werden. Für den FNG-Qualitätsstandard müssen Transparenz- und Prozesskriterien erfüllt sein.
„Für Transparenz zu sorgen ist der erste Schritt“, unterstreicht FNG-Vorstandsmitglied und Fondsexperte Olaf Köster, der an der Entwicklung des FNG-Siegels beteiligt war. „In einem wachsenden und unübersichtlichen Markt ist ein Qualitätsstandard die konsequente und notwendige Weiterentwicklung. Das FNG-Siegel füllt also eine Lücke, die bislang im deutschsprachigen Raum bestanden hatte, und leistet einen zentralen Beitrag, die Such- und Informationskosten für Anleger zu senken“, fasst Köster zusammen. „Angesichts der Niedrigzinsphase und im Zusammenhang mit der Altersvorsorge sind Fonds auch für die breite Masse der Anleger zunehmend relevant. Das FNG-Siegel bietet für jeden Orientierung, der bei seinen Anlagen neben finanziellen Kriterien auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigen will.“
Ziel des FNG und seiner Tochtergesellschaft GNG ist es, die Entwicklung und Qualität des nachhaltigen Anlagemarktes zu fördern und die Qualität Nachhaltiger Geldanlagen beständig zu steigern. „Die Methodik des FNG-Siegels trägt diesem Anspruch mit einem Stufenmodell Rechnung“, führt der FNG-Vorstandsvorsitzende Volker Weber aus. „Es leistet einen Beitrag, zwischen den Fonds einen Wettbewerb um besonders ausgereifte und umfassende Nachhaltigkeitsstrategien zu initiieren.“ Konkret können Fonds aufbauend auf den Mindestanforderungen zusätzliche Punkte in den Bereichen Produktstandards, institutionelle Glaubwürdigkeit sowie Selektions- und Dialogstrategien erzielen und hierfür bis zu drei Sterne erhalten.
„Das FNG-Siegel basiert auf einem anspruchsvollen methodischen Konzept“, streicht Dominique Blanc heraus, Forschungsleiter beim unabhängigen Auditor und strategischen Projektpartner Novethic. „Während des Prüfungsprozesses hat sich gezeigt, dass viele Fonds Anforderungen über die Mindestschwelle hinaus erfüllen und einige Fonds qualitativ sehr hochwertige Nachhaltigkeitsstrategien umsetzen. Zugleich bietet die Methodik allen Fonds Anreize für weitere Verbesserungen“, erklärt der Research-Spezialist des französischen Think Tanks. „Vor dem Hintergrund unserer jahrelangen Erfahrung mit dem Auditing von Fonds können wir sagen, dass hohe Anforderungen an Kriterien und Prozesse entscheidend dazu beitragen können, den Markt nachhaltiger Investments qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln.“
Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern.
Der Vergabeprozess wird neben dem Siegel-Auditor Novethic von einem unabhängigen Komitee mit interdisziplinärer Expertise begleitet. Darin vertreten sind Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, NGOs, Kirche und Verbraucherschutz. Das FNG-Siegel wird jährlich verliehen. Die nächste Bewerbungsrunde startet im Sommer 2016.
Weitere Informationen zum FNG-Siegel, inklusive
Statistiken und einer Liste der ausgezeichneten Fonds, finden Sie auf
der FNG-Website.
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Samstag, 21. November 2015
Seit Jahresbeginn liegen Solaraktien hinten
Der Solaraktienindex PPVX stieg letzte Woche um 0,6% auf 1.394
Punkte, der NYSE Arca Oil um 2,2%. Seit Jahresanfang 2015 liegt der PPVX mit
-9,9% währungsbereinigt rund 9 Prozentpunkte
hinter dem Erdölaktienindex (-0,7%).
Das PPVX-Spitzentrio 2015 bilden SMA
Solar Technology AG (+207%), Capital Stage AG (+86%) und Scatec Solar
(+37%). Die grössten Gewinner der Woche waren SolarCity
(+12%) und JinkoSolar Holding (+10%), die grössten Verlierer SunEdison (-43%) und TerraForm Power (-33%). Der
PPVX-Börsenwert beträgt rund 44,3 Mrd.
Euro. Seit Anfang 2003 liegt der PPVX (+395%) rund 236 Prozentpunkte vor dem Erdölaktien-Index (mit +159%). Mit 20.11.15
wurde Sky Solar Holdings statt Enphase Energy in den PPVX aufgenommen.
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Quelle: Öko-Invest-Verlag, Wien, oeko-invest@teleweb.at
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